Buster ist nun ein OWLer
moromaxe antwortete auf Aw: Buster ist nun ein OWLer
03 Juli 2011 18:25Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
ina antwortete auf Aw: Buster ist nun ein OWLer
03 Juli 2011 19:53Dietmar und Buster waren bereits ein Stück weiter , als sie ein Fiepen und Jaulen hörten und ein leises Wuff, Tinny bellt ja nicht .Sie sahen einen Radfahrer, der eine sich wehrende Tinny unter dem Arm hatte . Buster hat laut gebellt und geknurrt und ist hinter dem Radfahrer her soweit es ihm mit Leine möglich war.
Vor Schreck hat der Radfahrer Tinny fallen lassen. Sie hat sich dann erst an Buster gedrückt und er durfte sie abschnüffeln, dann hat sie sich hinter Herrchen versteckt, der Radfahrer war weg aber alle anderen Drei kamen wohlbehalten nach Hause.
Wie unverfroren ist das denn, einfach einen wildfremden, wenn auch obersüßen Hund zu greifen??? Bloß gut, dass Buster und Dietmar so aufmerksam waren.
Wär doch der Alptraum schlechthin, wenn plötzlich ein Beaglechen weg wäre, oder??!
@Buster, haste dir zur Belohnung wenigstens ein Extralecker abgeholt?
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RailerOWL antwortete auf Aw: Buster ist nun ein OWLer
03 Juli 2011 19:54 - 03 Juli 2011 19:56es war gestern Abend um kurz vor 24 Uhr, als ich noch mal mit Tinny und Buster zur letzten Gassirunde raus gegangen bin. Da Tinny gehorcht, gehe ich die letzte Runde immer ohne Leine. Sie kann sich dann frei bewegen und sie bleibt ja auch immer in meiner Nähe. Buster war natürlich bei mir an der Leine.
Wir müssen bis in den Grünzug um 3 Ecken gehen. Da Tinny ja sehr allergisch ist, bleibt sie öfter stehen um sich zu kratzen. Ich bleibe dann jedes Mal an den Ecken stehen und warte, bis dass Tinny wieder heran gekommen ist. Erst wenn Tinny wieder bei mir ist, gehe ich dann weiter.
Gestern Abend war es mit Tinny wieder ziemlich extrem mit dem Kratzen. Wir mussten an jeder Ecke eine Zeit lang warten bis das sie uns wieder eingeholt hatte. Als wir dann um die letzte Ecke gingen bliebt Tinny sofort wieder stehen und kratze sich. Da Buster dringend musste, zig er von da an den Weg hoch um sich eine Stelle zu suchen, an der er sein Geschäft machen kann.
Als wir ca. 50 – 60 m von Tinny entfernt waren, hörte ich sie fiepsen. Gleichzeitig drehte Buster um und bellte und knurrte. Er hat mich dann an der Leine herum gezogen und wieder in Richtung Tinny gebracht. Als ich den Blick auf Tinny hatte, sah ich einen Radfahrer, der Tinny an ihrem Geschirr hoch hob. Tinny wehrte sich aus Leibeskräften und fiepte, jummerte und bluffte. Außerdem zappelte sie aus voller Kraft und schüttelte den Radfahrer auch durch.
Buster zog mich dann, laut bellend und knurrend, hinter sich her in Richtung Tinny. Ich wurde zu einer Geschwindigkeit gezogen, wie ich sie seit Jahren nicht mehr gelaufen bin! Und mein Herz machte auch angesichts der Anstrengung mittlere Probleme. Aber das war egal! Es ging um Tinny!!!!
Dadurch, dass Tinny sich so wehrte, gelang es dem Radfahrer nicht Tempo zu gewinnen. Als wir auf unter 10 Meter heran waren, ließ der Radfahrer Tinny dann fallen und trat voll in die Pedale um weg zu kommen. Wenn ich gestern anstatt der kurzen Leine die Schleppleine dran gehabt hätte, dann hätte Buster den Fahrer bestimmt noch erwischt. So kamen wir nur auf ca. 4 - 5 Meter an ihn heran.
