Einige der zu vermittelnden Hunde sind aus unterschiedlichen Gründen zunächst in Pflegestellen untergebracht. Das hat den Vorteil, dass wir mehr über sie erfahren können. Die Pflegestellen erzählen hier.
Kondi
- herbert
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Pflegestellentagebuch Kondi
Kondi ist am letzten Freitag, zusammen mit Browny und Joker, zu uns gekommen. Sie war von Anfang an sehr dominant und hat gleich den anwesenden Hündinnen, Pflegehund Polly und unserer Fanny durch knurren und Zähne fletschen klar gemacht wer hier das sagen hat. Besonders wenn sie neben einem Menschen saß, durfte kein anderer Hund näher als 3 Meter heran kommen. :evil:
Man sieht, Kondi war von Anfang an auf den Mensch fixiert. Leider ist sie nicht nur dominant sondern auch sehr stur.
Sie liebt es in Augenhöhe mit dem Mensch zu sein, es gibt keinen Tisch im Haus, ausgenommen Computertische, auf dem sie nicht schon gestanden hat und die Holzoberfläche mit ihren Krallen verziert hat.
Tische sind auch auch gute Ausgangbasen für Überfälle auf vierbeinige Mitbewohner, die sich nicht an die 3-Meter-Sperrzone halten.
So ein Erlebnis hatte ich am Samstag morgen. Ich saß in der Küche beim Morgenkaffee und las die Zeitung. Kondi saß links von mir auf der Eckbank und provozierte mich indem sie dauernd versuchte ihre Vorderpfoten auf den Tisch zu stellen. Ich habe sie immer wieder runter geschoben und laut „Nein, Kondi“ gesagt. Wie schön, Kondi hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit des Menschen.
Dann kam meine Frau mit Fanny und Polly vom Spaziergang zurück und Polly wollte in der Küche aus dem Napf Wasser trinken. So schnell konnte ich gar nicht gucken wie Kondi auf den Tisch sprang und sich dann zähnefletschend von oben auf Polly stürzte. :woohoo:
Kondi hat nie wirklich zugebissen aber die anderen Hunde waren eingeschüchtert. Fanny und Polly haben an dem Wochenende ihre Körbchen nur noch zum spazieren gehen, fressen und pieseln verlassen.
Inzwischen haben wir es erreicht, daß die 3-Meter-Sperrzone auf 0 Meter reduziert wurde. Kondi hat akzeptiert zusammen mit Fanny auf der Couch zu liegen. Nur das Tische besteigen konnten wir ihr noch nicht abgewöhnen, es hat sich aber schon reduziert.
Seit Vorgestern schläft Kondi nicht mehr im Wohnzimmer. Wenn meine Frau ins Bett geht, geht Kondi mit ins Schlafzimmer im 1. Stock und wenn ich dann gegen Mitternacht ins Bett gehe, liegt Kondi zwischen unseren Kopfkissen.
Die neuen Besitzer von Kondi mögen uns verzeihen aber sie sollen auch die Gelegenheit haben Kondi etwas abzugewöhnen.
Die ersten Tage waren wir der Meinung Kondi solle nur als Einzelhund zu Familien ohne kleine Kinder vermittelt werden aber ihr Verhalten bessert sich von Tag zu Tag.
Verschmust und aufdringlich ist sie aber noch.
Kondi ist am letzten Freitag, zusammen mit Browny und Joker, zu uns gekommen. Sie war von Anfang an sehr dominant und hat gleich den anwesenden Hündinnen, Pflegehund Polly und unserer Fanny durch knurren und Zähne fletschen klar gemacht wer hier das sagen hat. Besonders wenn sie neben einem Menschen saß, durfte kein anderer Hund näher als 3 Meter heran kommen. :evil:
Man sieht, Kondi war von Anfang an auf den Mensch fixiert. Leider ist sie nicht nur dominant sondern auch sehr stur.
Sie liebt es in Augenhöhe mit dem Mensch zu sein, es gibt keinen Tisch im Haus, ausgenommen Computertische, auf dem sie nicht schon gestanden hat und die Holzoberfläche mit ihren Krallen verziert hat.
Tische sind auch auch gute Ausgangbasen für Überfälle auf vierbeinige Mitbewohner, die sich nicht an die 3-Meter-Sperrzone halten.
