Bitte Daumen drücken für Chouka!

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Vicky antwortete auf Aw: Bitte Daumen drücken für Chouka!

14 Sep. 2011 09:55
#19
Ach, Nina, das ist ja eine bsonderes unglückliche Verkettung von Umständen.
Du hast mit Sicherheit alles richtig gemacht, gut, dass du gleich so reagiert hast.
Bestimmt wird alles gutgehen!
Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht!
Wir wünschen dir & Chouka alles alles Gute. *Drück dich*
Liebe Grüße
Marion
Ich schreibe Bücher, oft geht es darin um Beagle :-) Bitte abonniert meinen Newsletter und folgt mir bei Amazon! www.meganmcgary.com
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Tanja antwortete auf Aw: Bitte Daumen drücken für Chouka!

14 Sep. 2011 10:09
#20
Danke Nina, dass Du Dir die Zeit genommen hast, hier alles so aufführlich aufzuschreiben. Mein erster Weg ging direkt hierher ins Forum um zu schauen, wie es Chouka geht. Ich hoffe mit euch, dass er sich schnell wieder erholt, alle Daumen sind gedrückt!

Und Du hast mit Sicherheit nichts falsch gemacht!
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eifelmeute antwortete auf Aw: Bitte Daumen drücken für Chouka!

14 Sep. 2011 10:13
#21
Auch ich lese es jetzt erst - bitte weiter Daumen drücken! Die ersten vier Tage nach der OP kann es zu Herzstillstand infolge von Rythmusstörungen kommen. Leider hatte ich natürlich diesen Fall auch schon. Es sind fast immer ausgeleierte Magenbänder, und bei Hunden mit tiefem Brustkorb kommt es viel öfter vor.
Vielleicht noch etwas zur Aufklärung: der Magen dreht sich um die Längsachse, weshalb solche Übungen wie Rollen bei älteren und hochbeinigen Hunden ein absolutes TABU sind. Sehr oft dreht sich auch die Milz mit dem Magen mit, dann ist die OP noch komplizierter und die Milz kann geschädigt sein.
Nina, haben die den Magen jetzt angenäht? Hoffentlich! Du hast wirklich alles richtig gemacht. Ich kann es mir nur so erklären, dass es durch die erste Narkose verursacht worden ist. Durch die allgemeine Entspannung kann sich der Magen sehr viel schneller drehen oder beginnen zu drehen. Wenn der Hund dann in dieser Zeit auch noch über den Rücken gedreht wird, dann ist die Chance sehr hoch. Ich weiß es aus meiner Klinik, wo ich mich schon gewundert hatte beim Röntgen, dass immer über den Bauch gedreht wird.

Das mit den höhergestellten Näpfen ist auch solch eine Diskussion. Rütter hatte es ja dummerweise ins Lächerliche gezogen, hat es jetzt aber aus seiner Show genommen. Hochläufige Hunde brauchen sehr wohl einen erhöhten Fressnapf. Der Vergleich mit dem Wolf hinkt. Ein Wolf schnappt sich einen Teil der Beute und zieht sich zum Fressen zurück, wo er das Stück im Liegen frisst. Sollte er an der Beute noch den ganzen Brocken reinschlingen, bricht er ihn am Rückzugsort wieder aus und frisst ihn langsam nochmals.

Viele unserer Hunde fressen Trockenfutter und das im Stehen. Viele schlingen sehr heftig, und bei mir beobachte ich das immer wieder, brechen es nachher wieder aus und fressen es langsam nochmals. Es ist kein Grund zur Sorge und man sollte es auch nicht wegnehmen, obwohl es für den Menschen nicht gerade appetitlich aussieht.

Ich selbst füttere deshalb morgens zwischen 8 und 10 Uhr, so habe ich die Hunde den ganzen Tag im Blick. Leider wird in vielen Meuten abends gefüttert und morgens findet man dann den toten Hund, der unter entsetzlichen Qualen gestorben ist.

