Einige der zu vermittelnden Hunde sind aus unterschiedlichen Gründen zunächst in Pflegestellen untergebracht. Das hat den Vorteil, dass wir mehr über sie erfahren können. Die Pflegestellen erzählen hier.
CHOUKA in Hamburg
- kupferli
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kupferli antwortete auf Aw: CHOUKA in Hamburg
25 Aug. 2011 14:40
Danke Nina! Für diesen tollen Bericht und diese superschönen Foto's! :kiss: Chouka scheint der Norden der Republik gut zu gefallen!
Faszinierend ist Chouka, ein richtiger Charmeur!
Keine Spur von seiner Vergangenheit zu sehen oder anhand des Geschriebenen zu spüren. Einfach nur TOLL! :woohoo:
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Nika antwortete auf Aw: CHOUKA in Hamburg
25 Aug. 2011 16:17
Ja, das gibt sich bestimmt- sie müssen nur erstmal begreifen, dass "das andere Hundgeheuer" nicht in absehbarer Zeit wieder geht...
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Nina antwortete auf Aw: CHOUKA in Hamburg
25 Aug. 2011 16:19
HA! Monsieur kann auch anders :woohoo: Wir sind zurück von einem laaaaaangen Spaziergang. Auf Wunsch eines einzelnen Beagles, der mal wieder nicht umdrehen wollte, sind wir die Riesenrunde gelaufen. Jetzt sind die Hunde platt und das war auch ein bisschen mein Kalkül, ich will nämlich gleich noch etwas arbeiten.
Nach einem ziemlich verhedderten Start in Begleitung der Müllabfuhr haben wir die gut 10 Minuten Marsch an unserer Deichstraße ohne Bürgersteig ganz gut hingekriegt. Der Trupp läuft am besten, wenn Winston vorweg marschiert. Ansonsten trödelt er gnadenlos rum und man kommt gar nicht vom Fleck. Die Müllabfuhr hat uns zusätzlich beschleunigt, die wollen nämlich beide schnell hinter sich lassen. Dann waren wir auf dem Wanderweg und ich konnte Winston losmachen. Uff. Chouka blieb an der 5-Meter-Leine. Anscheinend will er das mit dem Jagdtrieb doch nicht ganz ad acta legen. Jedenfalls ist er - ganz offensichtlich auf einer interessanten Spur, die ins Kornfeld führte - beherzt in einen Graben gesprungen, durchgepaddelt, um die Sache auf der anderen Seite weiter zu verfolgen. Das klappte natürlich nicht, weil ich hinten dran hing und den Fisch wieder eingeholt habe
Winston, der Nurpfoteneintaucher, stand sehr belustigt daneben, hat die Situation aber nicht ausgenutzt. Überhaupt war er ganz toll. Keine Extratouren, supergeduldig, hat immer gewartet, wenn das nötig war und - ja, er kann es! - auf den kurzen Stücken, an denen er wieder an die Leine musste, extrem aufmerksam und kompatibel :kiss: :kiss: :kiss:
Chouka war deutlich, ähem, sagen wir: strebsamer als gestern Abend und fast immer vorneweg. Was hat der Kerl für eine Energie (und Kraft)! Ich glaub, mit dem muss ich mal Radfahren versuchen, der will richtig laufen. Winston und mir war zum Schluss ganz schön heiß, weil das Wetter doch viel besser wurde als angekündigt. Aber für einen (Süd)franzosen ist so ein bisschen Hamburger Sommer natürlich ein Klacks. Der hechelt und lächelt! Unterwegs wurde häufig gemeinsam geschnuppert - und gerempelt, nach dem Motto: Heh, lass mal den Profi ran. Meistens hat Winston sich abdrängen lassen. Aber: das schult
Zwischendurch war schon mal ein freundlicher Nasenstüber drin und insgesamt fand ich das für den Anfang recht vielversprechend. Mit den Leinen muss ich noch üben, aber das wird schon. Ist ja bestimmt auch gut für die Dehnung des Schultergürtels, wenn die Arme vorn überkreuzt sind und an beiden Enden einer zieht.... :lol:
Nach dem Spaziergang wollte Chouki unbedingt mit Winston kuscheln, aber der will immer noch nicht. Bin gespannt, wie lange er das durchhält und beruhigt, dass Eure Dreamteams auch so angefangen haben. Nun haben Chouka und ich ne Runde geschmust, und bis eben lagen beide einfach mal ab. Nun tapert Chouka rum, reibt sich am Sofa (auf dem der Beagle liegt) und brummt wie ein Bär. Was hat das denn zu bedeuten? :huh:
Nach einem ziemlich verhedderten Start in Begleitung der Müllabfuhr haben wir die gut 10 Minuten Marsch an unserer Deichstraße ohne Bürgersteig ganz gut hingekriegt. Der Trupp läuft am besten, wenn Winston vorweg marschiert. Ansonsten trödelt er gnadenlos rum und man kommt gar nicht vom Fleck. Die Müllabfuhr hat uns zusätzlich beschleunigt, die wollen nämlich beide schnell hinter sich lassen. Dann waren wir auf dem Wanderweg und ich konnte Winston losmachen. Uff. Chouka blieb an der 5-Meter-Leine. Anscheinend will er das mit dem Jagdtrieb doch nicht ganz ad acta legen. Jedenfalls ist er - ganz offensichtlich auf einer interessanten Spur, die ins Kornfeld führte - beherzt in einen Graben gesprungen, durchgepaddelt, um die Sache auf der anderen Seite weiter zu verfolgen. Das klappte natürlich nicht, weil ich hinten dran hing und den Fisch wieder eingeholt habe
