Sunny`s Tagebuch
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Nikita antwortete auf Aw: Sunny`s Tagebuch
16 März 2011 20:20
Kuckuck!
Wie geht es denn eurer Süßen?
Gibt es was Neues? :dry:
Ich hoffe auf gute Nachrichten und wünsche eurer kleinen Sunny alles Gute! :kiss:
Wie geht es denn eurer Süßen?
Gibt es was Neues? :dry:
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Tina_1989 antwortete auf Sunny's Tagebuch (letztes & trauriges Update)
16 Jan. 2015 18:10
Hallo alle miteinander,
es ist tatsächlich eine Ewigkeit her, dass ich hier etwas von mir habe hören lassen - und das tut mir leid, schließlich seid ihr stets daran interessiert, wie es den Hunden langfristig in ihrem neuen Leben ergeht. Es änderte sich vieles, ich wurde krank, musste lange ins Krankenhaus und bin dann noch zweimal umgezogen - beruhigt bzw. langsam eingependelt hat sich alles seit letztem Frühjahr.
Mit Sunny durfte ich drei wundervolle Jahre verbringen. Es mag kitschig klingen, vielleicht auch kindisch; aber sie war meine große Liebe. Wir standen uns unglaublich nahe, haben uns 100 % vertraut, waren so gut wie immer zusammen und hatten eine wunderbare Zeit, die mir Kraft für meine Krankheit gegeben hat und ihr vielleicht/hoffentlich noch etwas mehr Zeit geschenkt hat.
Ich war damals noch bei vielen Tierärzten wegen der Tumore, doch keiner wollte sie operieren, da sie beim Untersuchen der Lunge schon gesehen haben, dass sie früher oder später Probleme bekommt. Nach meinem letzten Umzug (in meine jetzige Wohnung) musste ich mir leider auch einen neuen Tierarzt suchen, nachdem wir eigentlich bereits "unseren" gefunden hatten. Dort wurde sie schließlich auch operiert und ihr wurden - entgegen der Absprache - direkt beide (!) Mamaleisten entfernt.
Das war im frühen Sommer 2013. Der Tierarzt war nicht sicher, ob sie sich davon erholen könne, doch wir kämpften gemeinsam und sie blühte noch einmal richtig auf.
Im Herbst ging es ihr plötzlich schlechter, sie wollte nicht mehr wirklich laufen und bekam relativ viele Medikamente. Dann kam der Husten, das schwerfällige Atmen ... Als es kurz vor ihrem 12. Geburtstag wirklich nicht mehr ging, mussten wir sie schweren Herzens erlösen lassen. Mit meinem damaligen Freund bin ich nicht mehr zusammen, aber wir sind seit 2013 dennoch beste Freunde und entsprechend hat auch er Sunny auf ihrem letzten Weg begleitet. Er kennt mich sehr gut und sagte, dass er mich nie zuvor so hat weinen sehen. Der Tierarzt hat versucht, uns diese schlimme Situation so "angenehm" wie möglich zu gestalten, uns alles in Ruhe erklärt, das Licht gedämpft, eine Kerze angezündet, und uns auch schon im Vorfeld über Möglichkeiten der Bestattung beraten.
Ich muss noch immer weinen, wenn ich daran denke, aber die meiste Zeit überwiegen seit etwa einem halben Jahr die glücklichen gemeinsamen Momente, von denen wir in den nur drei Jahren unzählige hatten.
Ich habe sehr lange gebraucht, um das zu verarbeiten. Ich hoffe wirklich, dass ich ihr noch ein paar schöne Jahre schenken konnte, habe mich oft gefragt, ob ich es hätte 'besser machen' können. Aber ich habe mein Bestes getan, und auch die Tierärzte waren stets zufrieden mit Blutbild, allgemeinem Befinden, Gewicht etc. (die vegetarische/vegane Hundeernährung ist anfangs ja auch hier auf Skepsis gestoßen, wirkte sich allerdings tatsächlich äußerst positiv auf ihre Gesundheit aus).
