Das neue Leben des Herrn Wanja

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Vicky antwortete auf Das neue Leben des Herrn Wanja

08 Sep. 2014 14:51
#91
Am 08.09.2012 habe ich Wanja, frisch aus der Tötung aus Mornac/F nach Deutschland eingereist, vom Transport abgeholt. Die ersten Tage hier hatten wir Angst, dass er uns unter den Händen stirbt, so am Ende war er, wahrscheinlich nicht nur körperlich.

Zwei Jahre später…
…..glaube ich, dass wir es trotzdem nicht schaffen.
Jedenfalls nicht über diesen Punkt hinaus, an dem wir –Wanja und seine drei-Generationen-Menschen – nun angekommen sind. Was ich nun hier sehr langwierig beschreibe, ist nicht unbedingt immer nett und auch kein Plädoyer für Auslandshunde. Aber vielleicht eine Geschichte, die zeigt, dass man auch mit extremen Angsthunden einen lebenswerten Kompromiss finden kann, wenn MENSCH sich zurücknimmt.

Wanja ist noch immer völlig handscheu. Er ist nicht intelligent. Er ist lernresistent. Das einzige, was er gelernt hat, ist, dem Teller mit dem Essen zu folgen. Manchmal reagiert er auf „komm“, meist nicht. Er ist nicht zu lenken. Er weiß nicht, wie er die geringsten Probleme lösen soll: die Leine wickelt sich um eine Pfote? Andere Hunde heben die Pfote und treten aus der Schlinge heraus. Wanja – fällt um. Oder zieht die Leinenschlinge selbst so fest zu, dass er fiepend stehen bleibt.

Wanja ist gutmütig, aber leider doof. Seine Nase funktioniert nicht. Das Leckerliebröckchen kann direkt neben ihm zu Boden fallen – er findet es nicht. Er weiß anscheinend noch nicht mal, dass er es suchen könnte. Er kann für sich selbst nicht sorgen. Er hat nie, nie irgendetwas lernen dürfen. Er kann weder mit sich, noch mit anderen Hunden, schon gar nicht mit Menschen etwas anfangen.

Nicht der vermeintliche Futtermangel in Mornac hatte seinen mehr als schlechten Zustand zu verantworten. Tatsache ist, dass Wanja sich alles wegnehmen lässt – noch aus dem Maul heraus.

Wanja schaut seinem in Verlust geratenen Essen dann jeweils traurig hinterher, kommt aber nicht auf die Idee, irgendetwas zu unternehmen. Selbst die Katze stiehlt sein Futter. Wanja steht dann völlig ratlos daneben und fiept ein wenig.

Georgia hätte die Katze schon zweimal rauf und runter gescheucht.

Ist er draußen und es fängt an zu regnen, bleibt Wanja stoisch stehen. Es fällt ihm nicht ein, Schutz zu suchen, etwa ins Haus zu gehen.

Wanja ist wie ein geistig schwer behindertes Kind – dies wird einigen Lesern sicher sehr sauer aufstoßen, aber einen treffenderen Vergleich finde ich nicht.



Mikey ist im Hause ähnlich trottelig und hat vor allen, was Lärm verursacht und/der leicht unheimlich daher kommt, enorme Angst. Aber er knurrt wenigstens mal, falls die anderen sich größere Frechheiten herausnehmen.

Im Gegensatz zu Wanja ist Mikey aber wenigstens draußen richtig auf Zack, da macht ihm keiner was vor, und er zeigt unterwegs auch nicht die Spur von Angst.

Treffen wir unterwegs andere Hunde (winzige Hunde: eine 17jährige Dackeldame z.B., den winzigkleinen Yorkie Rudi oder den Langhaardackel Frodo), will Wanja nicht an diesen Monstern vorbeigehen. Er fiept und schaut weg.
Kontaktaufnahme? Gleich Null. Hinlotsen lässt er sich nicht, er stemmt die Pfoten in den Boden und beugt sich in maximaler Schräglage so weit als möglich von der Gefahr weg.

