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Barfen ja/nein?????? 29 Jun 2018 08:10 #1

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Halli, Hallo,

ich habe mal wieder Fragen und hoffe auf Eure Meinungen und Ratschläge. Da unser Herby ein bisschen moppelig ist, er wiegt zur Zeit 17 kg, und wir sehr mit seinem Essen kämpfen, haben wir uns überlegt zu barfen. Als er kam, wog er 15,5kg und wir gaben ihm Wolfsblut-Trockenfutter. Leider hat er es gar nicht vertragen, denn er biss sich an den Pfoten und auch seine Ohren entzündeten sich immer wieder. Die TÄin meinte, es käme von Futterunverträglichkeit. Auch mußte er 4täglich ein großes Geschäft verrichten.


Wir stiegen um auf Platinum. Alles wurde besser, das Fell glänzt, die Ohren sind seitdem nicht mehr entzündet, und er geht nur 2mal täglich sein großes Geschäft machen. Das einzige ist, das Gewicht geht nicht runter. Er bekommt schon nur die Mindestmenge, die auf der Verpackung steht und ich gebe ihm dazu noch Möhren oder Gurke, was er liebt und so hat das Essen mehr Volumen. Auch bekommt er zwischendurch Möhren zum knabbern oder er klaut sich die Gurken aus dem Garten direkt von der Pflanze. Auch Wassermelone ist heiß begehrt.

Jetzt habe ich gehört, dass beim Barfen das Gewicht sich von alleine reguliert und dies auch super für den ganzen Organismus ist und auch Krankheiten vorbeugt. Ist das richtig? Und wie barfe ich, im Internet ist das für mich so verwirrend, dass ich jetzt gar nix mehr weiß.


Barft Ihr auch und wie geht das genau? Habt Ihr vielleicht Buchempfehlungen für mich.
Ganz liebe Grüße



Herby mit Patricia
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Barfen ja/nein?????? 29 Jun 2018 09:02 #2

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Liebe Patricia,

ich komme von der Normalfutterfraktion und barfe nicht. Seit bald 40 Jahren leben wir mit Hunden und diese bekamen immer Trockenfutter mit pflanzlichen und tierischen Beilagen. Unsere Dogge hat damit das biblische Alter von 10 Jahren erreicht - ganz verkehr t wars wohl nicht.
Der Murphy bekommt auch Trockenfutter - diesmal von Wolfsblut obwohl wir all die Jahre mit dem Futter von Aldi Nord bestens gefahren sind ( gab da auch mal einen Test von Ökotest und Wahrentest ). Unsere Jagdhunde hatten immer mal zwischendurch einen Hungertag;
Dogge, Clyde und Murphy machen das nicht.
Ich würde mich nicht so sehr am Gewicht festmachen und davon kirre machen lassen.

Du sagst, dass Herby mit 15,5 kg zu Dir gekommen ist.
Damit gehörte er schon mal nicht zu den schmalen und kleineren Beaglegestalten :laugh:
und im Labor wird sehr auf das Gewicht geachtet...

Der Murphy kam mit 15 kg und war dürr und knochig; das Becken stand eckig raus und jede Rippe war zu sehen. :(
Nach der Kastration hat er auf 17 kg zugelegt und da fing ich an aufzupassen, denn mehr sollte er nicht bekommen.
Z.Z. wiegt er 16, 4 kg. ( er hatte eine Zeit lang Light-Futter und wog plötzlich nur noch 15 kg - seitdem bekommt er wieder Vollfutter und davon die untere Ration )
Clyde kam als großrahmiger :) Beagle zu mir - er lag um die 20 kg und ich war froh wenn er drunter lag - aber Clyde war ein ganz anderer Beagletyp, nicht der schmale hochbeinige sondern der breitere gedrungenere und kräftigere Typ :cheer:

Was ich Dir sagen will, liebe Patricia, ist, dass Du bei aller Überlegung Dich selbst nicht unnötig unter Druck setzen lassen sollst.

Beim Hund ist es wie beim Menschen nicht jeder ist ein Modeltyp aber zumindest beim Hund ist jeder liebenswert :)

Ich barfe nicht weil es nicht in meinen Lebensalltag passt -
aber auf Frischfleisch muss der Murphy nicht verzichten :)

Du wirst sicher gute Rückmeldung von den Barfern bekommen, die ja auch schon lange und viel Erfahrung damit haben.

Liebe Grüße und drück den kleinen Moppel :kiss:

Marliese und natürlich der Murphyopa
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Barfen ja/nein?????? 29 Jun 2018 10:03 #3

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Hallo,

Marliese sagt es schon: Mach dir keinen Druck und informiere dich erstmal in Ruhe.

