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Aw: Hund bellt immer öfters wenn er alleine zuhause is 18 Mai 2012 19:24 #13

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Einen fast perfekten Hund hat man erst nach langer Zeit des Zusammenlebens. Irgendwann
ist man ein eingespieltes Team, dieses habe ich immer wieder erlebt.

Es geht nichts von heute auf morgen. Das muß man wissen, sonst scheitert man.

Gisela

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Aw: Hund bellt immer öfters wenn er alleine zuhause is 18 Mai 2012 19:38 #14

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Das mag wohl, liebe Gisela, richtig sein. Nur: ich stelle einen solchen Anspruch nicht, da ich auch nicht immer "perfekt" bin. Auch mal einen "schlechten" Tag habe. Und was ich mir selbst zubillige, das gilt für mich auch für mein Umfeld, sprich: für die Menschen und Tiere, die sich in meinem Umfeld aufhalten! :woohoo:
Unter der Voraussetzung, sich einen Hund halten zu wollen, der alles schon kann, bevor er einzieht, bedeutet für mich einfach nur der Versuch, das Unmögliche möglich machen zu wollen. Das wird und kann nicht funktionieren. Ich arbeite täglich an mir und mit meinen Hunden. Es gibt "gute Tage" und es gibt "weniger gute Tage". Oft liegt es nicht an meinen Vierbeinern, sondern an meiner eigenen psychischen und körperlichen Verfassung! Zumindest bild ich mir das ein! ;)

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Aw: Hund bellt immer öfters wenn er alleine zuhause is 18 Mai 2012 20:56 #15

  • MaLinu*
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Ich frage hier um Rat, damit ich mich nicht für die falsche Methode entscheide.. wenn ich solche Methoden anwenden möchte würde ich hier gar nicht erst fragen.

Es ist nur ziemlich schwierig wenn jetzt plötzlich heisst: "mach dass der hund leise ist, ich werde dauernd von den nachbarn angesprochen!" "wenns halt nicht klappt muss er wieder weg"

ich will das gar nicht und ich selber hätte sehr viel geduld, nur meine lieben mitmenschen nicht. Meine mum kommt nach hause und gibt ihm was zu kauen damit er ruhig ist, und in dem moment belohnt sie ihn ja dafür dass er n riesen aufstand macht. wenn ich nach hause komm beruhigt er sich halt erst nach 5 minuten.. und dann wird er dann auch begrüsst und das geht immer besser. aber wie gesagt, anders reagierne will sie auch nicht weill sie das geschrei nach der arbeit nicht ertragen kann meint sie :unsure:

mein vater bringt ihn manchmal extra zum bellen und erleichtert die situation nicht gerade unbeidingt.

ich selber bin in der ausbildung und kann nicht sagen, dass ich jetzt einfach weniger arbeiten gehe.

ab und zu kann er n tag zu meiner oma aber das geht halt auch nicht immer. hundesitter hat es bei uns nicht wirklich viele und dann ist auch wieder die frage, wer bringt ihn und wer holt ihn ab? ich selber kann noch nich autofahren. und zu ner sitterin mit mehreren hunden geht schon mal gar nicht, weil er sich mit anderen hunden nicht verträgt.


@vicky: die rolladen bleiben unten bei den beiden grossen fenstern wo er auf die strasse und auf die treppe sehen kann.. die anderen sind natürlich offen sonst kommt ja gar kein licht rein.. wir haben damit sehr gute erfahrungen gemacht.

und es gibt hunde die zu viel stress haben mit nem ganzen haus bewachen, die sind sofort ruhig wenn sie einfach nur 1 überblickbares zimmer haben..

von nem elektrohalsband hab ich nie was geschrieben..

er kommt mehr raus wie vorher und ist richtig aufgeblüht bei uns, ausserdem haben wir uns lange damit befasst welcher hund und welche rasse.

@schlitt: stubenrein ja und etwas grundgehorsam, schliesslich ist es unser erster hund und da wollten wir nicht schon probleme vorprogramiert haben.. mit nem jungen oder nem laborbeagle wären wir überfordert gewesen und das ist weder für den hund was gutes noch für uns.

mit lucky sind wir sehr zufrieden und konnten schon viel mit ihm arbeiten, nur eben das mit dem bellen. wenn wir n alleinstehendes haus hätten wärs halb so schlimm aber halt nicht in nem reihenhausquartier...


so ich denke nun dass wir das mit dem halsband erst mal noch lassen werden. wie habt ihr denn das mit euren hunden geübt das alleine sein? bei uns ist halt einfach dass problem dass wir nicht ferien haben, sondern das neben dem alltag üben müssen und wahrscheinlich auch nur ich das üben werde.. :unsure:

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Aw: Hund bellt immer öfters wenn er alleine zuhause is 18 Mai 2012 21:19 #16

  • kupferli
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Euer Problem ist ganz einfach, dass ihr nicht alle zu 100% hinter dem Hund steht. Vermutlich legt er auch deshalb ein solches Verhalten an den Tag. Deine Mutter und Dein Vater verhalten sich wie trotzige kleine Kinder. Bei der Erziehung müssen alle an einem Strang ziehen . . . genau wie bei der Kindererziehung. Das sollten Deine Eltern eigentlich wissen. Unter den von Dir geschilderten Verhaltensweisen wird das nichts werden.