Ich dachte nicht, dass ich in absehbarer Zeit bereit wäre, wieder einen Beagle bzw. allgemein einen Hund bei mir aufzunehmen. Seit einigen Monaten ertappe ich mich jedoch immer wieder dabei, wie ich hier auf den Seiten stöbere. Nach langen Gesprächen mit meinem neuen Lebenspartner und vielen Nächten, die ich/wir darüber geschlafen habe/n, ist die Entscheidung jedoch vor einigen Tagen endgültig gefallen: Wir möchten "Baily" ein Zuhause schenken (und einen neuen Namen). Natürlich kann kein Tier durch ein anderes "ersetzt" werden, aber das ist auch nicht in meinem/unseren Sinne.
Ich möchte mich nochmals dafür entschuldigen, dass ich so lange nichts von mir bzw. Sunny habe hören lassen. Das werde ich bei "Louie" (noch "Baily") anders handhaben. Da sie sich hier schon auf der Regenbogenbrücke befindet, gehe ich davon aus, dass ich damals schon jemandem aus dem Team Bescheid gegeben hatte (ich erinnere mich nur sehr schwammig an ihren letzten Monat, da es mich doch arg mitgenommen hat).
Viele liebe Grüße aus Weimar
Tina
es ist tatsächlich eine Ewigkeit her, dass ich hier etwas von mir habe hören lassen - und das tut mir leid, schließlich seid ihr stets daran interessiert, wie es den Hunden langfristig in ihrem neuen Leben ergeht. Es änderte sich vieles, ich wurde krank, musste lange ins Krankenhaus und bin dann noch zweimal umgezogen - beruhigt bzw. langsam eingependelt hat sich alles seit letztem Frühjahr.
Mit Sunny durfte ich drei wundervolle Jahre verbringen. Es mag kitschig klingen, vielleicht auch kindisch; aber sie war meine große Liebe. Wir standen uns unglaublich nahe, haben uns 100 % vertraut, waren so gut wie immer zusammen und hatten eine wunderbare Zeit, die mir Kraft für meine Krankheit gegeben hat und ihr vielleicht/hoffentlich noch etwas mehr Zeit geschenkt hat.
Ich war damals noch bei vielen Tierärzten wegen der Tumore, doch keiner wollte sie operieren, da sie beim Untersuchen der Lunge schon gesehen haben, dass sie früher oder später Probleme bekommt. Nach meinem letzten Umzug (in meine jetzige Wohnung) musste ich mir leider auch einen neuen Tierarzt suchen, nachdem wir eigentlich bereits "unseren" gefunden hatten. Dort wurde sie schließlich auch operiert und ihr wurden - entgegen der Absprache - direkt beide (!) Mamaleisten entfernt.
Im Herbst ging es ihr plötzlich schlechter, sie wollte nicht mehr wirklich laufen und bekam relativ viele Medikamente. Dann kam der Husten, das schwerfällige Atmen ... Als es kurz vor ihrem 12. Geburtstag wirklich nicht mehr ging, mussten wir sie schweren Herzens erlösen lassen. Mit meinem damaligen Freund bin ich nicht mehr zusammen, aber wir sind seit 2013 dennoch beste Freunde und entsprechend hat auch er Sunny auf ihrem letzten Weg begleitet. Er kennt mich sehr gut und sagte, dass er mich nie zuvor so hat weinen sehen. Der Tierarzt hat versucht, uns diese schlimme Situation so "angenehm" wie möglich zu gestalten, uns alles in Ruhe erklärt, das Licht gedämpft, eine Kerze angezündet, und uns auch schon im Vorfeld über Möglichkeiten der Bestattung beraten.
Ich muss noch immer weinen, wenn ich daran denke, aber die meiste Zeit überwiegen seit etwa einem halben Jahr die glücklichen gemeinsamen Momente, von denen wir in den nur drei Jahren unzählige hatten.
Ich habe sehr lange gebraucht, um das zu verarbeiten. Ich hoffe wirklich, dass ich ihr noch ein paar schöne Jahre schenken konnte, habe mich oft gefragt, ob ich es hätte 'besser machen' können. Aber ich habe mein Bestes getan, und auch die Tierärzte waren stets zufrieden mit Blutbild, allgemeinem Befinden, Gewicht etc. (die vegetarische/vegane Hundeernährung ist anfangs ja auch hier auf Skepsis gestoßen, wirkte sich allerdings tatsächlich äußerst positiv auf ihre Gesundheit aus).
