Amy ehem. Judy
amy2014 antwortete auf Amy ehem. Judy
20 März 2014 15:28 - 20 März 2014 15:32
Habe die Fotos oben eingefügt. Sorry bin noch nicht so begabt mit der Handhabung
Letzte Änderung: 20 März 2014 15:32 von amy2014.
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Diana antwortete auf Amy ehem. Judy
20 März 2014 17:50
sie sieht aus als ob sie richtig spaß hat beim Gassi gehen...alle mir folgen...uns Rute hoch...toll
nun wenn das nein in Bezug Katzenklo geholfen hat dann ist ja alles ok
nun wenn das nein in Bezug Katzenklo geholfen hat dann ist ja alles ok
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amy2014 antwortete auf Amy ehem. Judy
21 März 2014 13:53
Heute ist kein so guter Tag
Das hat am Morgen damit begonnen, das uns auf unserem Waldspaziergang eine ganze Gruppe von Menschen und frei laufenden Hunden entgegen kamen. Zuerst sah ich nur einen grossen Hund in ca. 100 Meter Entfernung, dann einen zweiten. Dann weitere ca. 100 Meter weiter hinten sah ich die Menschen. Als wir weiter auf die Gruppe zu gingen wurde es Amy zu viel. Ich nahm sie auf den Arm, worauf die Leute dann endlich versuchten ihre Hunde zurück zu rufen. Trotzdem liefen einige weiter frei und unkontrolliert. Zum Glück konnten wir eine Waldschneise nutzen und uns durch den Wald absetzten. Ich glaube nicht, dass das eine wirklich tolle Begegnung geworden wäre. So viele Hunde, so viele fremde Menschen und die Hunde wären bestimmt an mir hochgestiegen und hätten Amy beschnüffeln wollen. Obschon wir grosszügig ausgewichen sind war für Amy dieser Spaziergang gelaufen. Auch mit pinkeln war natürlich nach diesem Stress nichts. Das machte sie dann zu Hause in die Wohnung.
:blush:
Im Laufe des Morgens fing sie sich dann aber wieder und spielte mit der Ikearatte und zerfledderte die Kartoneinlage einer WC-Rolle.
Na ja kann ja nicht jeder Tag ein Erfolg sein.
Im Laufe des Morgens fing sie sich dann aber wieder und spielte mit der Ikearatte und zerfledderte die Kartoneinlage einer WC-Rolle.
Na ja kann ja nicht jeder Tag ein Erfolg sein.
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amy2014 antwortete auf Amy ehem. Judy
27 März 2014 10:01
So wir sind in der Wirklichkeit angekommen. Nach einem sehr vielversprechenden Anfang hat uns die Realität eingeholt.
Amy hat sich zu Hause sehr gut eingelebt. Sie ist die meiste Zeit eher ruhig und liegt in ihrem Bettchen wenn nichts läuft. Abends nach dem Nachtessen lässt sie dann dafür die Sau raus und rennt wie eine irre auf dem Balkon rum und spielt fangen mit mir. Das ist echt süss. Zuerst versucht sie jeweils die Katzen dafür zu gewinnen, aber die wollen (noch?) nicht so recht mit machen. Dann rennen wir auf dem Balkon rum. Mit mir schmust sie auch gerne. Sie kann auch gut alleine bleiben. Noch lasse ich sie nicht so lange alleine, aber wenn ich im Dorf Besorgungen machen muss ist sie schon mal bis 1 Stunde alleine. Wenn ich dann zurück komme liegt sie ganz entspannt in ihrem Bettchen und wedelt mit dem Schwanz zur Begrüssung.
Amy's grosses Problem sind Menschen und Hunde. Sie hat vor allen fremden Menschen sehr grosse Angst. Selbst meinem Freund gegenüber ist sie noch nicht so offen wie mir gegenüber. Inzwischen geht es zwar, mit ihr an erwachsenen Personen in einem gewissen Abstand vorbei zu laufen ohne dass sie beinahe in Panik gerät, aber Kinder sind ein totaler graus! Auch wenn sie Menschen in weiter Ferne sieht möchte sie am liebsten davon laufen. Wenn sie schon näher sind ist es deutlich weniger schlimm. Noch schlimmer als Menschen sind jedoch Hunde jeder Art. Egal wenn auch noch so klein und noch so friedlich.
