Einige der zu vermittelnden Hunde sind aus unterschiedlichen Gründen zunächst in Pflegestellen untergebracht. Das hat den Vorteil, dass wir mehr über sie erfahren können. Die Pflegestellen erzählen hier.

Kondi

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jayhicks antwortete auf Aw: Kondi

13 Mai 2011 23:03
#25
Danke für die Fotos und Kommentare, habe mich köstlich amüsiert. Kondi ist eien tolle Hündin.
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Shary antwortete auf Aw: Kondi

14 Mai 2011 17:29
#26
klasse Bilder mehr...............
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maya antwortete auf Aw: Kondi

14 Mai 2011 17:48
#27
Wunderbare Bilder mit entprechenden Kommentaren und einem tollen Beagle
im Mittelpunkt....

Harald, Du bist ja auch noch da, verzeih mir...aber seh ich das richtig,
dass da eine tiefe Zuneigung wächst...? ;) Auf jeden Fall habt Ihr den
richtigen Hund (oder umgekehrt?) :woohoo:

Freu mich schon auf Kommendes.....

LG Maya
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Kondi antwortete auf Aw: Kondi

14 Mai 2011 23:19
#28
Ich dachte ich schreib mal selbst etwas, aber da ich mit meinen kleinen Pfötchen die Tasten nicht richtig treffe, schreibt halt Harald für mich. Der tippt zwar nicht so schnell wie Annette, aber die kann auch derzeit nicht schreiben, weil sie ja mich mit beiden Händen knuddelt und streichelt. Dafür durfte ich sogar auf die Couch, denn Harald und Annette haben mir extra mein Deckchen auf die Couch gelegt und als Annette zu mir „hopphopp“ sagte, da durfte ich auch endlich mal wieder auf die Couch. Ich freu mich da immer drüber, denn da lieg ich ja auch so gern. Wenn Annette dann neben mir einschläft, dann kuschel ich mich auch gerne an sie an, tut mir richtig gut. Vor allem nach einem solch kuriosen Tag wie heute und von dem möchte ich euch jetzt mal berichten.
Der Tag fing super an, Annette und Harald standen gemeinsam mit mir auf, wir haben sogar gemeinsam im Schlafzimmer geschlafen. Gut, ins Bett durfte ich nicht, ich lag dann anfangs etwas wiederwillig in meinem Körbchen, aber es war schön meine Meute auch nachts komplett um mich zu haben. Harald ist heute mal nicht verschwunden, so wie in den letzten beiden Tagen, als Annette mir sagte, er müsse doch arbeiten gehen und ich sollte mir keine Sorgen machen, der käme ganz sicher zurück. Ich bin da noch etwas skeptisch, aber Annette behält da recht. Kurz vor meinem Abendessen ist er immer wieder zurück, ich bin dann nicht immer gleich sicher, ob er es wirklich ist, aber er pfeift seit neuestem immer wenn er ins Treppenhaus kommt. Das ist wirklich gut für mich, denn dann erschreck ich auch nicht immer, wenn ich am dösen bin und er die Tür aufschließt und ich weiß auch gleich, dass er es ist, dann muss ich auch nicht bellen, sondern kann einfach neugierig zur Tür schauen.
Dann bin ich mit Harald spazieren gegangen, irgendwie waren wir mit unserer Runde schnell fertig, Harald ist auch ein Stück gelaufen und ich konnte auch mal so richtig zeigen, dass doch viel Elan in mir steckt. Allerdings bin ich dann nicht dazu gekommen mein „Haufi-Paufi“ zu machen, aber das hab ich mir dann für heute Abend aufgehoben. Ich wundere mich nur, warum Annette und Harald immer so gespannt auf meine Häufchen schauen. Annette erklärt Harald dann immer, dass das sehr wichtig wäre, weil man daraus viel über meine Verdauung erkennen könnte.
Nachdem wir zurück waren gab´s dann erst mal für mich lecker Frühstück und als ich danach in meinem Körbchen lag, klingelte es. Immer wenn dieses Klingeln ertönt laufen Annette oder auch Harald zur Tür. Manchmal kommen die dann nach kurzer Zeit zurück, meist allein, aber oft haben die dann so ´ne Schachtel unterm Arm oder so ein paar Stücke Papier in der Hand. Beides machen die dann immer auf und ich darf zusehen. Nicht, dass es für mich wichtig wäre, aber ich schau da einfach mal drauf, vielleicht könnte es ja was essbares sein. War es aber bisher nicht, aber ich bleib einfach mal neugierig. Aber wenn die dann jemanden mitbringen bin ich immer etwas unsicher. Heute Morgen kamen gleich zwei Menschen mit Harald in die Wohnung und beide haben ziemlich laut gesprochen. Ich hab mir dann gedacht, dass ich einfach mal laut zurück belle, aber das hat die irgendwie nicht interessiert. Angst hatte ich, als dann der eine so ´nen Stock auspackte und immer wieder an die Wand hielt. So ein Stock macht mir noch mehr Angst als die laute Stimme, aber egal wie laut ich belle, die beiden fremden Menschen schien das nicht zu stören. Harald sagte mir später, dass sei der Fliesenleger gewesen, aber was der mit dem Stock wollte, das hat er mir leider nicht erklärt. Die beiden Fremden waren dann auch schnell weg und ich konnte erst mal durchatmen. Irgendwie konnte ich mich den Beiden nicht verständlich machen, und das bereitet mir doch arge Nöte. Irgendwie komm ich dann nicht so schnell runter und bin noch einige Zeit ziemlich nervös. Harald und Annette geben mir dann aber immer ein wenig Ruhe und meist schlaf ich dann in meinem Körbchen ein.
Annette hatte dann auch mit Harald geschimpft, da ich bei dem Tempo des Spazierengehens nicht zum Häufchen machen kommen könnte und ist dann mit mir nochmal gegenüber zur Wiese gegangen. Ich hab da nur ein wenig geschnuffelt, es war mir einfach nicht nach Häufchen machen, war aber trotzdem schön in der Sonne.
