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Aw: Besucher unerwünscht?! 08 Nov 2011 09:31 #7

  • Cassandra
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Hallöchen!
Ich denke es ist Kontroll-Pöbeln.
Ich würde einen Zettel an die Haustür hängen. Bitte lange warten! Ich komme, aber es dauert.
Sowas in der Richtung.
Und ich würde nicht eher an die Tür gehen bi Chouka ruhig ist und abgelegt bleibt.
So nimmst du ihm die Verantwortung und er lernt, dass du das regelst.
Viel Erfolg. Chouka ist ja ein harter Brocken, das weiss ich ;-)

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Aw: Besucher unerwünscht?! 08 Nov 2011 10:48 #8

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Huhu Nina,

ich würde ihn auch auf "seinen" Platz schicken, und er muss (sollte) dort bleiben.

Dann würde ich am WE mal eine Klingelparty veranstalten.
Lade ein paar Freunde ein (so 2 oder 3 max.) die zu unterschiedlichen Zeiten kommen.

Es klingelt, Chouka geht auf seinen Platz, Du öffnest die Tür.
Kommt er Dir nach, würde ich die Tür schliessen, und ihn wieder auf seinen Platz bringen.
Dann lass deine Freunde wieder klingeln, gleiches Spiel von vorn.
Bestenfalls bleibt er auf seinem Platz, und wird anschliessend überschwenglich belohnt.

"Bleib" kennt er ja schon, Du schriebst ja das deine beiden erst fressen dürfen wenn Du das okay gibst.
Da hast Du schon richtig viel erreicht *super* !!

Ich denke wenn es auf die freundliche Art und weise nicht so funktionieren sollte, dann kannst Du die Wasserpistole nehmen. Die tut nicht weh, aber der Hund weiß das er etwas falsch gemacht hat.
Viele Grüße Rebecca mit Silka


Schatten, die auf unser Leben fallen, sind nichts anderes als ein sicheres Zeichen dafür, dass es irgendwo ein Licht geben muss, das es sich lohnt zu suchen.

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Aw: Besucher unerwünscht?! 08 Nov 2011 11:06 #9

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Ich mache den Einsatz der Wasserpistole immer auch ein wenig vom Erregungslevel des Hundes abhängig... wenn der Hund sowieso schon von 0 auf 180 geht, dann macht es keinen Sinn mit "ruhig" "bleiiiiiib" und "ab auf deine Decke" zu arbeiten.
Dann setze ich lieber den Impuls mit der Wasserpistole, das dringt zu dem Hund durch und sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für eine Abkühlung. Meistens ist sowas auch mit 2-3 Einsätzen erledigt, danach kann ich dann auch vernünftig mit dem Hund arbeiten und mein "Komm her" wird genauso erhört wie mein "Bleib".

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Aw: Besucher unerwünscht?! 08 Nov 2011 12:05 #10

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Also die "Wasserpistolen-Methode" mach ich nur draußen bei unerwünschtem Verhalten. Drinnen wär mir das zu arbeitsintensiv, wenn ich danach jedes Mal die ganze Bude putzen muß. :woohoo: Und man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass der Hund nach Möglichkeit nicht erkennen soll, woher oder von wem der Wasserstrahl abgesetzt wird. Bei Kondi war dann auch ganz schnell zu erkennen, dass sie auf dieses "Gespritze" nicht mehr reagiert hat. Ihr war das schlichtweg egal. Obwohl sie wasserscheu ist! ;)

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Aw: Besucher unerwünscht?! 08 Nov 2011 12:38 #11

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Ich habe nur einmal mit der Wasserspritze arbeiten müssen.
Und da hat Silka sehr wohl gesehen das ICH sie angespritzt habe - schliesslich dulde ICH solches Verhalten nicht. Und sie hat es verstanden, und nie wieder gemacht.
Viele Grüße Rebecca mit Silka


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Aw: Besucher unerwünscht?! 08 Nov 2011 14:00 #12

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Vielen Dank Euch allen für Eure Tipps! Ich hab mir überall was rausgepickt und kann schon von einer ersten Erfahrung berichten:

Erstmal hab ich einen Zettel an die Tür gemacht, der um ein bisschen Geduld bittet (Danke, Biggi! Ich hab mir schon den Kopf zerbrochen, wie das gehen soll, wenn ich erst stundenlang mit dem Hund ... aber so ist es einfach und entspannt :)) Als nächstes hab ich am Sofabein neben Choukas Platz eine kurze Leine befestigt. Sein Geschirr hat er heute morgen gleich anbehalten. Die Wohnzimmertür zum Flur hatte ich auch zugemacht. Und so erwartete ich gut vorbereitet den ersten Klingler des Tages - den BARF-Lieferanten :woohoo:

