Einige der zu vermittelnden Hunde sind aus unterschiedlichen Gründen zunächst in Pflegestellen untergebracht. Das hat den Vorteil, dass wir mehr über sie erfahren können. Die Pflegestellen erzählen hier.
Bailey ist da
- Elke
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Elke antwortete auf Bailey ist da
21 Jan. 2015 14:00
Ja Tina. Ich hab mich für ihn bei Gabi schon angemeldet 
Meldest Du Dich noch wegen Nala?
LG Elke
Meldest Du Dich noch wegen Nala?
LG Elke
LG Elke - mit Fiete und den Langnasen
Zu den schönsten Dingen in unserem Leben gehört es, an unsere Laborbeagle geraten zu sein
Zu den schönsten Dingen in unserem Leben gehört es, an unsere Laborbeagle geraten zu sein
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Tina_1989 antwortete auf Bailey ist da
21 Jan. 2015 14:06
Ja, Jannis ist mir auch direkt aufgefallen - ganz ein Hübscher und sieht Louie wirklich sehr ähnlich auf den Bildern.
Meine Molly wird sich auch wahnsinnig über Louie als 'Bruder' freuen, wo sie doch jetzt über ein Jahr keinen Beagle bei sich hatte. Da hatte ich ja Glück, dass ich bei der Entscheidung nicht gezögert habe.
:blush:
Liebe Grüße
Tina
Meine Molly wird sich auch wahnsinnig über Louie als 'Bruder' freuen, wo sie doch jetzt über ein Jahr keinen Beagle bei sich hatte. Da hatte ich ja Glück, dass ich bei der Entscheidung nicht gezögert habe.
Liebe Grüße
Tina
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Ute Siegert antwortete auf Bailey ist da
21 Jan. 2015 15:14
Hallo
also heute habe ich den Boxendeckel noch gar nicht wieder drauf gemacht auf Louies Box. Er scheint, relativ entspannt zu sein Ich habe mir den Artikel unter "News" nochmals durchgelesen und entschieden, er muss da jetzt durch. 
Vielleicht schaffe ich es ja, morgen das Boxunterteil gegen das schön weiche Körbchen auszutauschen.....ich versuchs :silly:
Vielleicht schaffe ich es ja, morgen das Boxunterteil gegen das schön weiche Körbchen auszutauschen.....ich versuchs :silly:
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Tina_1989 antwortete auf Bailey ist da
21 Jan. 2015 15:24
Hi Ute,
oh, das freut mich wahnsinnig! So wird er auch merken, dass ihm nichts passiert und dass er bei euch in Sicherheit ist.
Ja, vielleicht merkt er, dass es auch andere (und gemütlichere) Plätze gibt, an denen er seine Ruhe hat.
Vielen Dank, dass du uns hier auf dem Laufenden hältst!
oh, das freut mich wahnsinnig! So wird er auch merken, dass ihm nichts passiert und dass er bei euch in Sicherheit ist.
Ja, vielleicht merkt er, dass es auch andere (und gemütlichere) Plätze gibt, an denen er seine Ruhe hat.
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- Melly
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Melly antwortete auf Bailey ist da
21 Jan. 2015 22:05 - 21 Jan. 2015 22:22
Hallo Ute, Milow war als wir ihn letztes Jahr im Juli bekommen haben, die ersten Tage-Wochen, auch so ängstlich wie Baily und die vielen anderen Fellnasen die letztes Wochenende Ihr leben in "Freiheit" beginnen durften. Von daher ich kann jeden etwas "Beruhigen" diese "Angst" & "Vorsicht" die die süßen Fellnasen, in Ihrer neu gewonnen "Freiheit" gerade täglich erleben, das ist normal, gebt den süssen die Zeit die Sie brauchen und welches Tempo, sie Euch angeben!
«Was bedeutet für die süßen Fellansen“Freiheit”?» Darüber habe ich mir seit letztem Jahr ausführlich Gedanken gemacht und vielen Menschen die Milow Anfangs draußen als total ängstlich kennengelernt haben, einige Worte mit auf den Weg gegeben...
Freiheit bedeutet erst mal Lernen außerhalb des Labors mit dem Leben zurechtzukommen. Die süßen Fellnasen brauchen dazu viel Hilfe, vor allem aber das Vertrauen zu ihren neuen Besitzern, die ihnen mit Geduld, Einfühlungsvermögen und viel Liebe auch die entsprechende Zeit dazugeben.
