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Senioren 22 Sep 2018 10:15 #25

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Dem ist nicht viel hinzuzufügen :(
Man muss auch die Wohnsituation beachten. Als wir bei Bones nach vielen hundefreien Jahren im Mietshaus beim OK des Vermieters den Beisatz erhielten:"Wenn der Hund zu viel bellt, kann er nicht bleiben" haben wir echt die Luft angehalten. Bones bellte zwar ab und zu, war aber kein Dauerbeller und die gar nicht nette dritte Mietpartei hatte somit keinen Grund sich zu beschweren. Als Weezy kam, ging es uns jetzt genauso. Aylin wohnt jetzt auch zur Miete mit gleichen Voraussetzungen und ähnlichen Mietern, die Hunde nicht mögen. Gott sei Dank bellt Fabi auch nicht laufend und die anderen Mieter mögen ihn.

Mit eigenem Haus und einem Grundstück hätten wir da keine so große Bedenken gehabt. Bevor Aylin aber ein Beaglechen hätte abgeben müssen, wäre sie umgezogen, was hier in unserer Umgebung sehr, sehr schwierig ist

Das Pepsi taub und nicht ganz gesund ist, hätte das Tierheim wirklich mitbekommen müssen.

Wir hoffen, dass Pepsi neue Besitzer findet :unsure:
Liebe Grüße von
Weezy's Menschen
(die diesen kleinen Kerl unendlich vermissen und immer im Herzen tragen werden)
❤️❤️❤️

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
fühlen Tiere, dass Menschen nicht denken.
(Noka)
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Letzte Änderung: von Weezy.

Senioren 22 Sep 2018 11:36 #26

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Ja, das ist alles sehr schade - für Pepsi und auch für die Familie. Man hätte gerne - zumindest moralisch - unterstützt.

Pepsi ist ja nun auch schon 12. Ich denke, da ist es ja auch nicht ungewöhnlich, dass ein Hund schlechter hört. Sie hatte doch in so kurzer Zeit so viel zu verarbeiten. Bestimmt war das alles erstmal zu viel für sie und sie braucht einfach Zeit. Zeit, sich an die neue Umgebung, die neuen Menschen und auch deren Stimmen zu gewöhnen. Ein Hund muss ja auch erstmal verstehen - nicht nur akustisch - dass er gemeint ist. Uns geht es doch auch so. Wenn wir überfordert sind, schalten sich manche Sinne einfach mal ab bzw. werden reduziert.

Ich hoffe sehr, dass die süße Maus doch noch ihr Für-Immer-Zuhause findet - oder eine liebe Dauer-Pflegestelle.

Man kann gar nicht of genug sagen: Leute, gebt den Hunden Zeit. Nicht eine oder zwei Wochen, sondern Monate. Darüber muss man ganz konkret nachdenken, bevor man sich einen Hund ins Haus holt. Der Hund fängt dann wieder neu an und WIR MÜSSEN uns zunächst auf DEN HUND einstellen, nicht anders herum. Denn WIR haben uns den Hund ausgesucht und bestimmt, dass er zu uns kommt.
LG Elke - mit Fiete und Lewin

Zu den schönsten Dingen in unserem Leben gehört es, an unsere Laborbeagle geraten zu sein :-)
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Senioren 22 Sep 2018 12:29 #27

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Die Zeit war viel zu kurz um Pepsi das Eingewöhnen zu erleichtern, hier war wirklich Zeit und Geduld gefragt.

Wie ihr wisst, habe ich Tinka und Gipsy auch aus dem Tierheim übernommen, man hat mir auch nicht alles
gesagt, aber ich habe alles gut meistern können. Tinka hat auch nicht mehr gut gehört und hatte eine
dicke Beule (Fettgeschwulst) an der Seite und sonst etliche Baustellen, Gipsy ebenso.
Aber ich hatte mich entschlossen die beiden zu nehmen und musste das beste daraus machen, es waren
ja gleich 2 die ich aufgenommen habe.
Mit der Zeit und viel Geduld haben sich die beiden hier gut eingelebt. Man darf nicht nach ein paar Tagen
aufgeben. Die Hunde brauchen Zeit um sich an die neue Situation zu gewöhnen und diese Zeit muss man
ihnen geben. Für mich kam "Aufgeben" nicht in Frage und es hat sich gelohnt, die beiden sind mir sehr
ans Herz gewachsen.
Leider ist Tinka nach 8 Monaten gestorben, sie war 13 und jetzt ist nur noch Gipsy hier, sie wird
morgen 12 Jahre.
Schade, dass ihr den Hund zurückgebracht habt. Ich hoffe sehr, er findet bald geeignete Menschen,
die auch die Geduld aufbringen.