Als das Auto vorfuhr, fing Chouka schon an zu tänzeln und lief zur Zimmertür (der obere Teil ist aus Glas, da kann er in den Flur kucken, und die Haustür hat auch Glasscheiben). Das macht er immer, wenn er mitkriegt, dass jemand kommt. Weil ich möglichst früh ins Geschehen eingreifen wollte, hab ich gar nicht erst das Klingeln abgewartet, sondern ihn gleich zurückgerufen und auf seinen Platz geschickt. Dort hab ich ihn an die Leine gemacht. Dann bin ich zur Tür gegangen (Zimmertür hinter mir wieder zu) und ungefähr dann klingelte es auch. Chouka war so überrascht, dass es nur für ein kurzes WAFF! gereicht hat. Ich hab die Lieferung angenommen und bin zurück ins Wohnzimmer. Chouka stand mit Leine auf Spannung, war aber relativ ruhig. Ich hab ihm die Leine abgemacht. Er ist da geblieben und ich hab ihn gelobt und ein bisschen geknuffelt. Dann bin ich wieder raus in den Flur, um das Fleisch in die Truhe zu räumen. Da ist er mir bis zur Tür hinterher, auf "bleib" bleibt er dann dort stehen. Dann mache ich die Tür hinter mir zu, er ist ja kein Zen-Meister. Aber immerhin hat er meine Rückkehr in der Küche LIEGEND erwartet ;)

Insgesamt fand ich das für den Anfang sehr OK - auch wenn ich davon ausgehe, dass der Überraschungseffekt beim nächsten Mal nicht mehr für mich arbeitet :P Und an den Feinheiten kann man auch noch drehen. Aber ich habe so das Gefühl, die Situation zu steuern. Und das ist ja schon die halbe Miete.

Eine Rütter-Folge zu dem Thema haben wir auch gesehen. Dort kam die Wasserpistole zum Einsatz, und zwar als erstes vom Besucher (Rütter selbst), danach von Frauchen. Allerdings sagte Rütter "normalerweise hätten die nächsten 20 Besucher alle was tolles dabei, aber hier ist das schon ritualisiert, da bringt das nichts mehr" und außerdem hat er erstmal "getestet", ob der Hund Angst hat oder pöbelt. Der betreffende Hund hat gepöbelt (sonst wäre Rütter wohl anders vorgegangen). Interessant zu sehen war, dass der Hund sofort kapiert hat, dass die Pistole das Problem ist und nicht der Besucher. Er hat sofort geschnallt: Pistole = unangenehm, so dass sie ab da meistens schon als "Drohung" ausgereicht hat. Von Rütter mit Pistole wollte der Hund nichts wissen. Als Rütter die Pistole beiseite gelegt hat, kam der Hund an.

Bei Chouka ist das ja zum Glück noch nicht so eingefahren, deshalb dachten wir zuerst an die Würstchen. Aber nach etwas Nachdenken liegt der Anfang noch davor: Bei Klingel >>> Körbchen - das muss Chouka als erstes begreifen. Und wenn er das hinkriegt, können auch Würstchen verteilt werden, damit er mit Besuchern etwas positives verknüpft. Vorher scheint mir das ziemlich sinnlos und schlimmstenfalls kontraproduktiv ("Hey, super! Ich mache ein Riesentheater und krieg was dafür. Da gebe ich mir beim nächsten Mal doch noch mehr Mühe!")

Die Blumenspritze steht erstmal nur für den Fall bereit, dass Chouka doch mal so hochdreht, dass nix anderes mehr ankommt - so wie Tanja es beschrieben hat.

Chouka hat kein vernünftiges Halsband, weil wir immer das Geschirr benutzen, und ich hätte auch Bedenken, ihn mit Halsband am Sofa zu befestigen, denn falls er richtig losspringt ... aua. Also arbeiten wir erstmal mit Geschirr. Ein kurzes Stück "Hausleine" hab ich im Moment auch nicht zur Hand, aber er ist groß genug, dass ich ihn auch erstmal gut am Geschirr führen kann. Statt Ruck gibt's Gelb bzw. Rot nach Frau Balser. Das kapiert er in anderen Situationen ganz hervorragend; vielleicht klappt es auch hier.

Und dann werden wir noch den Tipp von Brigitte befolgen, nicht mehr auf Choukas "Anfragen" zu reagieren, sondern jede Interaktion selbst einzuleiten. Wir machen das schon eine Weile in Ansätzen, eben weil er lernen soll, dass nicht er der Bestimmer hier ist. Hauptanwendungsfall ist das Rausgehen. Da sind wir konsequent und das hat auch viel gebracht. Aber ich habe mir jetzt nochmal in Ruhe überlegt, was denn überhaupt schon alles Aktion von ihm ist. Und da gibt es eine ganze Menge, was bisher noch "durchgerutscht" ist. Zum Beispiel, wenn einer von uns morgens aufsteht und Chouka dann auch aus seinem Bett hüpft und sich randrängelt. Erster Impuls natürlich: Hund begrüßen, man muss ja guten Morgen sagen. Aber halt! ER hat ja gerade bestimmt, dass begrüßt werden soll. Also gehört das ignoriert. Der Fall ist ziemlich leicht zu erkennen, aber es gibt auch subtilere Situationen. Ich glaube aber, das ist eine Frage der Übung, dann kriegen wir das auch gut hin. Diese Methode kam übrigens auch bei Rütter vor (wir haben am WE alte Folgen gekuckt - Hundeprobleme anderer Leute können ja manchmal sooooo tröstlich sein :P)

Das Gute an Chouka ist, dass er schnell begreift. Wenn ich mir vorstelle, ich sollte Winston all diese Dinge beipulen ... puuuuuuuh.

Falls Euch noch was ein- oder auffällt: immer her damit! Und ich werde natürlich auch wieder berichten. ;)
Liebe Grüße von Nina mit Winston, Chouka und Petite

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