Körpersprachlich ist Wanja ein taubstummer Analphabet. Die Signale anderer Hunde versteht er nicht, und er selbst ist nicht in der Lage, hundegerecht zu kommunizieren.

Man sieht den uns begegnenden Hunden deutlich die vielen Fragezeichen in ihren Gesichtern an: was ist denn mit dem komischen Typen los, und wieso steht er da so seltsam herum?

Angst hat Wanja noch immer, reichlich, vor allem vor Menschen. Auch vor uns, meistens. Leider.
Ihn draußen anzuleinen, ist nur möglich, wenn wir ihn einfangen, und das wiederum ist dem zarten Vertrauenspflänzchen so abträglich, dass wir es nicht wollen.
Freiwillig und freudig mit spazieren gehen? Undenkbar. Immerhin kommt er dann mit, wenn man ihn erstmal davon überzeugt hat.

Er geht mit, weil Mikey vorgeht. Wanja tappt hinterher. Gelegentlich bleibt er stehen und schaut sinnierend in die Luft. Wenn wir weitergehen, läuft er weiter. Bleiben wir stehen, bleibt er auch stehen. Immerhin, er achtet ein wenig auf uns. Vielleicht wartet er auch einfach auf einen Hinweis, wie es nun weitergeht – er selbst scheint es nicht zu wissen. Ein einziges Mal hat er draußen an einem Gegenstand geschnuppert. Dabei ist es geblieben – weder schnuppert er an irgendetwas, noch löst er sich außerhalb des Grundstücks.

Würden die Spaziergänge ausfallen, Wanja würde sie nicht vermissen, schon gar nicht einfordern.

Die Spaziergänge führen immer auf denselben kurzen Routen entlang und dauern maximal eine halbe Stunde.
Ich bestehe darauf, auch wenn es mich eine oft nervige Extra-Runde kostet. Immerhin, Mikey genießt sie.

Wenn wir das nicht machen würden, hätte Wanja seit einem Jahr den Hof nicht verlassen (außer zu Fahrten zum Tierarzt). Ich finde, Hunde müssen raus, und ohne Spaziergang wäre Wanja überhaupt nicht gefordert. Es hat etwas mit kognitiver Förderung zu tun, denn wenn wir unterwegs Kühe, Hühner, einen Hund oder ein Pferd sehen, ist Wanja hinterher zufriedener und ein klein wenig heller als sonst.

Wanja hat seit letztem Herbst epileptiforme Anfälle, einer davon so schwer und lang andauernd, dass der eiligst herbeigerufeneTierarzt den gefürchteten status epilepticus annehmen musste.
Die hierbei möglicherweise zerstörten Zellstrukturen im Gehirn lassen sich nicht mehr reparieren, und niemand weiß, wieviele stille Anfälle es schon gegeben hat.

Natürlich wissen wir nicht, ob oder wie oft Wanja schon solcherlei Anfälle hatte. Vielleicht ist sein geistiger Zustand auch resultierend aus 5 Jahre wegsperren, eine nicht stattgefundenen Sozialisation, Mangelerfahrungen, Isolierung, Deprivation. Vielleicht ist Wanja auch zu oft geschlagen worden, vielleicht auf den Kopf. Ein Geburtsfehler wäre möglich, oder eine Tumorerkrankung.

Wanja macht mich zugleich traurig und glücklich. Es macht mich traurig, nicht näher an ihn heranzukommen (so wie bei Mikey) und nicht mehr für ihn tun zu können. Besonders schwer zu akzeptieren ist, dass er keine Beziehung zu den Beagles aufbaut, er tritt einfach nicht mit ihnen in Kontakt.

Er betrachtet sie, aber mehr auch nicht. Spielen oder Kuscheln kann Wanja nicht. Raufen schon gar nicht. Wenn Buddy ihm eins überzieht, reagiert er übertrieben gepiesackt, weint kurz und läuft weg. Streicht die penetrante Hilde schnurrend an seinem Bein entlang, schüttelt er es entsetzt und geht weg.