Die Hunde kennen ja nichts, was in unserer Welt so passiert. Sie brauchen viel Gelegenheit, alles zu erkunden, was sie mit ihren ausgezeichneten Nasen auch gerne machen. Sie müssen sich an alle Geräusche gewöhnen, kennen vielleicht die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten (Wiesen, PVC, Teppichböden, Pflastersteine etc.) nicht.
Auch andere Hunderassen sind Neuland, sie kennen nur Beagles. Fremde Menschen, Kinder, schreiende Babys sind ihnen genauso fremd wie, wenn man ländlich wohnt, Hühner, Pferde, Schafe und Ziegen
Stubenreinheit muss auch geübt werden, denn das sind Laborbeagles meistens nicht. Sie sind auch nicht leinenführig, viele haben Angst vor der Leine.
Wie eine Fellnase nach der Entlassung auf die neue Welt reagiert ist sehr unterschiedlich. Manche haben sehr wenig Probleme sich im neuen Zuhause zurechtzufinden und werden recht schnell sicher im Umgang mit der Umwelt ( wie unser erster Pflegi Frodo), manche sind sehr ängstlich, trauen sich nicht nach draußen, sind bei jedem Geräusch sehr schreckhaft, zeigen vor bestimmten Gegenständen oder vielleicht auch vor bestimmten Menschen Ängste.
Der “Sprung” in die Freiheit ist für die Fellnasen anfänglich eine ganz massive Reizüberflutung, deshalb lege ich jedem Laborbeaglebesitzer ans Herz, die Lerneinheiten für die Fellnasen. ihnen viel Ruhe, vor allem Schlaf zu gönnen, damit sie die ganzen neuen Eindrücke verarbeiten können und vorallem den Fellnasen das Tempo der "Zeit" bestimmen zulassen und Ihnen diese Zeit geben
Liebe Grüße Melly
«Was bedeutet für die süßen Fellansen“Freiheit”?» Darüber habe ich mir seit letztem Jahr ausführlich Gedanken gemacht und vielen Menschen die Milow Anfangs draußen als total ängstlich kennengelernt haben, einige Worte mit auf den Weg gegeben...
Freiheit bedeutet erst mal Lernen außerhalb des Labors mit dem Leben zurechtzukommen. Die süßen Fellnasen brauchen dazu viel Hilfe, vor allem aber das Vertrauen zu ihren neuen Besitzern, die ihnen mit Geduld, Einfühlungsvermögen und viel Liebe auch die entsprechende Zeit dazugeben.
Die Hunde kennen ja nichts, was in unserer Welt so passiert. Sie brauchen viel Gelegenheit, alles zu erkunden, was sie mit ihren ausgezeichneten Nasen auch gerne machen. Sie müssen sich an alle Geräusche gewöhnen, kennen vielleicht die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten (Wiesen, PVC, Teppichböden, Pflastersteine etc.) nicht.
Auch andere Hunderassen sind Neuland, sie kennen nur Beagles. Fremde Menschen, Kinder, schreiende Babys sind ihnen genauso fremd wie, wenn man ländlich wohnt, Hühner, Pferde, Schafe und Ziegen
Stubenreinheit muss auch geübt werden, denn das sind Laborbeagles meistens nicht. Sie sind auch nicht leinenführig, viele haben Angst vor der Leine.
Wie eine Fellnase nach der Entlassung auf die neue Welt reagiert ist sehr unterschiedlich. Manche haben sehr wenig Probleme sich im neuen Zuhause zurechtzufinden und werden recht schnell sicher im Umgang mit der Umwelt ( wie unser erster Pflegi Frodo), manche sind sehr ängstlich, trauen sich nicht nach draußen, sind bei jedem Geräusch sehr schreckhaft, zeigen vor bestimmten Gegenständen oder vielleicht auch vor bestimmten Menschen Ängste.
Der “Sprung” in die Freiheit ist für die Fellnasen anfänglich eine ganz massive Reizüberflutung, deshalb lege ich jedem Laborbeaglebesitzer ans Herz, die Lerneinheiten für die Fellnasen. ihnen viel Ruhe, vor allem Schlaf zu gönnen, damit sie die ganzen neuen Eindrücke verarbeiten können und vorallem den Fellnasen das Tempo der "Zeit" bestimmen zulassen und Ihnen diese Zeit geben
Liebe Grüße Melly
«Dass das Wort Tierschutz einmal erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft.»
Letzte Änderung: 21 Jan. 2015 22:22 von Melly.
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Tina_1989 antwortete auf Bailey ist da
21 Jan. 2015 22:20 - 21 Jan. 2015 22:21
Das hast du schön geschrieben, Melly. 