So ein Erlebnis hatte ich am Samstag morgen. Ich saß in der Küche beim Morgenkaffee und las die Zeitung. Kondi saß links von mir auf der Eckbank und provozierte mich indem sie dauernd versuchte ihre Vorderpfoten auf den Tisch zu stellen. Ich habe sie immer wieder runter geschoben und laut „Nein, Kondi“ gesagt. Wie schön, Kondi hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit des Menschen.
Dann kam meine Frau mit Fanny und Polly vom Spaziergang zurück und Polly wollte in der Küche aus dem Napf Wasser trinken. So schnell konnte ich gar nicht gucken wie Kondi auf den Tisch sprang und sich dann zähnefletschend von oben auf Polly stürzte. :woohoo:
Kondi hat nie wirklich zugebissen aber die anderen Hunde waren eingeschüchtert. Fanny und Polly haben an dem Wochenende ihre Körbchen nur noch zum spazieren gehen, fressen und pieseln verlassen.
Inzwischen haben wir es erreicht, daß die 3-Meter-Sperrzone auf 0 Meter reduziert wurde. Kondi hat akzeptiert zusammen mit Fanny auf der Couch zu liegen. Nur das Tische besteigen konnten wir ihr noch nicht abgewöhnen, es hat sich aber schon reduziert.
Seit Vorgestern schläft Kondi nicht mehr im Wohnzimmer. Wenn meine Frau ins Bett geht, geht Kondi mit ins Schlafzimmer im 1. Stock und wenn ich dann gegen Mitternacht ins Bett gehe, liegt Kondi zwischen unseren Kopfkissen.
Die neuen Besitzer von Kondi mögen uns verzeihen aber sie sollen auch die Gelegenheit haben Kondi etwas abzugewöhnen.
Die ersten Tage waren wir der Meinung Kondi solle nur als Einzelhund zu Familien ohne kleine Kinder vermittelt werden aber ihr Verhalten bessert sich von Tag zu Tag.
Verschmust und aufdringlich ist sie aber noch.
Liebe Grüße
Herbert
Herbert
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Da habt Ihr ja ein tolles "Paket" bekommen. Offensichtlich lernt Kondi ja schnell und wer weiß, ob da nicht schon der Traumhund für jemanden von Euch geformt wird. :kiss:
Wo kommt Kondi denn her, habe ich wohl wieder verpasst?
Drück Euch die Daumen, dass alles so toll weiter läuft, Ihr habt ja in den paar Tagen schon Erstaunliches geleistet.
Wo kommt Kondi denn her, habe ich wohl wieder verpasst?
Drück Euch die Daumen, dass alles so toll weiter läuft, Ihr habt ja in den paar Tagen schon Erstaunliches geleistet.
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- Schnuckelputz
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ich wünsche den neuen Bestizern jetzt schon mal "vielspaß".... :S Herbert,ich weiß,du hast wirklich sehr viel Erfahrung und ich will dir auch in nichts reinreden...aber m.M. nach gehört so ein dominanter Hund weder auf die Eckbank/sofa und schon gar nicht ins Bett :ohmy: ...aber wie gesagt,du wirst wissen,was zu tun ist...ist nur meine! Meinung...
von daher wird es in der neuen Familie mit Sicherheit turbulent zu gehen
von daher wird es in der neuen Familie mit Sicherheit turbulent zu gehen
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- BeagleHaus
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puh herbert da haste in der tat ein riesen paket erhalten! du hattest schon unzählige hunde bei dir und aufgenommen, aber das sprengt, glaube ich, alle grenzen was du bisher hattest! ich würde auch sagen, dass dies eine ganz freche maus ist und der die ohren lang gezogen gehören! so geht das auch nicht was sie da macht und wie sie sich verhält, denn der chef ist jemand anderer und nicht sie! ich hoffe dass die neuen besitzer zurecht kommen mit so einem chef als hund und hoffe für sie auf ein langes und glückliches leben!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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- Daisy
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Da bin ich aber gespannt wenn ihr Kondi am Sonntag mit nach Nieder-Weisel nehmen wollt.
Geli hat ja schon angekündigt das sie ein guter Rusty und Vicky Ersatz ist.
Das grillen könnte eine denkwürdige Veranstaltung werden.
, wir freuen uns schon auf Kondi um sie persönlich kennen zu lernen.
VG Norbert
Geli hat ja schon angekündigt das sie ein guter Rusty und Vicky Ersatz ist.