Als dann ein Auto kam, sagte mir Annette, dass das Nadja und Stephan seien. Sie strahlte dabei übers Gesicht und ich weiß jetzt auch warum. Die beiden können phantastisch meine Sprache und machen mir auch gar keine Angst. Sogar Leckerli´s hatte Nadja mitgebracht. Die hatte sie schön in ihrer besten Hose versteckt und ich hab auch von Stephan eins bekommen. Der kann zwar nicht ganz so gut meine Sprache, aber der hat ´ne Seelenruhe in sich, vor dem brauch ich wirklich keine Angst zu haben. Als die vier dann Kaffee getrunken haben, da hab ich mich einfach mal zu denen unter den Tisch gelegt, war herrlich schön. Nadja und Harald waren mal kurz weg, aber die kamen auch bald wieder und Harald pfiff sogar wieder. Toll macht er das, ich muss dann nicht zur Tür laufen und schauen wer da kommt.
Als Nadja und Stephan gehen wollten, klingelte es dann wieder und dann kamen wieder laute Menschen, die leider auch nicht meine Sprache verstanden. Die haben mich dann doch ganz schön gestresst und ich hab gar nicht aufhören können zu bellen. Auch in meiner kleinen Höhle, Harald nennt das immer Hundebox, hab ich irgendwie keine Ruhe gefunden, obwohl ich dort doch freiwillig hineingegangen war. Nicht dass die Menschen mir zu nahe gekommen waren, aber ihre Stimmen ängstigten mich doch ungemein. Als die dann weg waren, hab ich mich auch nicht gleich beruhigen können, ich war irgendwie ganz hibbelig und aufgedreht. Annette und Harald sind dann immer wieder abwechselnd mit mir nach draußen gegangen, hat mir aber erst einmal nichts gebracht. Später gab es dann mein Abendessen und ich hab mich erst mal in aller Ruhe in mein Körbchen gelegt. Harald hat dann auch in der Küche das Abendessen für sich und Annette zubereitet. Das roch sehr lecker und ich wollte immer wieder in die Küche. Aber manchmal denk ich mir, dass Harald und Annette noch sturer als der sturste Beagle sein können, die haben mich immer wieder rausgeschickt. Die beiden haben dann angefangen zu essen, aber es roch so lecker, dass ich immer wieder um den Tisch gelaufen bin, aber die wollten mir einfach nichts geben. Irgendwie hab ich bei den Beiden wohl den Eindruck erweckt, ich müsste dringend raus, weshalb Harald mir dann mein Geschirr anlegte und mit mir nach draußen ging.
Als Harald dann mit mir in die nahegelegene Wiese schlenderte hab ich mir dann auch noch irgendwas in die Pfote gepiekst. Puuh, das tat im ersten Moment ganz schön weh, selbst mit Pfoten lecken ging es nicht gleich weg, aber Harald hat dann auch mal genau nachgesehen, aber auch nichts gefunden. Als er dann fertig war mit nachsehen, konnte ich auch wieder richtig auftreten. Später während des Spaziergangs hab ich dann mal geschaut ob Harald mich denn auch richtig an der Leine hat und sie gut festhält. Was soll ich euch sagen, der Harald hat ganz schön Kraft, aber was er mit dem Spruch: „Bist du bekloppt?“ meinte, hab ich dann doch nicht verstanden. Aber irgendwie war er von meinem Blitzstart wohl auch ein wenig überrascht, zumal ich den hinter seinem Rücken mit aller Gewalt hingelegt hatte.
Harald hat dann erst mal fertig gegessen, Annette meinte, dass er da früher nie gemacht hätte, sein Essen zu unterbrechen, da wäre er wohl genauso eigen wie ich auch. Wenn schon Essen, dann Essen mit Schwung. Ich sollte es ihm glaube ich hoch anrechnen.
Nachdem Harald dann fertig gegessen hatte sind wir alle nochmals spazieren gegangen. Nach einem solch stressigen Tag esse ich dann gerne mal Gras, hilft mir gegen mein Sodbrennen, dass ich immer bekomme, wenn ich in Stress komme. Nach dem Gras fressen muss ich dann aber immer so würgen, was Annette und Harald anfangs sehr viel Kummer bereitete, aber mittlerweile wissen sie, dass es nichts Bedrohliches ist und dieses würgen mir einfach auch hilft, mein Sodbrennen in den Griff zu bekommen. Die beiden haben mir auch bei dem Spaziergang extra lang Zeit gegeben überall zu schnüffeln und sind extra langsam gegangen. Auch tolle neue Wege sind sie gegangen, da war alles spannend und roch auch so gut und einen anderen vierbeinigen Freund hab ich auch getroffen, aber seine Menschen wollten wohl meinen Artgenossen nicht zu mir lassen.
Zuhause angekommen haben die Beiden mich dann ausgiebig auf Zecken untersucht, aber keine gefunden. Apropos Zecken, als ich noch nicht mein zweites Halsband, Annette hatte es mitgebracht und gesagt, dass es gegen Zecken wäre, anhatte, hat mich doch tatsächlich eines dieser Viecher angebohrt und sich an mir vollgesogen. Annette und Harald haben den Quälgeist souverän entfernt und Annette hat Harald richtig gelobt, weil er es so toll und ohne Schmerzen für mich entfernt hatte. Beide haben auch schön nachgesehen, ob denn der gesamte Quälgeist weg wäre und mich auch für mein Stillsitzen ausgiebig gelobt. Ich denke, die Beiden geben sich richtig Mühe mit mir.
Naja, jetzt lieg ich halt eng an Annette gekuschelt auf der Couch und entspanne mich von dem stressigen Tag. Aber Annette und Harald haben mir versprochen, dass sich ein solcher Tag so schnell nicht wiederholen wird. Ich glaub es den Beiden!
Und jetzt sag ich: Bis bald mal wieder, eure Kondi!
:woohoo:
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herbert antwortete auf Aw: Kondi