Üben alleine zu bleiben muss man in ganz kleinen Schritten, über mehrere Wochen, erst ein paar "Sekunden" und das dann langsam steigern. Rausgehen, reinkommen . . . ohne viel Worte. Jacke anziehen, rausrehen . . . 30 Sekunden warten . . . reinkommen, Jacke ausziehen . . . ohne großes Theater. Jacke anziehen, Schlüssel mitnehmen . . . rausgehen . . . 1 Minute warten . . . reinkommen. Das hab ich über mehrere Tage und Wochen gesteigert. Bin dann auch mal für 10 Minuten draußen stehen geblieben und habe beobachtet, wie sich der Hund verhält. Und mit der Zeit war das ganz normal, so dass beide Mäuse jetzt mittlerweile über eine längere Zeit (ca. 3-4 Stunden) alleine bleiben.

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Letzte Änderung: von kupferli.

Aw: Hund bellt immer öfters wenn er alleine zuhause is 18 Mai 2012 23:25 #17

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Nun, da ihr jetzt kein Urlaub habt, könnt ihr leider nicht in kleinen Schritten üben.

Was würde ich an eurer Stelle tun:
Morgens bevor ihr das Haus verlasst, müsst ihr euch die Zeit nehmen und ihn richtig auslasten. Lange Gassirunde mit kleine Spiel- bzw Sucheinheiten ist das einfachste.

Dann, wenn der letzte von Euch das Haus verlässt, Radio anmachen, ein paar Kausachen verstecken und ein KONG lecker befüllen. Am besten so dass der Inhalt nicht zu schnell ausgeschleckt werden kann. Eine Alternative sind Leckerlie-Päckchen. Dafür brauchst du nur Zeitungspapier, etwas Tesafilm und ein paar leckere Kausachen. Diese verpackst du in mehreren Schichten Zeitungspapier und verklebst die Enden. Geeignet dafür sind auch leere Klopapierrollen. Lass deine Fantasie den freien lauf! ;)
Falls dien Hund sowas noch nicht kennt, musst du evtl die ersten Male dabei sein und ihn zeigen um was es geht. Hat er es einmal raus, dann wird er tierisch Spass daran haben und eine Weile beschäftigt sein. Auf dieser Weise wird er den Abschied mit etwas Positiven verknüpfen. Meine drei ticken Morgens regelrecht aus wenn es so weit ist. :P

Aber bitte nicht schimpfen wenn die tausend Papierfezen überall verteilt sind. Das ist nunmal Teil des Spiels.

Bei meinen 3(4) Beagle habe ich die Erfahrung gemacht dass sie am ruhigsten sind wenn sie die komplette Wohnung zur Verfügung haben. Besonders das Schlafzimmer scheint der wichtigste Rückzugspunkt zu sein.
Anderseits kenne ich auch Beagle die ruhiger sind wenn sie nur ein paar Räume (z.B. Wohnzimmer und Flur) und evtl eine Box benutzen können. Das muss man eben ausprobieren.

Wenn du bzw deine Eltern zurück kommen, dann solltet ihr euch ganz ruhig verhalten. Meine Hunde beruhigen sich am schnellsten wenn ich sie alle einmal ganz kurz und leise begrüße bzw streichele und dann 5-10 Minuten meine Sachen fertig mache und sie dabei nicht groß beachte. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht dass das komplette Ignorieren ohne eine Begrüßung (so wie das oft von Trainer empfohlen wird) sie total verunsichert. Schliessich begrüßen sich die Hunde beim wiedersehen auch kurz und dann geht jeder sein Weg. ;)

Falls er nach der Mittagspause wieder alleine bleibt, dann wiederholt sich das gesamte Spiel. Auslastung, Beschäftigung und kurze Begrüßung bei Rückkehr.

Wichtig sind Rituale, die schaffen Sicherheit und Vertrauen. Besonders die älteren Hundis schätzen gleichmässige Tagesrythmen.

Versuche deine Eltern zu erklären dass alle am selben Strang ziehen müssen damit ihr das Problem lösen könnt. Der kleine Mann wird es euch danken.
Liebe Grüße,
Steffi mit Sophy, Emmely und Feivel sowie Sydney im Herzen

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Letzte Änderung: von Stefania.

Aw: Hund bellt immer öfters wenn er alleine zuhause is 18 Mai 2012 23:36 #18

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Steffi hat schon viel gutes geschrieben, wir machen es auch so:

Vorher gut auslasten, dann wortlos gehen, vorher Radio anmachen und was zum Kauen geben.
Beim wiederkommen nur kurz Hallo sagen und dann ignorieren, fällt zwar schwer, hilft Lilly aber enorm!

Was bei Lotta und jetzt auch bei Lilly super gut geholfen hat, war, wenn man zuhause ist immer mal anziehen und rausgehen, mal für einen kurzen Moment, dann mal für ein paar Minuten. Immer wortlos raus und wieder rein.
So wird es für den Hund alltäglicher und er lernt, dass immer jemand wieder zurück kommt.
Auch wenn man zuhause ist kann man mal in einen anderen Raum gehen und die Tür hinter sich zu machen, kann auch helfen!
All das hab ich auch neben meinem Job mit ihr geübt, eben nach Feierabend!
Nach ein paar Tagen Training war sie schon deutlich entspannter, und es klappt super!

LG, Katrin

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