Gisela mit Gipsy
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Senioren 22 Sep 2018 15:51 #28

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Ich kann Euch irgendwie verstehen, daß Ihr mit der Situation überfordert war. Für Pepsi tut es mir sehr sehr leid. Alte Hunde haben es so schwer.
Eine Woche ist viel zu kurz. "Ankommen" bedeutet nicht nur Wochen, sondern Monate.
Die Hunde kommen aus schlimmsten Verhältnissen, oder haben alles verloren …. die Seelen sind zutiefst verletzt, das dauert ….
Ich will das TH nicht in Schutz nehmen. Aber ich war selber viele Jahre im TH so ne Art Inventar, mir hatte der Anblick einer alten Schäferhündin, eine Langzeitbewohnerin, das Herz gebrochen und ich hatte mich über 1 Jahr um sie gekümmert. Ein Jahr, in dem sich ihr Verhalten geändert hat, weil sie endlich für jemanden wichtig war. Und so ging das eben weiter, bis meine Nelli kam und meine ganze Aufmerksamkeit gebraucht hat. Ein TH ist keine PS. Die Leute können sich nicht entsprechend mit jedem einelnen Hund beschäftigen und beurteilen. Das fehlt sie Zeit und das geeignete Umfeld. Ein deutschen TH ist zwar eine 5-Sterne-Pension, z.B. für einen Hund aus dem Süden. Aber es ist und bleibt ein TH mit Zwingerhaltung.
Taubsein ist nicht schlimm. Das passiert bei vielen älteren Hunden. Und wenn ich einen, grad älteren Hund, adoptiere, muß ich damit rechnen, daß gesundheitliche Baustellen anstehen, auch welche, die im TH nicht erkannt wurden.

Ich hatte Tina grad verloren, alles in mir war noch ganz wund, als wir Nelli vom Trapo abeholt haben. Eine alte, einfach fertige Hündin.
Der Verein hat sich in keinster Weise mir Ruhm bekleckert, bei der Vermittlung nicht und auch später, Nelli war einfach so krank … da kam nicht viel. Ich wußte, daß sie eine schmerzhafte, chronische Ohrenentzündung hat und operiert wurde. Daß ihr auf beiden Seiten die Gehörgänge entnommen wurde, hatte mir niemand gesagt. Hätte auch an der Sache nichts geändert, Nelli war MEIN Hund.
Auch hatte ich dem Verein mitgeteilt, daß ich nicht möchte, daß Nelli nochmals in Spanien operiert wird, ich will das in D abchecken lassen …. und sie haben sie einfach doch operiert …. so kam sie zu mir, frisch operiert auf den Trapo, was für mich auch nicht geht. Aber lieber bei mir, wie so in der Auffangstation. Nelli hätte nicht mehr lange durchgehalten


Sie hatte niemals alleine bleiben können. Ein Leben lang kein Zuhause, dann hat sie geklammert.
Jenny hatte am Anfang auch große Schwierigkeiten, alleine zu bleiben, sie hat dann leise geweint. Und sie hat es so toll gelernt.
Peaches konnte und kann nicht gut alleine bleiben. Ich verstehe sie. Sie wurde ja recht jung aus Italien nach D vermittelt, doch leider hat sich ihn Zuhause in einen Messie-Haushalt verwandelt, es kam zur Zwangsbeschlagnahmung, die Hunde kamen bis zur rechtlichen Freigabe in ein TH, dann auf eine PS und dann kam Peachie zu mir. Das muß alles verarbeitet werden und Vertrauen augebaut werden.

Meine Hunde müssen nie lange alleine bleiben, ca. 1 Stunde wöchentlich, und das schafft auch Peaches.