Chouka war deutlich, ähem, sagen wir: strebsamer als gestern Abend und fast immer vorneweg. Was hat der Kerl für eine Energie (und Kraft)! Ich glaub, mit dem muss ich mal Radfahren versuchen, der will richtig laufen. Winston und mir war zum Schluss ganz schön heiß, weil das Wetter doch viel besser wurde als angekündigt. Aber für einen (Süd)franzosen ist so ein bisschen Hamburger Sommer natürlich ein Klacks. Der hechelt und lächelt! Unterwegs wurde häufig gemeinsam geschnuppert - und gerempelt, nach dem Motto: Heh, lass mal den Profi ran. Meistens hat Winston sich abdrängen lassen. Aber: das schult
Nach dem Spaziergang wollte Chouki unbedingt mit Winston kuscheln, aber der will immer noch nicht. Bin gespannt, wie lange er das durchhält und beruhigt, dass Eure Dreamteams auch so angefangen haben. Nun haben Chouka und ich ne Runde geschmust, und bis eben lagen beide einfach mal ab. Nun tapert Chouka rum, reibt sich am Sofa (auf dem der Beagle liegt) und brummt wie ein Bär. Was hat das denn zu bedeuten? :huh:
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Tineke antwortete auf Aw: CHOUKA in Hamburg
25 Aug. 2011 16:35
Gebrummt wie ein Bär hat er hier auch, als Zeichen das er zufrieden war, auch mal als er alleine im Garten der Rasen hoch gekratzt hat. Das ist kein anknurren aber zufriedenheit äussern, sowie wenn Katzen schnurren. Die liebt er sehr, sowohl drinnen als draussen.
Auch hier hat er sich überal gegen gerieben, er wird gerne gestreichelt.
Auch wenn er nur zwei Tage hier war, ich vermisse ihm sehr.
Alleine an der Leine geht er bei Fuß, zusammen auf Tour etwas ziehender.
Viel Erfolg mit Beide Hunde.
Auch hier hat er sich überal gegen gerieben, er wird gerne gestreichelt.
Auch wenn er nur zwei Tage hier war, ich vermisse ihm sehr.
Alleine an der Leine geht er bei Fuß, zusammen auf Tour etwas ziehender.
Viel Erfolg mit Beide Hunde.
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Nina antwortete auf Aw: CHOUKA in Hamburg
25 Aug. 2011 16:42
Danke, Tineke! An Katzenschnurren dachte ich auch, aber so richtig sicher war ich mir nicht - ist ja ein Hund 
Chouka vermisst Dich auch, glaube ich. Hier benimmt er sich jedenfalls so, als ob er auf keinen Fall erleben will, dass ihm nochmal ein Mensch abhanden kommt. Wenn man irgendwo hingeht, ist er immer hinterher und wenn mal einer für eine Weile nicht zu sehen ist, treibt ihn das richtig um. Kein Wunder bei der Tournee, die er hinter sich hat :dry:
Chouka vermisst Dich auch, glaube ich. Hier benimmt er sich jedenfalls so, als ob er auf keinen Fall erleben will, dass ihm nochmal ein Mensch abhanden kommt. Wenn man irgendwo hingeht, ist er immer hinterher und wenn mal einer für eine Weile nicht zu sehen ist, treibt ihn das richtig um. Kein Wunder bei der Tournee, die er hinter sich hat :dry:
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eifelmeute antwortete auf Aw: CHOUKA in Hamburg
25 Aug. 2011 17:05
Danke Nina, dass Du ihm die Zeit gibst, es ist so herrlich, wie Du die beiden Hundetiere beschreibst.
Tineke hat recht, das Brummen ist Wohlbehagen, das machen viele hier. Daß er sich am Sofa reibt, ist reine Genußsucht, ich denke, er ist in seinem Leben noch nicht viel gestreichelt worden.
Ich sehe auch immer mal wieder, wie einer in ein Gebüsch kriecht oder den Kopf in den Blauregen steckt und sich gaaaaaaaaaaaaanz langsam, im Schneckentempo durch die Blätter bewegt. Das machen sie auch mit meinen riesigen Thuja-Bäumen. Eigentlich hatten alle Äste bis auf den Boden. Heute sind sie von den Baumstreichlern fachmännisch "entastet" und man kann sich so schön den Rücken kratzen. Manchmal denke ich, ich stehe im Kuhstall.
Tineke hat recht, das Brummen ist Wohlbehagen, das machen viele hier. Daß er sich am Sofa reibt, ist reine Genußsucht, ich denke, er ist in seinem Leben noch nicht viel gestreichelt worden.
Ich sehe auch immer mal wieder, wie einer in ein Gebüsch kriecht oder den Kopf in den Blauregen steckt und sich gaaaaaaaaaaaaanz langsam, im Schneckentempo durch die Blätter bewegt. Das machen sie auch mit meinen riesigen Thuja-Bäumen. Eigentlich hatten alle Äste bis auf den Boden. Heute sind sie von den Baumstreichlern fachmännisch "entastet" und man kann sich so schön den Rücken kratzen. Manchmal denke ich, ich stehe im Kuhstall.
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