Willkommen zu Hause, Selma
robby 612 antwortete auf Aw: Willkommen zu Hause, Selma
15 Apr. 2012 21:43
Hallo Mulle!
Dieses Erlebnis brauch man wirklich nicht :huh: .Kenne das und weis wie man sich dann fühlt.Nur gut das du sie packen konntest.Fühl dich gedrückt und verdau den Schreck erst einmal.
LG monika
Dieses Erlebnis brauch man wirklich nicht :huh: .Kenne das und weis wie man sich dann fühlt.Nur gut das du sie packen konntest.Fühl dich gedrückt und verdau den Schreck erst einmal.
LG monika
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- kupferli
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kupferli antwortete auf Aw: Willkommen zu Hause, Selma
15 Apr. 2012 23:01 - 15 Apr. 2012 23:02
Hallo Mulle! Ohja, das kennen wir. Allerdings war bei uns Dank der doppelten Sicherung entweder das Halsband oder das Geschirr noch dran. Vermutlich ist das Geschirr u. Halsband zu weit eingestellt? 2 Finger sollten unter den "Bauchgurt" vom Geschirr noch passen, gleiches beim Halsband (wobei wir hier das "Halsband" nur zur "Zierde" tragen, da darauf der Name und unsere Tel.-Nr. gestickt sind). Ich kann hier nur raten: beim Kauf eines Geschirres diese den Maßen des Hundes anpassen zu lassen. Die Geschirre "von der Stange" sitzen oft nicht richtig oder scheuern. Hat Selma schon einen Chip?
Letzte Änderung: 15 Apr. 2012 23:02 von kupferli.
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Mulle antwortete auf Aw: Willkommen zu Hause, Selma
16 Apr. 2012 08:40
Ich habe festgestellt, dass das Geschirr auf starken Zug etwas weiter wird. Die Schieber rutschen dann ein wenig auf. Beim Halsband passiert das nicht, aber Selma hat im Verhältnis zum schmalen Kopf einen so dicken Hals, dass wir mit einem Halsband wohl nicht weit kommen.
Das neue Sicherheitsgeschirr auf Maß ist schon bestellt; hoffe, es kommt zügig. Bis dahin muss ich aufpassen, dass sie nicht rückwärts reinzieht.
Langsam zeigt sich, was für ne freche Hummel das ist :woohoo:
Heute Nacht hatten wir ausführliche Diskussionen um den Schlafplatz. Hund im Bett - gar kein Problem. Aber Hund wie eine leckende Stola um den Hals gewickelt - nö. :blink:
Sehr witzig, wie sie es immer wieder versuchte, sich vom Fußende zu mir hochzustehlen und sich um mein müdes Geschimpfe nicht scherte. Meist verriet sie der klopfende Schwanz
Das neue Sicherheitsgeschirr auf Maß ist schon bestellt; hoffe, es kommt zügig. Bis dahin muss ich aufpassen, dass sie nicht rückwärts reinzieht.
Langsam zeigt sich, was für ne freche Hummel das ist :woohoo:
Heute Nacht hatten wir ausführliche Diskussionen um den Schlafplatz. Hund im Bett - gar kein Problem. Aber Hund wie eine leckende Stola um den Hals gewickelt - nö. :blink:
Sehr witzig, wie sie es immer wieder versuchte, sich vom Fußende zu mir hochzustehlen und sich um mein müdes Geschimpfe nicht scherte. Meist verriet sie der klopfende Schwanz
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Mulle antwortete auf Aw: Willkommen zu Hause, Selma
16 Apr. 2012 16:20
Weiter geht es mit massiven Schwankungen.
Zu Hause macht sie tagsüber weiterhin den Steiff-Beagle. Inzwischen liegt sie auf der Sofa-Lehne ... scheint sehr kuschelig zu sein, da oben.
Unterwegs ist es ein Hin- und Her. Zieh ich sie zum Ausgehen an (Geschirr und Halsband), freut sie sich. Ich trage sie nach draußen, da sie sich weder von der Couch noch durch die Tür locken lässt.
Das kurze Stück Straße stresst sie enorm, ich hab das Gefühl, dass es immer schlimmer wird
Sie zieht massiv, bis ihre Pfoten über den Asphalt rutschen (was sie natürlich noch hektischer macht), und zittert wie blöde, springt herum und verheddert sich nicht selten mit Abby.
Sobald wir beim Spazierweg angekommen sind, kann ich sie aber runterholen: Laufen, heißt das Zauberwort. Wir laufen ein paar hundert Meter in flottem Beagle-Trab und man kann zusehen, wie die Spannung aus dem Hund weicht und das Schwänzchen erst locker wird und dann in die Höhe steigt. Danach ist sie ziemlich entspannt, wedelt, schnüffelt, macht ihr Geschäft. Bald sind wir dann an der Wiese angekommen, dort üben wir Leinenführigkeit und Rückruf im Kleinen (beides hat sie ganz schnell kapiert) und Abby apportiert. Anschließend nascht Abby Hasenknödel, Selma schnüffelt und beaglet so herum oder kommt kuscheln. Das klappt alles schon richtig gut und lässig und den Rückweg geht sie dann weitestgehend anständig an der Leine, wodurch sie auch ruhig bleibt.
