Louie - ein Angsthase entdeckt die Welt

  • Tina_1989
  • Tina_1989s Avatar Autor
  • Neues Mitglied
  • Neues Mitglied
  • Dank erhalten: 0

Louie - ein Angsthase entdeckt die Welt wurde erstellt von Tina_1989

28 Jan. 2015 11:09
#1
Hallo ihr Lieben,

am Samstagnachmittag durften wir unseren Schützling Louie (ehem. Baily) endlich bei uns begrüßen. :silly: :kiss: Der kleine Mann ist wunderschön, eine richtige Zuckerschnute. Ich wollte mich hier eigentlich schon längst zu Wort melden, allerdings hatte ich doch noch ziemlich viel für die Arbeit zu tun, und auch Louie hat mich ganz gut vereinnahmt. ;)

Nachdem wir einige Dinge mit Stephan besprochen hatten und die Verträge unterschrieben waren, wurde der Deckel der Transportbox abgenommen. Daraufhin ist der Kleine sofort unter den Schreibtisch geflüchtet und hat gezittert. Wr haben ihn eine Weile dort gelassen, und als er sich etwas beruhigt und mich neugierig beschnuppert hatte, gab es erst einmal etwas Futter. Ich habe das Trockenfutter leicht eingeweicht, aber es wirkte, als wüsste er nichts damit anzufangen. Ich habe es ihm vorgemacht und schließlich hat er auch alles aufgefuttert. :)

Abends habe ich ihm vorsichtig Halsband und Leine angelegt und ihn in den Garten getragen. Gelöst hat er sich weder da noch beim zweiten Versuch nachts um 3. Morgens um 6 hat es dann funktioniert. :) Das Gassi-Stehen und im Laufe des Tages tatsächlich auch schon gehen ging von Mal zu Mal besser (natürlich nur wenige Schritte). Bei jedem noch so kleinen Geräusch ist er eingefroren und hat gezittert wie verrückt, aber ich konnte ihn beruhigen und Montag ist er sogar schon hinter mir hergelaufen, wenn ich ihn sanft dazu ermutigt und mich von ihm weggedreht habe.

Er hat sich in der kurzen Zeit also schon wahnsinnig viel getraut. Louie hat wahnsinnig Angst vor Männern, aber Martin hat er schon am Sonntag neugierig beschnuppert und Montag auch schon Leckerli aus seiner Hand genommen. Seit gestern früh hat sich allerdings ganz plötzlich alles geändert. :(

Etwa 6 Uhr, kurz bevor der Wecker geklingelt hat, wurde ich wach, weil Louie sich im Bettchen bewegt hat. Er hat mich ganz erwartungsvoll angeschaut, also habe ich ihn nach draußen getragen. Dort hat er sich ausgiebig gedehnt und ich meine, sogar ein leichtes Schwanzwedeln gesehen zu haben. Ich habe ihn ein wenig gestreichelt und dann sind wir los gelaufen und er hat auch gleich großes und kleines Geschäft erledigt. Es war relativ windig und hier im Garten stand eine Milchkanne (so eine große aus Stahl), die ich extra zur Seite geräumt hatte, bevor Louie ankam, damit er sich nicht davor erschreckt. Allerdings ist sie umgefallen und das hat natürlich ganz wahnsinnig gescheppert. :ohmy: :( :( Er ist dann direkt in die hinterste Ecke gerannt und hat sich zitternd auf den Boden gelegt. Ich konnte ihn gar nicht mehr beruhigen, also habe ich mich eine Weile neben ihn gesetzt und gewartet. Er kam allerdings auch nach 30 Minuten nicht heraus, daher habe ich ihn dann so sanft wie möglich an der Leine zu mir gezogen, hochgenommen und wieder in sein Bettchen getragen.