Andererseits glaube ich nicht, dass Wanja etwas anderes möchte als seinen überschaubaren, gut strukturierten Tagesablauf mit den immer gleichen Liegeplätzen und den Gassiwegen, die er schon so gut kennt. Ohne diese Strukturen würde ihm die Sicherheit, die er für sein Leben hier braucht, fehlen.

Glücklich macht es mich, abends für gefühlte drei Minuten mit ihm zu schmusen: seine Ohren zu knuddeln und seine kuschelige Brust. Dann brummt er wohlig und schaut mich einfach nur an. Hat er genug, zeigt er es mir, indem er wegsieht und seine Nase leckt.

Über keinen Hund habe ich je so viel nachgedacht wie über Wanja.
Wie gut- oder wie schlecht – geht es ihm? Ich weiß es nicht. Er vermittelt das Bild stillen Duldens, von was auch immer. Ich glaube, in Wanjas Welt gibt es kein Schwarz oder Weiß, nur viele diffuse Grautöne.

Wanja ist wie eines dieser Traumtiere in den Indianersagen. Er ist einfach da, still und präsent.



Das einzige, was Wanja von uns einfordert, ist sein tägliches Stückchen Käse.

Auch wir wollen immer noch zu viel von ihm. Er gehört auf einen Hof, wo er den lieben langen Tag herumlungern kann. Wo er versorgt wird und trotzdem keiner an ihm herumtüddelt.
Im Sommer geht das bei uns ja auch weitgehend, nur, dass es so wenig zu gucken gibt für ihn. Aber im Winter geht es eben nicht!
Nicht mal ich kriege es auf die Kette, dass er einfach nichts will. Und: dass ich NICHTS bekomme, heute nicht und in zwei Jahren nicht.Andererseits durfte ich neulich seinen Bauch kraulen….

Und als er letztens Luna, die wuselige Cocker-Dame, sah, bekam er einen regelrechten Gefühlsausbruch: nicht zweimal den Schwanz schwingen, sondern richtig 5mal hin und her – also, fast wie wedeln. Vor ein paar Tagen habe ich ihn abends mit einem Markknochen auf die Terasse gestellt, Tür zu, damit die Beaglebande nicht wieder seinen Knochen klaut. Nach über einer Stunde fiel mir ein, dass der Große noch draußen ist – sorry, Wanja, ich hab’s echt vergessen! – und was sehe ich? Er steht noch an der gleichen Stelle, tatenlos, meldet sich nicht (andere Hunde jaulen, bellen oder kratzen an der Tür…) – und der dicke Markknochen liegt auch noch genauso vor ihm….ich kratze etwas Mark heraus und halte es ihm hin. Keine Reaktion: was soll ich mit dem Teil? scheint er zu überlegen.

Wanja hat sein angeborenes Erkundungsverhalten anscheinend vergessen. Wie schafft man es, die Neugier in einem Hund zu wecken? Seine Nase aufzuwecken? Ihn zum Schnüffeln zu bringen?

Als ich in Maja Nowaks neuem Buch das Kapitel über Luise las, war ich so aufgeregt wie noch nie. Ich dachte total hibbelig: bitte, bitte, jetzt, die Lösung für Wanja! Leider reagierte Luise ganz anders, als Wanja es je täte. Einmal schnupperte er eine halbe Sekunde an einem gefrorenen Pferdeapfel – juchu!

Die Welt entdecken auf spielerische Weise und dadurch Sicherheit gewinnen, indem die Umwelt entdeckt wird, war der Plan. Wanja hat hier erhebliche Defizite – ihn interessiert das alles nicht die Bohne. Oder weiß nicht, wie er entdecken soll. Offenbar durfte er sein Erkundungsverhalten nicht ausleben. Was gibt es auch zu erkunden in einem 2m²-Zwinger? Zur Einschätzung des mentalen Gesundheitszustandes eines Hundes schauen die Verhaltensbiologen, wie viel Neugier und Erkundungsverhalten der Hund zeigt.



Wanjas Ergebnis würde gruselig ausfallen.