Hier ist ein guter Ratgeber. Er hat mir auch sehr geholfen. Ich sende dir gerne ein paar Tipps. Sende mir doch deine Mailadresse per PN.

www.amazon.de/B-R-F-Artgerechte-Rohernäh...erechte+rohernährung

PS: Ich würde es nie wieder anders machen - und es ist weder schwierig, noch zeitaufwändig.
LG Elke - mit Fiete und Lewin

Zu den schönsten Dingen in unserem Leben gehört es, an unsere Laborbeagle geraten zu sein :-)
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Barfen ja/nein?????? 29 Jun 2018 10:37 #4

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:) Da kann ich mich nur anschließen.

Mittlerweile gibt es sogar Trocken-Barf. Gefriergetrocknete Komplettmenüs in kleiner Krokettenform. www.FRESCO.de


Wir barfen auch seit Jahren, nehmen nur Trockenfutter, wenn es nicht gar nicht anders geht.
Man sollte sich aber auch nicht dabei verrückt machen lassen. Nährstoffberechnung, genaue Tages- und Wochenpläne, Mineralstoffe, Spurenelemente usw. .
Man bekommt nach einiger Zeit ein Gefühl, wie viel sie brauchen und welche Fleischsorte seinen Hunden besonders bekommt. Es gibt auch Barf in Dosen, wer kein Frostfleisch möchte. ;)
Ich variiere die Gemüseflockenmenge je nach Gewichtslage meiner Bande. Dazu ein fleischfreier Tag, gutes Öl, Pansen und das war es schon.

:whistle: Doch aufpassen muss man auch bei Rohfleischfütterung, ... aber das ist ja wie beim Menschen auch. Die Energiezufuhr muss dem Verbrauch entsprechen, sonst lagert der Körper den Überschuss,... für schlechte Zeiten, ...in Speckröllchen ein... :whistle:

LG Birgit

PS ... hier noch ein Buchvorschlag:
"Hunde würden länger leben..." von Dr.Jutta Ziegler ... sollte jeder Hundebesitzer mal gelesen haben... ;) Trockenfutter? seit dem nur noch in Notfällen :sick: ...aber, jeder entscheidet für sich ;)
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Barfen ja/nein?????? 29 Jun 2018 11:16 #5

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Herby muss kein Model sein, das ist uns egal. Wir wollen einfach, dass er gesund, glücklich und steinalt wird. Wir werden sehr oft angesprochen, dass er moppelig ist und jetzt wurde uns gesagt, dass in jedem Futter so viele E-Stoffe sind, auch in Platinum. Das stimmt sogar, ich habs überprüft. :dry:

Ich möchte einfach, dass wir aus dem Gefühl die richtige Menge geben und nicht jede Mahlzeit abwiegen müssen. Vom Tisch bekommt er nichts und wir gehen 2 Runden pro Tag. Morgens ungefähr 30min bis 45min (kommt darauf an, wieviel er schnuffeln muß) und abends 1,5 Stunden. Allerdings an heißen Tagen kann man ihn kaum bewegen. Da will er nur im Schatten liegen. Zudem spielen wir im Garten mit ihm sehr viel.

Mein Tiertrainer meinte, es müßte aber auch eine Futtermenge im Napf sein und nicht nur eine Probiergröße, das frustriert den Hund, wenn er ständig Hunger hat und dieses Gefühl haben wir. Wir haben noch nicht eine Gurke geerntet, die frisst er genüsslich, selbst an die Petersilie geht er.
Ganz liebe Grüße



Herby mit Patricia
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Barfen ja/nein?????? 29 Jun 2018 11:51 #6

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Liebe Patricia,

als wir damals Weezy bekamen, wollte Aylin auch auf Barfen umstellen. Da wir jedoch nicht viel Platz für große Mengen an Fleisch usw. haben, hat uns damals ein kleines Fachgeschäft die schon zusammengestellten Menüs von der Firma Bächle aus Villingen-Schwenningen (Die Futtermacher) empfohlen.

Wir fügen zum Futter nur noch diverse Öle und Zusätze wie Grünlippmuschel und Bierhefe (von Lunderland), einmal die Woche ein Eigelb usw. zu. Wir haben damals einen Futterplan mit den täglichen Mengen gemacht. Da hat uns die Ladenbesitzerin damals sehr geholfen.

Das Futter ist praktisch in 500g-Mengen (wie eine große Wurst) eingefroren. Wir tauen es dann im Kühlschrank vorher langsam auf.
Leider hat der tolle Hundeladen letztes Jahr schließen müssen. Aber wir haben über das Internet dann einen anderen Händler in der
Gegend gefunden.

Mit Fabi machen wir es genauso. Figurprobleme gab es bis jetzt nicht, obwohl wir auch beim Üben Leckerchen (laut Fabi viiiel zu kleine) geben. Wir füttern auch ab und an als Leckerchen kleine Apfelwürfel, Gurke usw.
Liebe Grüße von
Weezy's Menschen
(die diesen kleinen Kerl unendlich vermissen und immer im Herzen tragen werden)
❤️❤️❤️

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
fühlen Tiere, dass Menschen nicht denken.
(Noka)
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