Mein grösstes Problem ist im Moment, dass wenn wir auf dem Spaziergang einem Menschen oder gar einem Hund begegnen, dann kann ich das Pinkeln vergessen. Dann wird nicht mehr gemacht. Oder sie ist so gut drauf, dass sie ganz vergisst, zu pinkeln und es ihr erst zu Hause wieder einfällt. So gingen nun schon einige Bisi in die Wohnung. Im Moment versuche ich mit ihr 3-4 x täglich immer an den gleichen Ort zu gehen/fahren wo eigentlich nur pinkeln und kot machen angesagt ist. Manchmal klappt es und manchmal nicht. Gestern ging nichts in die Wohnung, heute morgen machte sie dort nur Kot und pinkelte dafür danach in die Wohung.
Ich habe mir überlegt, ob ich auf dem Balkon so eine Art "Hundeklo" einrichten soll, damit sie sich vorerst mal dort versäubern kann. So dass sie sich wenigsten nicht in der Wohnung versäubert. Das WC stelle ich mir in etwa folgendermassen vor. Eine Plastikunterlage, damit nicht der Balkon kaputt geht, darüber etwas Erde und entweder einen Rasenziegel oder Waldlaub. Wenn Amy dann so weit ist, dass sie nicht bei jeder Begegnung draussen gleich nicht mehr machen kann, werde ich das WC auf dem Balkon einfach weg räumen. Ich hoffe dass mit der Gewöhnung auf einen natürlichen Untergrund, Amy nach dem Abräumen dieses Untergrunds auf dem Balkon, eine gewisse Hemmschwelle hat dort zu machen und es so einfacher wird ihr begreiflich zu machen, dass der Balkon nun kein Versäuberungsort mehr ist.
Und dann heisst es nun wohl zu schauen, dass öfter mal Freunde bei uns zu Besuch kommen. So dass Amy viele unterschiedliche Menschen kennen lernt und begreift, dass Mensch ungefährlich ist. Dann noch die anderen Hunde. Uf, das finde ich am schwierigsten! Da macht sie nämlich schon Panki wenn sie einen aus weiter Ferne sieht. Ausser mit der Beaglehündin von meiner Freundin. Bei ihr war sie zwar zurückhaltend, aber hatte keine Angst vor ihr. Ich werde wohl meine Freundin öfter besuchen und schauen ob Amy sich von der andern Hündiin abschaut, dass sie keine Angst vor anderen Hunden haben muss. Etwas schwierig ist halt auch, dass ich Amy nicht von der Leine lassen kann und Hunde an der Leine spielen lassen kann ziemlich blöd enden.
Na ja für Typs und Ideen bin ich offen
Amy hat sich zu Hause sehr gut eingelebt. Sie ist die meiste Zeit eher ruhig und liegt in ihrem Bettchen wenn nichts läuft. Abends nach dem Nachtessen lässt sie dann dafür die Sau raus und rennt wie eine irre auf dem Balkon rum und spielt fangen mit mir. Das ist echt süss. Zuerst versucht sie jeweils die Katzen dafür zu gewinnen, aber die wollen (noch?) nicht so recht mit machen. Dann rennen wir auf dem Balkon rum. Mit mir schmust sie auch gerne. Sie kann auch gut alleine bleiben. Noch lasse ich sie nicht so lange alleine, aber wenn ich im Dorf Besorgungen machen muss ist sie schon mal bis 1 Stunde alleine. Wenn ich dann zurück komme liegt sie ganz entspannt in ihrem Bettchen und wedelt mit dem Schwanz zur Begrüssung.