Sie orientiert sich in diesem Zustand enorm an meiner Körperhaltung. Wenn sie unsicher wird, reicht es oft, wenn ich mich aufrichte und ganz stolz und herrschaftlich daher schreite
Hoffentlich sieht mich so nie jemand. :blush: :laugh:
An der Straße, bzw. auf dem Weg dahin ist dann aber alles wieder ganz schrecklich unsicher
Ich trage sie dann irgendwann, weil sie sich richtig reinsteigert in ihr "Ich bin ein armer Hund", weiß aber nicht recht, ob das richtig ist. Sie zittert dann wieder so.
Rein ins Haus? - Katastrophe; und dann nur schnell wieder auf die Couch.
Zu Hause macht sie tagsüber weiterhin den Steiff-Beagle. Inzwischen liegt sie auf der Sofa-Lehne ... scheint sehr kuschelig zu sein, da oben.
Unterwegs ist es ein Hin- und Her. Zieh ich sie zum Ausgehen an (Geschirr und Halsband), freut sie sich. Ich trage sie nach draußen, da sie sich weder von der Couch noch durch die Tür locken lässt.
Das kurze Stück Straße stresst sie enorm, ich hab das Gefühl, dass es immer schlimmer wird
Sobald wir beim Spazierweg angekommen sind, kann ich sie aber runterholen: Laufen, heißt das Zauberwort. Wir laufen ein paar hundert Meter in flottem Beagle-Trab und man kann zusehen, wie die Spannung aus dem Hund weicht und das Schwänzchen erst locker wird und dann in die Höhe steigt. Danach ist sie ziemlich entspannt, wedelt, schnüffelt, macht ihr Geschäft. Bald sind wir dann an der Wiese angekommen, dort üben wir Leinenführigkeit und Rückruf im Kleinen (beides hat sie ganz schnell kapiert) und Abby apportiert. Anschließend nascht Abby Hasenknödel, Selma schnüffelt und beaglet so herum oder kommt kuscheln. Das klappt alles schon richtig gut und lässig und den Rückweg geht sie dann weitestgehend anständig an der Leine, wodurch sie auch ruhig bleibt.
Sie orientiert sich in diesem Zustand enorm an meiner Körperhaltung. Wenn sie unsicher wird, reicht es oft, wenn ich mich aufrichte und ganz stolz und herrschaftlich daher schreite
An der Straße, bzw. auf dem Weg dahin ist dann aber alles wieder ganz schrecklich unsicher
Ich trage sie dann irgendwann, weil sie sich richtig reinsteigert in ihr "Ich bin ein armer Hund", weiß aber nicht recht, ob das richtig ist. Sie zittert dann wieder so.
Rein ins Haus? - Katastrophe; und dann nur schnell wieder auf die Couch.
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Steffi1977 antwortete auf Aw: Willkommen zu Hause, Selma
16 Apr. 2012 16:28
Hallo , der Bericht ist echt klasse und sie ist so süüüüßßßß
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Keaty antwortete auf Aw: Willkommen zu Hause, Selma
16 Apr. 2012 16:30
Hallo Jenny, als wir unseren Bruno bekamen, war er genauso hektisch bei allem, was irgendwie nach Straße aussah. Weil ich überhaupt erst mal ein Grundvertrauen aufbauen wollte, habe ich ihm die Wege zu Anfang erspart (ich habs halt so gemacht, weiß aber nicht, ob es für jeden richtig ist
)
. Also sind wir die erste Zeit jede kleine Strecke (manche wirklich nur 5-10 min.) zum Wald, Feld usw. gefahren. Dann wurde er mit der Zeit entspannter.
Das mit dem "rein ins Haus" würde ich einfach nur üben - Du wirst irgendwas finden, was sie besonders mag ... dann locken locken locken, loben loben loben für jeden noch zu kleinen winzigen Schritt.
Versuche ganz ruhig in kleinen Schritten mit ihr zu arbeiten. Alles zusammen kann sie einfach noch nicht bringen. Vielleicht machst Du es auch so, konzentrierst Dich erst mal auf Sicherheit im Haus ... und erleichterst ihr dafür erst mal die Wege draußen, indem Du zu Waldwegen fährst. Ist nur so eine Idee von mir, weil es bei uns damals geholfen hat. Es sind ja so unglaublich viele neue Eindrücke, die diese kleinen Nasen zu verarbeiten haben. Und es ist halt auch nicht jeder Schnuffel gleich
.
(Aber Schwankungen sind sehr normal, laß Dich einfach nicht verunsichern Jenny ... ich weiß, daß ist leicht gesagt - aber das schaffst Du!)
Liebe Grüße
Brigitte
Das mit dem "rein ins Haus" würde ich einfach nur üben - Du wirst irgendwas finden, was sie besonders mag ... dann locken locken locken, loben loben loben für jeden noch zu kleinen winzigen Schritt.
Versuche ganz ruhig in kleinen Schritten mit ihr zu arbeiten. Alles zusammen kann sie einfach noch nicht bringen. Vielleicht machst Du es auch so, konzentrierst Dich erst mal auf Sicherheit im Haus ... und erleichterst ihr dafür erst mal die Wege draußen, indem Du zu Waldwegen fährst. Ist nur so eine Idee von mir, weil es bei uns damals geholfen hat. Es sind ja so unglaublich viele neue Eindrücke, die diese kleinen Nasen zu verarbeiten haben. Und es ist halt auch nicht jeder Schnuffel gleich
(Aber Schwankungen sind sehr normal, laß Dich einfach nicht verunsichern Jenny ... ich weiß, daß ist leicht gesagt - aber das schaffst Du!)
Liebe Grüße
Brigitte
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