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Angst bei Emmi 16 Jan 2012 19:09 #1

  • Petra99
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Hallo. Seit 7 Wochen lebt Laborbeagle Emmi bei uns. Sie ist 4 Jahre und wurde als Zuchthündin benutzt. Eigentlich läuft alles ganz gut, aber beim Gassi gehen tickt sie regelmäßig aus. Wir gehen meisten sowieso nur Waldwege. Aber selbst beim Weg vom Gartentürchen zum Auto ist für sie eine Qual. Sie bleibt dann stehen, Schwanz eingezogen, Ohren angelegt, und dann zieht sich nach hinten und hebt das Pfötchen. Wir haben schon alles versucht, kommen aber irgendwie nicht weiter. Im Moment geben wir ihr Bachblüten. Außerdem weigert sie sich Treppen zu steigen. Wer kennt dieses Problem und kann mir Tipps geben?

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Aw: Angst bei Emmi 16 Jan 2012 19:25 #2

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Hallo Petra! Ängste können dauern, bis sie verschwinden. Welche Bachblüten gebt ihr denn? Wie verhaltet ihr Euch, wenn Emmi diese Angstzustände hat?

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Aw: Angst bei Emmi 16 Jan 2012 20:03 #3

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Ich kenn das von unserer Pflegizeit von Lurie.
Da hilft wirklich nur, ihr Zeit zu geben. (Bei uns nannte sich das ganz oft "Spazierenstehen".) Wir haben unser Panikmädchen damals auch mit Bachblüten unterstützt und immer versucht, so selbstverständlich wie möglich zu agieren.
Sicherlich war es auch ungemein hilfreich, dass ihr unser Whisky beaglelig-hilfreich zur Seite stand (nur den kann ich dir leider nicht ausleihen) .
Ich weiß, wie weh es einem tut, seinen Hund so starr zu erleben und sich so hilflos zu fühlen. Aber bleib dran und du wirst erleben, dass auch hier die Zeit Wunder wirken kann, liebe Petra.

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Aw: Angst bei Emmi 16 Jan 2012 20:21 #4

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Hallo Petra,

zuallererst möchte ich dir sagen, dass es mir furchtbar leid tut, dass euer Beaglechen solche Angstzustände hat.

Aber ich denke (vermute wäre wohl der bessere Ausdruck), dass ihr die vielen neuen Eindrücke auch Angst machen (was ja verständlich ist aufgrund der Vorgeschichte, sie kennt ja quasi noch nix und alles ist neu).

Aber jetzt mal der Reihe nach. Du schreibst, dass deine Emmi schon auf dem Weg zum Auto ängstlich reagiert. Mag sie denn das Autofahren? Oder steigt sie auch nur wiederwillig ein? Könnte ja vielleicht sein, dass sie Angst vorm Autofahren hat.

Du kannst aber ihre Ängste beeinflussen, oder besser gesagt sie helfen zu vermindern. Zuallererst musst du ruhig bleiben, auch wenn du innerlich schon am verzweifeln bist oder gar wütend wirst.

Der Hund braucht erst mal Vertrauen in dich, er muss sehen, spüren, dass du ihn beschützen kannst und willst. Das geht über vielfältige Wege, einer kann sein, dass du den Hund aus der Hand fütterst, so dass er eine bessere Bindung zu dir aufbaut, ein anderer, dass du eine selbstbewusste Körperspannung aufbaust, damit der Hund an dir sehen kann, dass ist alles nicht so schlimm hier.

Versuche nicht den Hund anzustarren oder zu beobachten, versuche ihn einfach nur aus den Augenwinkeln wahrzunehmen.

Wenn deine Emmi dann nicht mehr weiter will, tief durchatmen, versuchen innerlich zu lächeln, freundliche Stimme und wie Ina schon schrieb, gib Emmi Zeit, zerr sie nicht mit, lass sie sich an die Situation gewöhnen.

Geh vielleicht einfach nur mal so vor die Tür, ohne dass sich gleich die Gassirunde anschließt. Geh soweit, wie der Hund mitmöchte, versuche jeden Tag ein Stück mehr, versuch es mit Leckerlie zu locken, aber bleib immer souverän und gelassen. Lob sie bei jedem noch so kleinen Fortschritt, du wirst sehen, dein Hund wird es dir danken.

Gruß

Harald

Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht wie Krümel pieken!

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Aw: Angst bei Emmi 16 Jan 2012 22:54 #5

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Wir geben ihr Notfall- und Furchtglobolies. Sind Fertigmischungen aus der Apotheke. Wenn sie sich weigert zu gehen, dann versuchen wir ruhig zu bleiben und warten bis sie wieder weitergeht. Meistens tragen wir sie ein Stück. Manchmal bekommt sie aber richtige Panikattacken und versucht dann zu flüchten oder rennt völlig verstört durch die Gegend.

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Aw: Angst bei Emmi 16 Jan 2012 23:02 #6

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Hallo Harald,

ich hab in den letzten Wochen einige Bücher über die Psyche und das Verhalten von änstlichen Hunden gelesen. Ich versuch schon mich daran zu halten, aber meistens hilft nix.

Leckerlis kann sie vor Nervosität gar nicht fressen.

Autofahren mag sie übrigens. Sie sitzt meisten (gesichert) in der Mitte der Rückbank und schaut zum Fenster raus.

Auch in den Garten geh ich mit ihr regelmäßig. Meistens versucht sie aber wieder möglichst schnell ins Haus zu kommen. Ich denke, dass liegt zur Zeit auch am Wetter.

Ich denke, dass Emmi wahnsinnige Angst vor Geräuschen hat. Wie laut unsere Welt ist, merke ich erst seit ich Emmi habe.

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