Wanja zeigt natürlich auch kein unerwünschtes Verhalten. Er macht nie in die Wohnung und nie was kaputt. Mann, ich wünschte echt, der würde mal was anstellen. Außer, dass er an der Straße nicht geradeaus gehen will, fällt mir aber nichts ein.

Aber wie weckt man denn Neugier und Erkundungsverhalten?
Ich habe es mit allen Geheimtipps, mit Limburger und dem Clicker probiert, alle erdenklich Spiele und Spielsachen ausprobiert – Wanja steht vor mir und schaut mit seinem fragenden „hääää?“-Ausdruck milde zu mir hoch.

Er lebt wie in einem Kokon. In einer Kapsel. Aber er sieht mich manchmal aufmerksam an, streckt sich, in dem er so lustig nach vorn zusammenklappt und den Kopf in den Nacken wirft, hört, wenn er gerufen wird, schlenkert mit den Beinen beim Laufen, nimmt vorsichtig Essen aus der Hand. Manchmal hüpft er überschwänglich im Kreis vor Freude (oder als Übersprungshandlung). Und er brummt, wenn man ihn krault. Das ist doch was!

Was wünsche ich mir auch so vermessene Dinge. Dass er mal richtig rennt, sich auf dem Boden wälzt, wie Georgia oder Mike. Dass er auf Sesseln, Sofas und Betten herumliegt. Dass er am Fenster guckt. Dass er Nähe sucht. Wenn ich ihn anschaue, denke ich, seine Lebensqualität ist nicht besonders groß. Reicht es wirklich, in Sicherheit und nicht vom Hunger bedroht zu sein?

(Es klingt ketzerisch aus der Feder von Tierschutzleuten, aber für den Wanja wäre es vielleicht am humansten gewesen, in der Tötungsstation zu sterben – wobei ich immer hoffe, das die Leute das dort richtig machen und mit dem angemessenen Mittel.)

Wegen immer wiederkehrender Ataxien und Apathien war ich mit Wanja bei unserer neuen Tierärztin. Wanja hat oft Ausfälle, läuft gegen Hindernisse, bleibt dann völlig verwirrt stehen und weiß nicht, ob er links oder rechts daran vorbeigehen soll. Er verknickt sich sich Pfote und weiß nicht mehr, wie er sie wieder grade bekommt. Tritt er auf seine Leine, kann er nicht weiterlaufen. Wickelt sich die Leine um eines seiner Beine, fällt er hin. Schon, wenn die Leine auf der falschen Seite des Rückens liegt, ist er irritiert und weiß nicht, wie er das *Problem* lösen soll.

Frau Dr. K. war über Wanjas mentalen Zustand ziemlich erschüttert, sie hält ihn für dement. Vom Körper her ist er 7, seine Optik ist sogar noch besser, aber vom Kopf her ist er viel älter.

Diese Beule auf dem Kopf – ist sie gewachsen? Ist es das Hinterhauptbein, das auch die Anglos haben, ein Überbleibsel aus irgendeiner vor Generationen eingekreuzten Rasse? Oder ist es der Beweis einer Misshandlung, die Wanja so hat werden lassen, wie er ist?
Die Ärztin nahm Blut ab. Ein Ergebnis, das etwas erklären würde, hat es leider nicht gegeben (wir hatten eine leicht behandelbare Schilddrüsen-Unterfunktion „erhofft“).

Idiopathische Epilepsie heißt es, wenn die Ursache nicht feststellbar ist. Man könnte zwar noch CT und MRT machen, um Tumore auszuschließen (oder zu finden), aber ich kann mir nicht vorstellen, den Wanja nach Hofheim zu schaffen. Er bekommt nun Pexion, wir hoffen, dass er damit stabiler und wacher wird. Außerdem arbeiten wir am Gewicht, das vielleicht hauptsächlich aus Wasser besteht, er sollte drei Kilo weniger wiegen, sagt die Tierärztin.
Diese Hürde haben wir geschafft, er hat wieder eine bessere Figur, auch das Medikament zeigt Wirkung, alles hat sich eingespielt.


