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Mehrere Hunde - Pros und Kontras 07 Sep 2011 00:01 #1

  • Nikita
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Die Überschrift sagt eigentlich alles,
aber trotzdem erkläre ich nochmal genauer, was ich meine:

Stellen wir uns die Situation vor,
jemand hat einen Hund(Beagle),
arbeitet zwar, hat aber die Möglichkeit sein
Hundchen teils gut unterzubringen,
teils mit zur Arbeit zu nehmen;
hat zwar kein eigenes Haus,
aber eine geeignete Wohnsituation.

Was spricht für, was gegen einen weiteren Hund(Beagle)? :huh:

Feuer frei, ich wünsche eine anregende Diskussion!
;)
Andere Ausgangssituationen und Fragestellungen sind natürlich ebenfalls erwünscht.
Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
(James Garner)

und Nikita im Schlepptau!

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Aw: Mehrere Hunde - Pros und Kontras 07 Sep 2011 00:34 #2

  • Iris
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Ich bin hartnäckiger Befürworter von Mehrhundehaltung und auch in dem beschriebenen Fall spricht nichts dagegen,

wenn:

- der Hundebetreuer auch beide Hunde betreut
- der Arbeitgeber auch beide Hunde unter dem Schreibtisch Platz nehmen lässt.

Zu bedenken wäre, dass bei einem Arbeitsplazwechsel oder bei einem Ausfall des Betreuers die ganze Konstruktion schnell ins Wanken geraten könnte.

Wer immer gerade darüber nachdenkt, einen weiteren Hund anzuschaffen, sollte es nicht tun, weil er schon für den ersten nicht genug Zeit hat oder weil er sich davon erhofft, dass der "Neue" für ausreichende Beschäftigung sorgt. Das wird nix!

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Letzte Änderung: von Iris.

Aw: Mehrere Hunde - Pros und Kontras 07 Sep 2011 01:09 #3

  • Nikita
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Iris schrieb:

Wer immer gerade darüber nachdenkt, einen weiteren Hund anzuschaffen, sollte es nicht tun, weil er schon für den ersten nicht genug Zeit hat oder weil er sich davon erhofft, dass der "Neue" für ausreichende Beschäftigung sorgt. Das wird nix!


Finde ich richtig, da stimme ich sofort zu. :)
Meine Überlegung ist immer:
Ist es einfach schöner für den Hund(speziell Beagle) einen Kameraden und Spielgefährten zu haben (unter der Voraussetzung, dass der vorhandene Hund generell verträglich ist)?
Hat er damit mehr Spaß am Leben?
Fehlt ihm unter Umständen sogar was, wenn er Einzelhund ist,
z.B. soziale Interaktion im Allgemeinen?

Oder sind diese Überlegungen vollkommen illusorisch, weil man tatsächlich nie weiß, wie gut sich 2 Hunde verstehen, sie sich möglicherweise nicht so grün sind, selbst wenn sie normalerweise gut mit anderen agieren?
Ist es also ein entweder ein Glücksspiel:
Jackpot oder Niete
oder
kühle Kalkulation:
Wie ist der erste Hund, wie ist der zweite,
beide sehr sozialverträglich,
also kann man es wagen...? :dry:
Keine Beleidigung würde mich so hart treffen wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.
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Letzte Änderung: von Nikita. Grund: Was vergessen!

Aw: Mehrere Hunde - Pros und Kontras 07 Sep 2011 08:25 #4

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Mein Thema :laugh:
Wenn ich dann mal aus tiefstem Herzen plaudern darf. Und es wird jetzt sehr persönlich...

-Hund mit Einverständnis des Chefs auf Arbeit
-Wohnung mit Garten im Haus der Eltern meines Freundes (sie wohnen woanders)
-Schwester meines Freundes wohnt mit im Haus, hat selbst einen Hund
-Meine Eltern haben ein Haus und passen auf, wenn wir mal raus gehen.

SUPER Voraussetzungen.
Hund immer bei mir, Betreuung direkt im Haus oder Unterbringung bei meinen Eltern möglich. Es gibt Freunde mit Hund, die ich fragen könnte. Alles kein Thema.