Amy's grosses Problem sind Menschen und Hunde. Sie hat vor allen fremden Menschen sehr grosse Angst. Selbst meinem Freund gegenüber ist sie noch nicht so offen wie mir gegenüber. Inzwischen geht es zwar, mit ihr an erwachsenen Personen in einem gewissen Abstand vorbei zu laufen ohne dass sie beinahe in Panik gerät, aber Kinder sind ein totaler graus! Auch wenn sie Menschen in weiter Ferne sieht möchte sie am liebsten davon laufen. Wenn sie schon näher sind ist es deutlich weniger schlimm. Noch schlimmer als Menschen sind jedoch Hunde jeder Art. Egal wenn auch noch so klein und noch so friedlich.
Mein grösstes Problem ist im Moment, dass wenn wir auf dem Spaziergang einem Menschen oder gar einem Hund begegnen, dann kann ich das Pinkeln vergessen. Dann wird nicht mehr gemacht. Oder sie ist so gut drauf, dass sie ganz vergisst, zu pinkeln und es ihr erst zu Hause wieder einfällt. So gingen nun schon einige Bisi in die Wohnung. Im Moment versuche ich mit ihr 3-4 x täglich immer an den gleichen Ort zu gehen/fahren wo eigentlich nur pinkeln und kot machen angesagt ist. Manchmal klappt es und manchmal nicht. Gestern ging nichts in die Wohnung, heute morgen machte sie dort nur Kot und pinkelte dafür danach in die Wohung.
Ich habe mir überlegt, ob ich auf dem Balkon so eine Art "Hundeklo" einrichten soll, damit sie sich vorerst mal dort versäubern kann. So dass sie sich wenigsten nicht in der Wohnung versäubert. Das WC stelle ich mir in etwa folgendermassen vor. Eine Plastikunterlage, damit nicht der Balkon kaputt geht, darüber etwas Erde und entweder einen Rasenziegel oder Waldlaub. Wenn Amy dann so weit ist, dass sie nicht bei jeder Begegnung draussen gleich nicht mehr machen kann, werde ich das WC auf dem Balkon einfach weg räumen. Ich hoffe dass mit der Gewöhnung auf einen natürlichen Untergrund, Amy nach dem Abräumen dieses Untergrunds auf dem Balkon, eine gewisse Hemmschwelle hat dort zu machen und es so einfacher wird ihr begreiflich zu machen, dass der Balkon nun kein Versäuberungsort mehr ist.
Und dann heisst es nun wohl zu schauen, dass öfter mal Freunde bei uns zu Besuch kommen. So dass Amy viele unterschiedliche Menschen kennen lernt und begreift, dass Mensch ungefährlich ist. Dann noch die anderen Hunde. Uf, das finde ich am schwierigsten! Da macht sie nämlich schon Panki wenn sie einen aus weiter Ferne sieht. Ausser mit der Beaglehündin von meiner Freundin. Bei ihr war sie zwar zurückhaltend, aber hatte keine Angst vor ihr. Ich werde wohl meine Freundin öfter besuchen und schauen ob Amy sich von der andern Hündiin abschaut, dass sie keine Angst vor anderen Hunden haben muss. Etwas schwierig ist halt auch, dass ich Amy nicht von der Leine lassen kann und Hunde an der Leine spielen lassen kann ziemlich blöd enden.
Na ja für Typs und Ideen bin ich offen
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- Elke
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Elke antwortete auf Amy ehem. Judy
27 März 2014 17:12
Hallo Andrea,
es ist natürlich nicht schön, dass Amy Probleme hat, sich unterwegs zu lösen. Kann es sein, dass sich deine Unsicherheit auf sie überträgt. Ich gehe mit meinen Hunden immer erstmal ganz unvoreingenommen auf andere Hunde zu. Wenn du glaubt sie hat Angst und du gehst dann mit ihr in einen Seitenweg, bestätigst du womöglich ihre Angst. Zeig ihr, dass ihr bei den anderen Hunden nichts passiert. Halt sie einfach an der Leine und geh weiter, als wenn alles ganz normal ist. Die meisten frei laufenden Hunde sind gut sozialisiert, egal ob groß oder klein. Lass sie doch ruhig (be-)schnuppern. Dann merkt sie mit der Zeit, dass ihr nichts passiert.