Tinny kam sofort zu uns und drückte sich an Buster. Dieser beschnüffelte sie und kümmerte sich um sie. Danach versteckte sie sich dann hinter mir und schaute an mir vorbei in die Richtung, in die der Radfahrer verschwunden war.
Danach sind wir dann, immer ganz eng beieinander, noch den Weg wieder hoch gegangen und die Beiden haben sich die Plätze gesucht, an denen sie ihr Geschäft machen konnten. Darin sind beide gleich wählerisch :laugh:.
Dann sind wir dann wieder nach Hause gegangen. Natürlich habe ich Tinny danach nie mehr als 3-4 Meter von mir weg gelassen! Und auch Tinny und Buster waren ständig alarmiert und suchten öfter als sonst die Nähe zueinander aber auch zu mir.
Beide Hunde hatten ein Leuchtband um den Hals und strahlten in leuchtendem Rot! Außerdem ist der Weg ziemlich gut beleuchtet und Buster und ich war gut zu sehen. Es kann also nicht sein, dass dieser Typ uns nicht gesehen haben kann um zu glauben, dass Tinny alleine unterwegs ist. Er MUSS ganz klar mit Absicht gehandelt haben!!
Ach ja, dies war schon der zweite Versuch, Tinny zu stehlen! Beim ersten Mal, kurz nachdem wir sie bekamen, hatte ich die Maus vor einer Schnellbäckerei angebunden und habe eben Brötchen geholt. Als ich nach 2-3 Minuten wieder raus kam, sah ich eine junge Frau mit Tinny schon einige Meter entfernt. Ich habe dann gebrüllt und gerufen und die Leute wurden aufmerksam. Als die Frau das merkte, hat sie Tinny los gelassen und ist davon gerannt. Tinny kam sofort wieder zu mir zurück. Danach ist sie längere Zeit allen Fremden aus dem Weg gegangen.
Man kann es nicht verstehen, wie jemand so etwas machen kann! Wenn ich einen herrenlosen Hund finden würde, dann würde ich mich um ihn kümmern, aber erst einmal vor Ort bleiben, falls da jemand kommen würde, der den Hund sucht. Erst nach einer längeren Wartezeit würde ich dann die Polizei anrufen um ihr den Fund zu melden. Dann würde ich, nach Absprache mit der Polizei, den Hund mit nach Hause nehmen. Auch würde ich diesen Hund dann ins nächste Tierheim bringen, in der Hoffnung, dass er gechippt ist und das man dort den Halter ermitteln kann, damit der Hund so bald wie möglich zurück zu seiner Familie kommt! Aber so etwas?
Ich muss sagen, dass das Zusammensein von Tinny und Buster immer besser wird. Sie liegen oft gemeinsam auf dem Boden und zerlegen Kauknochen, die auch munter untereinander getauscht werden. Auch kommen inzwischen beiden gemeinsam um sich Streicheleinheiten abzuholen. Selbst Futterneid ist ihnen, nach leichten anfänglichen Unstimmigkeiten in diesem Bereich, kein Thema mehr. Leckerchen werden gerecht geteilt, auch wenn Buster durch seine Größe immer noch probiert, sich da in den Vordergrund zu bringen. Aber die Rechnung hat er ohne die „breiten Schultern“ von Tinny gemacht
Lediglich die Versuche von Buster Tinny zu besteigen und die Versuche von ihm auf die Couch zu gelangen werden von Tinny mit dumpfen knurren beantwortet. Wenn er dann nicht reagiert, dann schnappt Tinny auch schon mal in seine Richtung. Allerdings nie so, dass sie ihn wirklich treffen könnte, aber doch so, dass er gewarnt ist! Das wirkt dann auch immer!
Wir können Buster nicht auf die Couch lassen, da er auf Grund seiner Größe keinen Platz mehr für Antje lassen würde. Tinny kuschelt sich, auf Grund ihrer Größe ... oder besser Kleine :laugh: ... in die Kniebeuge von Antje und dreht sich dort zusammen um dann sofort fest einzuschlafen und laut zu schnarchen. Wenn nun Buster auch noch auf die Couch klettern würde .... oh man, dann müsste sich Antje mit einem Siemens Lufthaken an die Decke hängen. Denn Platz hätte sie dann nicht mehr!