Ich kann dir da auch nur zustimmen, denn genauso habe ich es ja auch mit meiner Sunny, die ich damals auch über die LBH zu mir genommen habe, erfahren. Sicher, sie war vorher schon mal vermittelt, dann wieder in einer PS und kam dann zu mir, daher kannte sie im Gegensatz zu Louie schon deutlich mehr Dinge.
Aber das wichtigste ist wirklich, dass man ihnen die Zeit gibt, die sie benötigen. Ich wünschte nur, dass mehr Menschen sich auch darüber bewusst wären, was das eigentlich bedeutet. Denn klar, wenn ich einen Beagle über die LBH adoptieren möchte, erscheinen all die Informationen logisch, und wenn die anfängliche Begeisterung sehr groß ist, fühlt man sich im ersten Moment natürlich auch all den Herausforderungen gewachsen. Aber ich glaube, dass sich leider viele Menschen unterschätzen (generell im Bereich des Tierschutzes; da konnte ich bereits zahlreiche Erfahrungen sammeln).
Es sind tatsächlich (vergleichsweise!) nur wenige, die sich wirklich in das individuelle Tier hineinversetzen können/wollen und denken, dass "es" sich ja schon an alles gewöhnen und anpassen wird. Sicher, das ist auch meist so, solange man durchhält. Nur denke ich, dass ein Großteil leider viel zu früh aufgibt, weil einige nach den ersten drei schlaflosen Nächten merken, dass es eben doch zu viel für sie ist. Es geht aber auch nicht 'nur' ums Durchhalten, sondern auch darum, dem Tier diese Phase - die nun mal auch unterschiedlich lange dauert, da jedes Tier eine eigene Persönlichkeit hat - so angenehm wie möglich zu gestalten und zu erleichtern.
Louie ist der erste Hund, den ich so kurz nach dem "Leben" im Labor zu mir nehme, aber ich habe keine Angst davor. Sicher ist es eine Aufgabe, der ich mit einem gesunden Respekt entgegentrete, da nur so auch Vorsicht gewährleistet ist. Aber man sollte sich eben wirklich sicher sein und sich klar machen, was es bedeutet, ein Tier bei sich aufzunehmen. Das gilt für jedes Tier, aber ein Beagle, der nichts anderes kennt, ist eben doch noch mal was anderes.
Ich kann dir da auch nur zustimmen, denn genauso habe ich es ja auch mit meiner Sunny, die ich damals auch über die LBH zu mir genommen habe, erfahren. Sicher, sie war vorher schon mal vermittelt, dann wieder in einer PS und kam dann zu mir, daher kannte sie im Gegensatz zu Louie schon deutlich mehr Dinge.
Aber das wichtigste ist wirklich, dass man ihnen die Zeit gibt, die sie benötigen. Ich wünschte nur, dass mehr Menschen sich auch darüber bewusst wären, was das eigentlich bedeutet. Denn klar, wenn ich einen Beagle über die LBH adoptieren möchte, erscheinen all die Informationen logisch, und wenn die anfängliche Begeisterung sehr groß ist, fühlt man sich im ersten Moment natürlich auch all den Herausforderungen gewachsen. Aber ich glaube, dass sich leider viele Menschen unterschätzen (generell im Bereich des Tierschutzes; da konnte ich bereits zahlreiche Erfahrungen sammeln).
Es sind tatsächlich (vergleichsweise!) nur wenige, die sich wirklich in das individuelle Tier hineinversetzen können/wollen und denken, dass "es" sich ja schon an alles gewöhnen und anpassen wird. Sicher, das ist auch meist so, solange man durchhält. Nur denke ich, dass ein Großteil leider viel zu früh aufgibt, weil einige nach den ersten drei schlaflosen Nächten merken, dass es eben doch zu viel für sie ist. Es geht aber auch nicht 'nur' ums Durchhalten, sondern auch darum, dem Tier diese Phase - die nun mal auch unterschiedlich lange dauert, da jedes Tier eine eigene Persönlichkeit hat - so angenehm wie möglich zu gestalten und zu erleichtern.
Louie ist der erste Hund, den ich so kurz nach dem "Leben" im Labor zu mir nehme, aber ich habe keine Angst davor. Sicher ist es eine Aufgabe, der ich mit einem gesunden Respekt entgegentrete, da nur so auch Vorsicht gewährleistet ist. Aber man sollte sich eben wirklich sicher sein und sich klar machen, was es bedeutet, ein Tier bei sich aufzunehmen. Das gilt für jedes Tier, aber ein Beagle, der nichts anderes kennt, ist eben doch noch mal was anderes.
Letzte Änderung: 21 Jan. 2015 22:21 von Tina_1989.
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