Wenn sie trotzdem unterwegs nicht macht, würde ich sie zuhause gut beobachten und bei den ersten Anzeichen auf dem Arm hinaustragen und zum Lösen absetzen - wie bei einem Welpen. Oder du versuchst es mal mit einer Katzentoilette. Ich kenne Leute, bei denen klappt es.
Unser Laborbeagle Fiete ist seit November bei uns und hatte eine Weile Angst vor meinen beiden erwachsenen Söhnen - besonders im Haus. Sie haben ihn dann einfach in Ruhe gelassen - auch wenn es schwer fiel - und mit der Zeit wurde Fiete sicherer. Inzwischen lässt er sich von ihnen füttern, streicheln und ausführen. Zum Kuscheln geht er zwar noch nicht hin, aber dafür bin ich ja da
Hab einfach Geduld und behalte selbst unbedingt die Ruhe. Dann kommt alles mit der Zeit. Wenn ich darüber nachdenke, was Fiete in den paar Monaten gelernt und wie er sich verändert hat, bin ich immer wieder überwältigt. Und wöchentlich kommen neue Dinge dazu. Das wird sicher auch bei Amy so sein.
Liebe Grüße
Elke
es ist natürlich nicht schön, dass Amy Probleme hat, sich unterwegs zu lösen. Kann es sein, dass sich deine Unsicherheit auf sie überträgt. Ich gehe mit meinen Hunden immer erstmal ganz unvoreingenommen auf andere Hunde zu. Wenn du glaubt sie hat Angst und du gehst dann mit ihr in einen Seitenweg, bestätigst du womöglich ihre Angst. Zeig ihr, dass ihr bei den anderen Hunden nichts passiert. Halt sie einfach an der Leine und geh weiter, als wenn alles ganz normal ist. Die meisten frei laufenden Hunde sind gut sozialisiert, egal ob groß oder klein. Lass sie doch ruhig (be-)schnuppern. Dann merkt sie mit der Zeit, dass ihr nichts passiert.
Wenn sie trotzdem unterwegs nicht macht, würde ich sie zuhause gut beobachten und bei den ersten Anzeichen auf dem Arm hinaustragen und zum Lösen absetzen - wie bei einem Welpen. Oder du versuchst es mal mit einer Katzentoilette. Ich kenne Leute, bei denen klappt es.
Unser Laborbeagle Fiete ist seit November bei uns und hatte eine Weile Angst vor meinen beiden erwachsenen Söhnen - besonders im Haus. Sie haben ihn dann einfach in Ruhe gelassen - auch wenn es schwer fiel - und mit der Zeit wurde Fiete sicherer. Inzwischen lässt er sich von ihnen füttern, streicheln und ausführen. Zum Kuscheln geht er zwar noch nicht hin, aber dafür bin ich ja da
Hab einfach Geduld und behalte selbst unbedingt die Ruhe. Dann kommt alles mit der Zeit. Wenn ich darüber nachdenke, was Fiete in den paar Monaten gelernt und wie er sich verändert hat, bin ich immer wieder überwältigt. Und wöchentlich kommen neue Dinge dazu. Das wird sicher auch bei Amy so sein.
Liebe Grüße
Elke
LG Elke - mit Fiete und den Langnasen
Zu den schönsten Dingen in unserem Leben gehört es, an unsere Laborbeagle geraten zu sein
Zu den schönsten Dingen in unserem Leben gehört es, an unsere Laborbeagle geraten zu sein
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amy2014 antwortete auf Amy ehem. Judy
28 März 2014 16:05
Hallo Elke,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich weiss zwar wie schnell sich die eigene Unsicherheit auf den Hund überträgt, bin aber sicher, dass ich bei Hundebegegnungen nicht unsicher bin. Zudem glaube ich auch, dass Amy mich noch nicht so gut kennt, dass sie das bemerken würde.