Alles braucht seine Zeit.
Liebe Grüße
Silke und Peaches
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Senioren 22 Sep 2018 20:45 #29

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Ihr habt alle Recht! Und, wie Elke schon sagte, ist es bei jedem Hund unterschiedlich, wie lange er braucht, um 'anzukommen'. Bei uns hat es
auch sehr lange gedauert, trotz Erfahrung. Und unser kleiner Schatz fällt oft heute noch in 'alte Muster' zurück. Da braucht man neben viel Liebe, die wir alle haben, eben auch eine Engelsgeduld. Da wir ehrenamtlich lange im Tierheim tätig waren, kann ich es aber auch verstehen, dass eine 12 Jahre alte Hündin so schnell wie möglich vermittelt wird. Das dann die Auswahl bei der Vermittlung nicht immer die Richtige ist ...!
Für eine Familie mit 'viel Leben' ist dann doch eher ein jüngerer Hund die bessere Wahl, da bin ich ganz bei Michael.
Deshalb, Dominik und Christin, nehmt Euch die Zeit, dem passenden Hund ein Zuhause für immer zu geben! Das ist für beide Seiten wichtig!
Der kleinen Pepsi wünschen auch wir ein letztes Zuhause, in dem sie liebevoll und rund um versorgt ihre letzte Zeit verbringen kann! :kiss:
Liebe Grüße von
Sabine mit Percy und im ❤️ Seelenhund Henry 🐾

Man kann leider nicht alle Hunde auf der ganzen Welt retten, aber die ganze Welt eines Hundes! ☀️🍀
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Senioren 23 Sep 2018 07:37 #30

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Lieber Dominik und liebe Christin, diese Entwicklung tut mir in der Seele leid - aber es ist geschehen.
Unser Murphy kam mit 9+ aus dem Labor zu uns - er war bislang unser aufwendigster Hund.
Seine gebrochene Seele machte ihm den Weg in ein normales Leben ungemein schwer und forderte auch uns in jeder Hinsicht.
Wir haben aber auch einen Richtsatz für den Umgang mit unseren Tieren:
Wenn wir einmal ein Tier zu uns geholt haben, dann bleibt es, egal mit wieviel Aufwand - wir wollten es ja...

Die Tierheiminfos waren dürftig ...
aber, Ihr dürft nicht erwarten, dass ein Hund - egal wie alt - kommt und nur Freude bereitet.
Wir haben für einen neuen Mitbewohner immer unseren Urlaub auf sein Ankommen eigerichtet um ihn zu begleiten und kennenzulernen...
Da kommt schließlich einer mit Persönlichkeit ...
einen neuen Menschen müssen wir doch auch erst kennenlernen und brauchen Zeit dafür...

Unsere Hunde haben alle gelernt über Zeiten allein zu bleiben - davor und danach war Ausgangshalligalli :)
unsere Geräuschkulisse ( Radio ) blieb an, das Licht auch...
vor allem aber musste der Hund es langsam lernen auch mal allein zu sein - Schritt für Schritt ... deshalb auch der bei 2 Personen versetzte Urlaub...

Das Kind musste den Hund kennenlernen und einen anständigen Umgang mit ihm - d. h. auch seine Wünsche akzeptieren lernen...

Ein Tier zu sich in die Familie nehmen heißt erstmal Aufwand an Zeit und Geduld - alle müssen neu lernen ! ALLE! ...

Meine Bitte an Euch:

so sehr Ihr Euch auch einen Hund in der Familie wünscht,
bitte besprecht das nochmal und richtet Euch seelisch und auch zeitlich auf ordentlichen Aufwand für die erste Zeit ein.
Da geht nichts en passant ...
Dabei ist es fast egal wie alt der Hund ist - Welpen forden ständig das Meiste und haben eine liebenswert zertstörerische Art, sich ihre Umwelt quasi einzuverleiben - wenn man sie dann aber dadurch begleitet hat, dann hat man seinen Hund :kiss:
Senioren haben das alles hinter sich, haben aber die größeren Lebens-und Seelenwunden, die Heilung suchen ...

Alle Hunde sind Lebewesen und von daher vor Krankheit nicht gefeit - naturgemäß ist die Gefahr mit dem Alter größer -wie bei uns
Menschen ja auch ... auch damit muss man sich beschäftigen...

Auch, wenn Ihr im Forum so viele liebe Geschichten lest - die enstehen erst durch die viele Liebesmüh der Menschen für das Tier.

So wenig wie Kindererziehung nur locker und einfach ist so wenig ist das Tier einfach und lässig zu händeln -
es kommt eben noch ein Kind dazu, das zudem noch haart :laugh:

Da Ihr nicht jeden Hund ausprobieren könnt um zu sehen ob er zu Euch passt,
denkt doch bitte nochmal nach auch über die " Nachteile" eines Hundes
und entscheidet dann nochmal neu ob Ihr auch wirklich bereit seid das Risiko Hund auf Euch zu nehmen.

Auch wir Menschen lernen nicht aus ...

Liebe Grüße

vom Opa Murphy und Marliese
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