In den letzten beiden Nächten habe ich, wie Antje ja schon geschrieben hat, Buster nach oben ins Schlafzimmer getragen. Er ist am ersten Abend noch eine ganze Zeit nervös durch die Gegend gelaufen und hat überall geschnüffelt und sich umgeschaut. Nachdem wir uns gelegt hatten, ist er noch eine ganze Zeit weiter herumgelaufen bevor er sich auf seine Decke und Antjes T-Shirt gelegt hat und war ruhig war. Wir haben dann eine kleine Lampe die ganze Nacht brennen lassen, damit er etwas sehen konnte.
Letzte Nacht hat er sich dann sofort auf die Decke gelegt, als wir uns ins Bett gelegt haben. Wir haben erneut die Lampe angelassen und er war wieder die ganze Nacht ruhig.
Buster ist dann in den Nächten 3 - 4 Mal zu mir ans Bett gekommen und hat mich an der Hand angestupst. Ich habe ihm dann ein paar Mal wortlos über den Kopf gestreichelt und dann war er zufrieden und ist wieder auf seine Decke zurück gegangen. Dort hat er dann, viel schneller als ich es kann, wieder vor sich hin geschnarcht.
Alles im Allem muss man sagen, dass Buster so langsam bei uns ankommt. Hier im Haus hört er schon ziemlich gut. Draußen sind die Eindrücke noch zu stark, die er verarbeiten und erlernen muss. Aber ich bin mir sicher, dass wir es schaffen werden, dass er auch, genau wie Tinny, ohne Leine laufen kann.
Buster ist, oppositionell zu Tinny, sehr auf Antje fixiert! Während Tinny mehr auf mich gehorcht und meinen Anweisungen folgt, ist es bei Buster mehr Antje. Und das ist auch gut so! Natürlich ist Buster immer noch sehr schreckhaft und ängstlich. Aber das ist ja ganz normal! Schließlich ist er erst seit einer Woche bei uns! Und dafür, das muss man sagen, ist er schon sehr weit!
Er lernt allerdings auch vieles von Tinny. Er schaut zu, wie sie sich verhält und macht das dann nach. Außerdem knurrt Tinny ihn an, wenn er etwas falsch macht. Auch das hilft *lächelt*. Noch hat sie die Hosen an. Obwohl man deutlich merkt, dass Buster da schon kräftig an den Stuhlbeinen sägt. *grinst* Mal sehen, ob er es schafft und wie lange es noch dauert.
VG, Dietmar mit Tinny und Buster
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Keaty antwortete auf Aw: Buster ist nun ein OWLer
03 Juli 2011 20:32Mir fehlt wohl jede Vorstellungskraft.
Aber mit Buster ... das finde ich einfach alles toll.
LG Brigitte
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RailerOWL antwortete auf Aw: Buster ist nun ein OWLer
03 Juli 2011 20:51da geht es nicht nur dir so! Menschen die so etwas machen können nicht normal sein! Es kann keinen Grund geben, dass man so etwas macht! Darüber kann man nur den Kopf schütteln!!
Es ist nur gut, dass die Geschichte so gut ausgegangen ist und das Tinny sich so vehement gewehrt hat! Sonst .... wer weiß, was dann geschehen wäre! :ohmy:
VG, Antje und Dietmar mit Tinny und Buster
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- Romina
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Romina antwortete auf Aw: Buster ist nun ein OWLer
04 Juli 2011 08:35Mir ist beim Lesen ganz schlecht geworden. Was für eine Horror Vorstellung...........
GSD hat die kleine Maus Laute von sich gegeben und Du warst schnell genug da.
Schön das die beiden sich gut verstehen.
Dann gibt es bestimmt bald kuschel Bilder von den beiden, oder??
Liebe Grüße Romina
Natürlich kann man ohne Hund leben,
es lohnt sich nur nicht
Mamchmal leide ich an Rechtschreibkaries
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