Die Situationen sind jeweils folgendermassen. Ich sehe jemanden mit einem Hund auf uns zu kommen. Ich gehe ganz normal weiter. Amy sieht den Mensch und den Hund. Amy bleibt stehen schaut einen kurzen Augenblick und will dann flüchten. Sie läuft in die Leine kann nicht weg, schaut nochmals, die Person und der Hund kommen weiter näher, Amy versucht erneut davon zu laufen, läuft erneut in die Leine und dann fängt sie fast schon panisch an zu bocken und zu toben an der Leine. Spätestens dann nehme ich sie auf den Arm und gehe aus der Situation. Optimal ist das aber nicht, sie so aus der Situation zu "retten". Darum würde ich eigentlich gerne auf so eine Distanz ausweichen, in welcher sie noch ruhig ist und begreift, dass nichts passiert. An dem Mensch und Hund vorbeitragen will ich sie nicht, da ich weiss wie gut viele Hundehalter ihre Hunde unter Kontrolle haben und wie alle immer meinen: " die müssen das unter sich aus machen".
Mit Menschen habe ich das am Anfang so gemacht, dass sobald ich gesehen habe, dass Amy unsicher wird und demnächst anfängt zu bocken, habe ich sie auf den Arm genommen und an den Leuten vorbei getragen. Inzwischen läuft sie an Erwachsenen vorbei, zwar mit gesenktem Schwanz, aber sobald die Menschen vorbei sind, geht sie in deren Geruchsfane und schnuppert den Geruch. Das ist schon deutlich besser geworden. Trotzdem auch hier ist sie danach noch so verunsichert, dass an Pipi und Aa nicht mehr zu denken ist.
Mit Hunden konnte ich gestern das erste Mal "üben". Ich war mit Amy ja schon zwei oder drei mal alleine auf der Hundesportwiese. Die ist eingezäunt, so dass ich sie an der Schleppleine gut laufen lassen kann. Gestern nun traf ich mich dort mit einem Bekannten der 2 Papillons hat. Zwei ganz nette Hunde. Wir liessen alle drei auf dem Platz laufen. Die beiden anderen Hunde kamen in Amy's Nähe und versuchten mit ihr Kontakt auf zu nehmen. Amy blieb stehen mit rundem Rücken und eingezogenem Schwanz. Als die beiden anderen merkten, dass Amy so unsicher ist ignorierten sie sie und tobten alleine auf der Wiese rum.
Dann fingen mein Bekannter und ich mit seinen Hunden an zu arbeiten und ignorierten Amy ebenfalls. Am Anfang entfernte sich Amy so weit sie nur konnte, aber sie war an einer Schleppleine und musste so in einem Radius von ca. 20 Meter bleiben. Was sie eigentlich auch gut ertragen konnte. Irgendwann kam sie dann zu uns und wich nicht mehr von meiner Seite. Auch wenn die anderen Hunde bei mir waaren oder mein Bekannter. Nach einer weiteren Weile konnte sie sogar Leckerchen von meinem Bekannten annehmen und wurde sogar schon fast gierig.
Wir werden das auf alle Fälle wiederholen und vielleicht spielt sie ja das nächste Mal schon mit den beiden Hunden. In etwa das gleiche Szenario werde ich auch mit anderen Hunden machen, von denen ich weiss, dass sie freundlich sind und Amy nicht überfallen. Aber das ganze braucht halt seine Zeit bis Hunde und Menschen "generalisiert" sind. Bis da hin werde ich eben vermutlich das Ausscheidungsproblem haben.
Diesbezüglich ist meine Überlegung mit dem "Hundeklo" auf dem Balkon, dass sie sich nicht daran gewöhnt drinnen auf den Parkett zu machen. Natürlich gehe ich mit ihr am Morgen und am Abend möglichst zu Zeiten an einen Ort wo wir möglichst niemanden treffen und sie sich versäubern kann. Der Balkon soll nur der Notnagel sein. Ich weiss einfach nicht wie realistisch meine Überlegung ist, dass Amy nicht mehr auf den Balkon macht, wenn ich das "Hundeklo" später einmal entferne, wenn es draussen klappt.
vielen Dank für Deine Antwort. Ich weiss zwar wie schnell sich die eigene Unsicherheit auf den Hund überträgt, bin aber sicher, dass ich bei Hundebegegnungen nicht unsicher bin. Zudem glaube ich auch, dass Amy mich noch nicht so gut kennt, dass sie das bemerken würde.