Bei mir war es ein alter Windhund - innerhalb einer Stunde nach dem Fressen fing es an. Dabei hatte er eine "schleichende" Magendrehung. Hunde, die lange ohne regelmäßig Verpflegung leben, also auf der Straße, fressen im Übermaß, wenn sie endlich etwas finden. Dadurch leiert der Magen und die Bänder aus, dann kommt wieder eine Hungerperiode usw.
Bei Joshi war der Magen wohl schon einige Zeit angedreht und irgendwann kippt er dann ganz. Leider war bei ihm auch die Milz mitgedreht und dadurch geschädigt. Er war 4 Tage in der Klinik und hat alles gut überstanden. Allerdings ist er ein halbes Jahr später dann an einem großen Milztumor verstorben. Joshi war ca. 14 Jahre und einer meiner Besten.

Jetzt drücken wir alle hier Chouka die Daumen. Er ist ein Kämpfer und die Rasse ist ja glücklicherweise sehr robust.

Bitte auch mir Daumen drücken. Bei Paulinchen, meiner 12-jährigen Poitevinhündin, ist der Spindelzelltumor wieder da und wir müssen morgen in die Klinik zur Besprechung. Die OP muss schnellsten gemacht werden. Es hat jetzt 7 Monate gehalten und ich habe Angst. An dieser Stelle - unter dem rechten Mundwinkel - kann man nicht allzu oft operieren.
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Nina antwortete auf Aw: Bitte Daumen drücken für Chouka!

14 Sep. 2011 10:18
#22
Danke für Euren Zuspruch und: GUTE NACHRICHTEN! :) :) :) :) :)

Chouka geht es den Umständen entsprechend gut. Er hat die Narkose "gut weggesteckt" (O-Ton) und die gefürchteten Herzrhythmusstörungen sind bislang auch ausgeblieben (können aber noch 2-3 Tage nach der OP auftreten; das wird natürlich beobachtet). Die Ärzte sind soweit zufrieden und heute Abend bekommt er erstmals wieder was in den Magen (Wasser) - wenn er denn will.

Bis auf weiteres gilt also: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten ;)

@Barbara: Danke für den informativen Post zur Magendrehung, den werde ich flächendeckend verbreiten...

Die geballten guten Wünsche aus dem Forum kommen ganz bestimmt bei Chouka an und wie ich ihn kenne, wird er nicht ohne weiteres klein beigeben... das darf er auch nicht, denn er fehlt uns B)
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Keaty antwortete auf Aw: Bitte Daumen drücken für Chouka!

14 Sep. 2011 10:25
#23
Chouka schafft es!!! Wir werden hier nicht aufhören, die Daumen zu drücken ... bis alles endgültig überstanden ist.
Danke Nina, daß Du trotz Deiner Sorgen die Zeit findest, uns auf dem Laufenden zu halten.

Bitte fühl dich gedrückt.

Liebe Grüße Brigitte



@Liebe Inge,
auch für Paulinchen drücken wir selbstverständlich alle zur Verfügung stehenden Daumen. Wir hoffen sehr, daß auch ihr geholfen wird. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie auch Dir zumute ist. Man würde a l l e s dafür geben, daß es den Fellkindern gut geht ... wir denken an Dich und gibt uns bitte auch Bescheid.
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Barbara antwortete auf Aw: Bitte Daumen drücken für Chouka!

14 Sep. 2011 10:25
#24
das mit dem erhöhten fressnapf kann ich ebenfalls bestätigen.bei doggen und anderen großen hunden ein muss.es reicht aber ein beistelltisch.

auch, wenn ich vermutlich wieder eine diskussion lostrete: barfen vermindert das risiko einer magendrehung ganz enorm.

ich füttere zweimal am tag, morgens gegen 9 uhr und abend gegen 17 uhr.da ich alle hunde entweder im bett oder daneben habe bekomme ich auch nachts mit, wenn etwas nicht stimmt.bei 6 hunden ist es natürlich etwas übersichtlicher :woohoo: .
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