Ich dachte nicht, dass ich in absehbarer Zeit bereit wäre, wieder einen Beagle bzw. allgemein einen Hund bei mir aufzunehmen. Seit einigen Monaten ertappe ich mich jedoch immer wieder dabei, wie ich hier auf den Seiten stöbere. Nach langen Gesprächen mit meinem neuen Lebenspartner und vielen Nächten, die ich/wir darüber geschlafen habe/n, ist die Entscheidung jedoch vor einigen Tagen endgültig gefallen: Wir möchten "Baily" ein Zuhause schenken (und einen neuen Namen). Natürlich kann kein Tier durch ein anderes "ersetzt" werden, aber das ist auch nicht in meinem/unseren Sinne.
Ich möchte mich nochmals dafür entschuldigen, dass ich so lange nichts von mir bzw. Sunny habe hören lassen. Das werde ich bei "Louie" (noch "Baily") anders handhaben. Da sie sich hier schon auf der Regenbogenbrücke befindet, gehe ich davon aus, dass ich damals schon jemandem aus dem Team Bescheid gegeben hatte (ich erinnere mich nur sehr schwammig an ihren letzten Monat, da es mich doch arg mitgenommen hat).
Viele liebe Grüße aus Weimar
Tina
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Eddy antwortete auf Sunny's Tagebuch (letztes & trauriges Update)
16 Jan. 2015 19:22 - 16 Jan. 2015 20:28
Ich freue mich sehr, dass ihr Baily ein schönes Zuhause geben möchtet. Auch wir mussten vor geraumer Zeit unser geliebtes Beaglemädchen Biggi gehen lassen. Und die beste Enscheidung die wir getroffen haben war Eddy und Scotty bei uns aufzunehmen.Unsere Biggi wird immer in unserem Herzen weiterleben. Die Zwei erfreuen uns jeden Tag und zeigen uns wie dankbar sie sind. Wir wünschen Euch ganz viel Freude mit Baily und ganz viele glückliche Jahre.
LG Kerstin, Eddy und Scotty
LG Kerstin, Eddy und Scotty
Letzte Änderung: 16 Jan. 2015 20:28 von Eddy.
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Merle antwortete auf Sunny's Tagebuch (letztes & trauriges Update)
16 Jan. 2015 19:58
Erst einmal ein herzliches willkommen zurück, mir kamen gerade die Tränen als ich diesen Beitrag gelesen habe es erinnerte mich so sehr an unsere Mira. Auch sie mussten wir wegen eines Tumor es gehen lassen es war unser erster Beagle und ein Traum Hund. Kein Hund der Welt kann einen anderen ersetzen und das soll auch so sein jeder ist anders aber jeder einzelne hat es verdient ein schönes Beagle Leben in einer Familie zu haben. Ich freue mich riesig das Ihr Euch für Baily entschieden habt und Ihm ein zu Hause geben möchtet.
Auch freue ich mich jetzt schon auf Bilder und Berichte und vielleicht gibt es mal ein Treffen weil wir wohnen ja nicht weit weg. :whistle:
Liebe Grüße Birgit und Stephan
Auch freue ich mich jetzt schon auf Bilder und Berichte und vielleicht gibt es mal ein Treffen weil wir wohnen ja nicht weit weg. :whistle:
Liebe Grüße Birgit und Stephan
„Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“
Franz von Assisi
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Gabi antwortete auf Sunny's Tagebuch (letztes & trauriges Update)
16 Jan. 2015 21:08
Ein Glückstreffer für Louie,dass er in Sunnys Fussstpfen treten darf 
Jedesmal wenn eine meine Hunde verstorben ist,in kürzeste Zeit zog der nächste ein,der mich gebraucht hat.
Kein Körbchen sollte leer bleiben.
Ich vergesse die gegangenen nie,und von jeden hängt ein Foto an der Wand.
Viel,viel freude wünsche ich mit dem neuen Beaglechen.
Liebe Grüsse
Gabi,und vier Beagles
Jedesmal wenn eine meine Hunde verstorben ist,in kürzeste Zeit zog der nächste ein,der mich gebraucht hat.
Kein Körbchen sollte leer bleiben.
Ich vergesse die gegangenen nie,und von jeden hängt ein Foto an der Wand.
Viel,viel freude wünsche ich mit dem neuen Beaglechen.
Liebe Grüsse
Gabi,und vier Beagles
Jeder Mensch sollte mit seinem Leben
die Welt ein kleines bisschen
besser machen.
"Frances Hodgson Burnett"
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