Wanja ist etwas ganz Besonderes, er ist ein Schatz, er ist schön und brav und unschuldig wie ein staunendes Kind. Er hat in seinem ganzen Leben noch nichts falsch gemacht.

Es gibt sie, diese Tage, an denen er uns alle überrascht mit seiner guten Laune, wenn er seine langen Haxen schwingt und auf einmal losplatzt in lauter Lebensfreude.

Okay, die dollen fünf Minuten halten eben auch nicht länger als genau diese Zeit - aber DIE hat er dann halt gehabt und genossen!

Alles, was ich über Angsthunde weiß, habe ich mit und durch Wanja gelernt. Ich mache mir ständig Sorgen um ihn. Aber bereut, ihn abgeholt zu haben, habe ich nie. Ich denke schon, dass er in seinen Möglichkeiten auch ganz zufrieden mit uns ist.

Liebe Grüße
Marion
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Gabi S antwortete auf Das neue Leben des Herrn Wanja

08 Sep. 2014 16:03
#92
oh, Marion, starker Tobac, der die Tränen laufen lässt....aber ganz viele lieben ihn, den Wanja.... auch die Kleinen in Berlin, die unsere und die Zukunft der Tiere und des Tierschutzes sind!


Und dich bewundern wir alle :laugh: aus vollem Herzen.

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Lillifee antwortete auf Das neue Leben des Herrn Wanja

08 Sep. 2014 17:19
#93
Wäre er ein Mensch würde ich glatt darüber nachdenken ob er Autist ist.

Ich glaube, dass er mit Euch sehr glücklich ist und das ist es worauf es ankommt.

Danke
Michaela
Jeder Mensch sollte die Welt mit seinem Leben ein klein wenig besser machen
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Rena2012 antwortete auf Das neue Leben des Herrn Wanja

08 Sep. 2014 18:55
#94
Liebe Marion und lieber Wanja,

du schreibst:"Wanja ist etwas ganz Besonderes, er ist ein Schatz, er ist schön und brav und unschuldig wie ein staunendes Kind.
Er hat in seinem ganzen Leben noch nichts falsch gemacht."

Der Rückblick auf die letzten zwei Jahre zeigt uns wie intensiv und liebevoll du dich mit Wanja beschäftigt hast. Ich glaube ein besseres Zuhause hätte Wanja nicht finden können. Vielleicht gibt es Therapien die ihm helfen könnten, aber dafür wissen wir nicht genug über Wanjas genauen Gesundheitszustand. Heute macht die moderne Medizin vieles möglich. (Akupunktur, Wassertherapie...)

Das Wanja etwas Besonderes ist wissen an unserer Schule ganz viele Lehrer, Kinder und Eltern. Er hat den Tierschutzgedanken bei unseren Schülern einen wirklichen Sinn gegeben. Durch Wanja wissen die Kinder wie sie persönlich helfen können. Dafür danken wir
dir liebe Marion ganz besonders.

Ich persönlich denke es geht ihm bei dir so gut wie noch niemals in seinem bisherigen Leben. Das ist das wichtigste für Wanja.

Wir danken dir für deinen unermüdlichen Einsatz!

Liebe Grüße

Roswitha und deine Patenklasse
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.
Arthur Schopenhauer

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Gabi antwortete auf Das neue Leben des Herrn Wanja

08 Sep. 2014 20:36
#95
So liebevoll hat noch niemand über ein Hund geschrieben.
Mir liefen die Tränen......

Ich würde Wanja auch sehr lieben,weil man gar nicht anderes kann.
Danke für dein Fürsorge,Danke,dass er bei dir lebt.
Jeder Mensch sollte mit seinem Leben
die Welt ein kleines bisschen
besser machen.

"Frances Hodgson Burnett"

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Gisela antwortete auf Das neue Leben des Herrn Wanja

09 Sep. 2014 19:38
#96
Danke Marion, Du hast so liebevoll über Wanja geschrieben, da bleibt kein Auge trocken.
Ich möchte Dir nochmals für Deine Fürsorge danken, Wanja ist in seiner Welt bestimmt glücklich.

Gisela und Noel

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