Die Situationen sind jeweils folgendermassen. Ich sehe jemanden mit einem Hund auf uns zu kommen. Ich gehe ganz normal weiter. Amy sieht den Mensch und den Hund. Amy bleibt stehen schaut einen kurzen Augenblick und will dann flüchten. Sie läuft in die Leine kann nicht weg, schaut nochmals, die Person und der Hund kommen weiter näher, Amy versucht erneut davon zu laufen, läuft erneut in die Leine und dann fängt sie fast schon panisch an zu bocken und zu toben an der Leine. Spätestens dann nehme ich sie auf den Arm und gehe aus der Situation. Optimal ist das aber nicht, sie so aus der Situation zu "retten". Darum würde ich eigentlich gerne auf so eine Distanz ausweichen, in welcher sie noch ruhig ist und begreift, dass nichts passiert. An dem Mensch und Hund vorbeitragen will ich sie nicht, da ich weiss wie gut viele Hundehalter ihre Hunde unter Kontrolle haben und wie alle immer meinen: " die müssen das unter sich aus machen".
Mit Menschen habe ich das am Anfang so gemacht, dass sobald ich gesehen habe, dass Amy unsicher wird und demnächst anfängt zu bocken, habe ich sie auf den Arm genommen und an den Leuten vorbei getragen. Inzwischen läuft sie an Erwachsenen vorbei, zwar mit gesenktem Schwanz, aber sobald die Menschen vorbei sind, geht sie in deren Geruchsfane und schnuppert den Geruch. Das ist schon deutlich besser geworden. Trotzdem auch hier ist sie danach noch so verunsichert, dass an Pipi und Aa nicht mehr zu denken ist.
Mit Hunden konnte ich gestern das erste Mal "üben". Ich war mit Amy ja schon zwei oder drei mal alleine auf der Hundesportwiese. Die ist eingezäunt, so dass ich sie an der Schleppleine gut laufen lassen kann. Gestern nun traf ich mich dort mit einem Bekannten der 2 Papillons hat. Zwei ganz nette Hunde. Wir liessen alle drei auf dem Platz laufen. Die beiden anderen Hunde kamen in Amy's Nähe und versuchten mit ihr Kontakt auf zu nehmen. Amy blieb stehen mit rundem Rücken und eingezogenem Schwanz. Als die beiden anderen merkten, dass Amy so unsicher ist ignorierten sie sie und tobten alleine auf der Wiese rum.
Dann fingen mein Bekannter und ich mit seinen Hunden an zu arbeiten und ignorierten Amy ebenfalls. Am Anfang entfernte sich Amy so weit sie nur konnte, aber sie war an einer Schleppleine und musste so in einem Radius von ca. 20 Meter bleiben. Was sie eigentlich auch gut ertragen konnte. Irgendwann kam sie dann zu uns und wich nicht mehr von meiner Seite. Auch wenn die anderen Hunde bei mir waaren oder mein Bekannter. Nach einer weiteren Weile konnte sie sogar Leckerchen von meinem Bekannten annehmen und wurde sogar schon fast gierig.
Wir werden das auf alle Fälle wiederholen und vielleicht spielt sie ja das nächste Mal schon mit den beiden Hunden. In etwa das gleiche Szenario werde ich auch mit anderen Hunden machen, von denen ich weiss, dass sie freundlich sind und Amy nicht überfallen. Aber das ganze braucht halt seine Zeit bis Hunde und Menschen "generalisiert" sind. Bis da hin werde ich eben vermutlich das Ausscheidungsproblem haben.
Diesbezüglich ist meine Überlegung mit dem "Hundeklo" auf dem Balkon, dass sie sich nicht daran gewöhnt drinnen auf den Parkett zu machen. Natürlich gehe ich mit ihr am Morgen und am Abend möglichst zu Zeiten an einen Ort wo wir möglichst niemanden treffen und sie sich versäubern kann. Der Balkon soll nur der Notnagel sein. Ich weiss einfach nicht wie realistisch meine Überlegung ist, dass Amy nicht mehr auf den Balkon macht, wenn ich das "Hundeklo" später einmal entferne, wenn es draussen klappt.
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Moderatoren: Christiane