ABER:
Unvorhergesehen Arbeitsplatz verloren. Innerhalb eines halben Jahres. Und jetzt?
Da kommt mal eben die Planung durcheinander. Klar, ich habe im Moment Zeit, viel Zeit. Aber wie lange bleibt das so? Wenn ein neuer Job da ist müssen alle an einem Strang ziehen.
Das Notfallsystem muss jetzt greifen.
OK. Die Helfer sind zuverlässig. Alles kein Thema. Der Hund bleibt weiter gut versorgt und bleibt. Abby wird hier mit Zähnen und bis aufs Blut verteidigt. :)

Die Frage ob Abby gerne Hundegesellschaft zu hause hätte stelle ich mir schon länger. Nicht weil ich auf biegen und brechen einen zweiten Hund möchte. Nein, garnicht.
Aber man denkt ja doch oft darüber nach wenn man so ein Rudeltier hat. Reichen wir ihr? Fehlt ihr was?
Sie ist rudeltauglich, sicher. Versteht sich mit fast allen Hunden. Mal spielt sie wie verrückt mit fremden Hunden, mal ist sie komplett desinteressiert.
Im Urlaub mit einem zweiten Hund hat es gut funktioniert. Ein zu wilder Knochen darf es allerdings auch nicht sein, sonst wird der Flummi in die Schranken verwiesen. Sie braucht auch mal ihre Ruhe.

Zuhause auf der Couch schaut sie ganz komisch, wenn der gleiche Hund wie im Urlaub auch von mir betüddelt wird. Also was wünscht Abby sich? Einen ständig anwesenden Kumpel? Ich weiss es nicht.
Sie kann es mir auch nicht sagen.

Nehmen wir an, die Antwort lautet ja.

Wie sieht das dann aus, wenn ich einen neuen Job habe. Akzeptiert der neue Arbeitgeber einen Hund? Wenn ja, dann auch gleich 2? Wenn nicht....

Kümmert sich dein Notfallplan auch gleich um zwei Hunde? Auch derjenige der dann tagsüber 3 Hunde versorgen muss, weil er noch einen eigenen hat?
Kriegt man zwei Hunde dann immer noch unter einen Hut?

Fragen über Fragen....
Aber egal welche Fragen man sich stellt.
Wir dürfen die Vernunft nicht bei der Beantwortung ausschalten und dürfen uns nicht selbst überschätzen.

Es nützt dem Hund nicht, wenn wir zwar einen Kumpel adoptieren, weil wir meinen, dass wir das wuppen können, aber die Gesamtsituation dadurch nicht mehr tragbar wird.

Drum prüfe wer sich ewig bindet...

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Aw: Mehrere Hunde - Pros und Kontras 07 Sep 2011 08:32 #5

  • kupferli
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In unserer Familie gibt es auch einen Mehrhundhaushalt: es waren einmal 8 Vierbeiner, derzeit sind es nur noch 6. Es funktioniert nur, weil

- man sich genügend Zeit nimmt
- man sich seiner Verantwortung bewußt ist
- man die nötigen Mittel zur Verfügung hat
- man auf viele Dinge verzichtet
- man eine Familie hat, auf die man sich, vor allen Dingen wenn's mal brennt, verlassen kann

Wir haben uns ja erst vor kurzem zum "Einhund-Haushalt" entwickelt! ;)

Und eventuell wird es sich auch mal ergeben, dass wir einen "Zweithund" dazuholen. Ich würde dies, wenn ich nur auf mein Herz hören würde, gerne so schnell wie möglich umsetzen, aber der Verstand sagt mir was anderes. Der "Ersthund" soll erst mal richtig "angekommen" sein. Meine psychische und körperliche Konstitution sollte wesentlich stabiler sein. Meine berufliche Zukunft sollte bis dahin geklärt sein. Bis dahin wird es leider vorerst mal bei einem Einzelhund bleiben. Auch wenn meine bessere Hälfte lieber heute als morgen einen weiteren Vierbeiner hier hätte. Die Hauptarbeit bleibt bei mir. Tagsüber muß ich mit dem ganzen alleine klar kommen. Mittlerweile haben wir hier eine gewisse Routine entwickelt. Es funktioniert alles prima. Wir sind glücklich, der Hund hoffentlich auch. Bei aller Tierliebe muß derzeit der Verstand siegen! :huh:

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Aw: Mehrere Hunde - Pros und Kontras 07 Sep 2011 08:45 #6

  • Martina
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Also ich bin auch für Mehrhundehaltung, da ich denke als Mensch kann man einfach dem Hund nicht bieten, was ein zweiter Hund dem Hund bieten kann.

Da das Leben nie vorhersehbar ist, muß ich mich aus der jetzigen Situation für oder gegen einen zweiten, dritten, vierten ... Hund entscheiden. Wenn ich alle Eventualitäten abgewägt hätte, hätte ich keinen Mann (ist auch schon der zweite ;) ), keine Kinder und keine Hunde und würde mich wahrscheinlich gar nicht aus dem Haus trauen.

Man weiß nie, wie sich die Hunde vertragen, wenn ein neuer hinzukommt. Das erfahren wir als Pflegestelle hier ja immer. Aber: Meine Hunde wissen, dass ICH!!! hier bestimme, wer zu Besuch kommt und wer bleiben darf. Die Hunde arrangieren sich, wer sich mag, kuschelt und wer sich nicht mag, geht sich aus dem Weg. "Gezicke" wird von mir sofort unterbunden.

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