15 Mai 2011 00:31
#29
Wow, Kondi, da hast Du ja einen richtig tollen Tag erlebt.
Mit Annette und Harald hast Du auch eine prima Familie, tschuldigung - wollte schreiben ein prima Rudel gefunden. Du mußt immer sehr gut auf sie aufpassen weil sie Dich auch so lieb haben wie Du sie.
Hoffentlich hast Du bald die Gelegenheit ein paar tolle Kumpels kennen zu lernen, der Bello von gegenüber ist wohl nicht so nach Deinem Geschmack?
Du mußt noch weitere schöne Erlebnisse von Dir und Deinem Rudel berichten, wir warten gespannt drauf.

Ein liebes Wau Wau
Liebe Grüße
Herbert
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kupferli antwortete auf Aw: Kondi

15 Mai 2011 08:06
#30
Hallo Herbert, (wenn es recht ist, dass ich dich so nenne)

erst einmal ein ganz herzliches Danke für das Lob an uns, es hat uns schon ein wenig gerührt. Leider können wir Kondis Signale nicht immer einordnen, ist es in einem Moment gerade Angst oder möchte sie ihr Revier verteidigen, machen wir etwas falsch (oder nicht ganz richtig?!?), könnten wir sie irgendwie besser unterstützen in mnachen Situationen, falls es Angst sein sollte etc. etc.

Wir lesen in letzter Zeit viele Bücher über Hundeerziehung, die uns Bekannte oder Verwandte ausleihen oder schenken, haben selbst schon einige Bücher bestellt, unterhalten uns mit vielen anderen Hundehaltern, was denn die Ursache für dies, sell und jenes sein könnte, stimmen dann gemeinsam (Harald und ich) darüber ab, wie wir denn was und wie in Zukunft machen wollen. Leider ist es nicht ganz einfach bei dem ersten eigenen Hund, für den wir voll verantwortlich (und das mit voller Hingabe) sind. Aber ich denke mit der Unterstützung anderer Hundeliebhaber, gleich ob jetzt Beagle-begeistert oder einfach in andere Hunde vernarrt, kommen wir bestimmt zu einem "Kondi-optimierten Ergebnis". Besonders das Buch von Martin Rütter, der gewaltfrei die Hunde erzieht, liegt auf unserer Wellenlänge.

Als nächstes Buch wird "calming signals" bei uns aufschlagen, mal sehen, was wir da noch an nützlichen Informationen rausziehen können.

Achja, eine kleine Korrektur noch, der Hund von gegenüber (Pepper, eine Golden-Retriever-Hündin) verträgt sich wunderbar mit unserer Kondi.

Gruß aus dem Saarland

von Annette und Harald
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