Das grillen könnte eine denkwürdige Veranstaltung werden.
VG Norbert
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- herbert
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Der Schwerpunkt unserer Bemühungen war das Verhalten Kondis zu den anderen Hunden zu ändern. Das hat auch ganz gut geklappt. Kondi duldet inzwischen die Nähe von Fanny und Browny bei den Menschen. Sie knurrt nicht mehr und fletscht auch nicht mehr die Zähne.
Wenn man Fanny oder Browny streichelt, versucht sich Kondi dazwischen zu drängeln, wenn man sie aber nicht beachtet und den anderen Hund weiter streichelt, akzeptiert sie das und wendet sich ab.
Das klappt hier zu Hause ganz gut. Am Sonntag hatten wir Kondi mit zu unserem Beagletreffen. Die erste halbe Stunde lief alles ganz prima. Dann fing ein Rüde an Kondi zu bedrängen und Kondi wehrte sich mit knurren und Zähne fletschen. Noch einige Rüden fanden an dem Spiel gefallen und Kondi rettete sich zu Frauchen auf die Bank. Von dort hat sie dann alle Hunde, ob Rüde oder Hündin, angeknurrt und die Zähne gefletscht.
Eine viertel Stunde später habe ich Kondi dann nach Hause gefahren.
Auf die Tische steigt Kondi auch nicht mehr so oft. Sie hat gelernt daß sie bei „NEIN“ unten bleiben soll und dann zur Belohnung gestreichelt wird. Nur wenn das Abendessen auf dem Tisch steht (wir essen abends warm) überwiegt oft ihre Neugierde und sie will den Kopf über den Tisch strecken. Wenn Kondi bein dritten „NEIN“ nicht brav da sitzt oder liegt, wird sie in den Flur gesteckt und die Küchentür geschlossen.
Die Lieblingsplätze der ersten Tage
Da Kondi sehr schlau und lernwillig ist, begreift sie was wir von ihr wollen und die negativen Eigenschaften verringern sich immer mehr.
Auch das schlafen im Ehebett hat sich stark reduziert ohne daß wir da erzieherisch tätig wurden. Kondi geht zwar immer nachts mit nach oben, schläft aber jetzt im Zimmer unseres Sohnes auf dem Teppich unter dem Bett.
Kondi entwickelt sich immer mehr zu einem tollen und lieben Beagle.
Wenn man Fanny oder Browny streichelt, versucht sich Kondi dazwischen zu drängeln, wenn man sie aber nicht beachtet und den anderen Hund weiter streichelt, akzeptiert sie das und wendet sich ab.
Das klappt hier zu Hause ganz gut. Am Sonntag hatten wir Kondi mit zu unserem Beagletreffen. Die erste halbe Stunde lief alles ganz prima. Dann fing ein Rüde an Kondi zu bedrängen und Kondi wehrte sich mit knurren und Zähne fletschen. Noch einige Rüden fanden an dem Spiel gefallen und Kondi rettete sich zu Frauchen auf die Bank. Von dort hat sie dann alle Hunde, ob Rüde oder Hündin, angeknurrt und die Zähne gefletscht.
Eine viertel Stunde später habe ich Kondi dann nach Hause gefahren.
Auf die Tische steigt Kondi auch nicht mehr so oft. Sie hat gelernt daß sie bei „NEIN“ unten bleiben soll und dann zur Belohnung gestreichelt wird. Nur wenn das Abendessen auf dem Tisch steht (wir essen abends warm) überwiegt oft ihre Neugierde und sie will den Kopf über den Tisch strecken. Wenn Kondi bein dritten „NEIN“ nicht brav da sitzt oder liegt, wird sie in den Flur gesteckt und die Küchentür geschlossen.
Die Lieblingsplätze der ersten Tage
Da Kondi sehr schlau und lernwillig ist, begreift sie was wir von ihr wollen und die negativen Eigenschaften verringern sich immer mehr.
Auch das schlafen im Ehebett hat sich stark reduziert ohne daß wir da erzieherisch tätig wurden. Kondi geht zwar immer nachts mit nach oben, schläft aber jetzt im Zimmer unseres Sohnes auf dem Teppich unter dem Bett.
Kondi entwickelt sich immer mehr zu einem tollen und lieben Beagle.
Liebe Grüße
Herbert
Herbert
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