Seit dem Vorfall gestern früh hat er sich nicht mehr gelöst (letzte Nacht ist er durch die Wohnung getappelt, aber auch da ist nichts passiert; auch nicht, als ich dann nachts noch mal mit ihm draußen war). Vor Martin hat er nun ganz panische Angst, und es ist, als hätte es die guten Dinge vom Anfang gar nicht gegeben. Er schnuppert zwar immerhin an ihm und weicht nicht zurück, wenn er sich seitlich so halb neben ihn setzt, aber wenn er an Louie vorbeiläuft, dann weicht er schon etwas nach hinten aus. Und jedes Mal, wenn ich nun mit ihm draußen bin, drückt er sich gegen die Mauer, starrt Richtung Wohnung (EG) und zittert ununterbrochen.

Eben habe ich Martin 'weggeschickt', damit Louie vielleicht mal nicht so sehr auf die Wohnung achtet, aber auch das hat nicht so recht geholfen. Zwar ist er durch Ermutigen zwei, drei kleine Schritte mitgelaufen, aber dann wollte er wieder in die hinterste Ecke flüchten (in die möchte ich ihn nicht mehr lassen, weil da auch ein wenig Geäst ist, und ich habe Angst, dass er sich versehentlich verheddert und sich in der Angst dann verletzt o. Ä.).

Nun liegt er in seinem Bett und ruht sich aus. Am Kong hat er gestern geknabbert, als er sich unbeobachtet gefühlt hat, von mir nimmt er Leckerlis und frisst auch, wenn ich ihm das Futter hinstelle und Martin am Laptop arbeitet - aber auch nur dann.

Puh, der Kleine ist wirklich eine ganz, ganz ängstliche Fellnase (und dabei ganz zauberhaft und liebenswert).

Habt ihr vielleicht Ideen, wie ich ihm helfen kann, die Angst zu überwinden? Es tut mir wahnsinnig leid, denn es ist ja auch total unangenehm, wenn man so sehr pullern/kackern muss und es sich verkneift... Warte ich einfach ab und mache weiter wie bisher? Es ist natürlich klar, dass wir nach wenigen Tagen keine Fortschritte erwarten können, aber ich würde ihm so gerne helfen, zumindest den Mut zu finden, sich wieder im Garten zu lösen und ihm dennoch das Gefühl zu geben, dass er hier alle Zeit der Welt hat.

Hier ein paar erste Bilder von unserem Liebling:







Viele Grüße aus Weimar,

Tina, Martin und Angsthase Louie

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Bigs
  • Bigss Avatar
  • Neues Mitglied
  • Neues Mitglied
  • Dank erhalten: 0

Bigs antwortete auf Louie - ein Angsthase entdeckt die Welt

28 Jan. 2015 20:26
#2
Hallo Tina
das kenne ich doch von irgendwo her...
Erst einmal mach dir keine Sorgen wegen der umgefallenen Milchkanne. Wir können solche Zwischenfälle leider nicht immer vermeiden. Bei mir ist die Schleppleine auch schon´mal in der Gießkanne hängen geblieben und der frisch ankekommene Pflegie ist in Panik ausgebrochen. Das tut einem in der Seele weh und wirft den Hund um Tage zurück... aber das ist leider so. Ich war auch der Meinung, ein Miniteich wäre keine Gefahr für die Mäuse, bin aber schon dreimal eines Besseren belehrt worden. Jedesmal könnte ich mir in den Allerwertesten treten, wenn wieder einer sein Seepferdchen gemacht hat, aber ich passe schon auf, wie ein Luchs und es geschieht sogar, wenn ich daneben stehe. So schlimm ist das dann ja wirklich nicht, bis auf einen kurzen Kälteschock und Schnappatmung habe ich bisher noch nichts Negatives erlebt. Der Hund jedoch hat eine erste wichtige Erfahrung gespeichert... ich kann nicht über´s Wasser laufen!.
Auch Quitte ist nach zehn Tagen noch sehr ängstlich, gerade deshalb versuche ich sie moglichst normal zu behandeln. Auch wenn, wie heute Besuch kommt, lasse ich sie sich nicht zurückziehen. Ich verstelle ihre Fluchtwege und lasse nur in einiger Entfernung das Körbchen stehen. Sie ist dann zwar etwas Abseits, muss aber an unserem Leben teilnehmen und wird selbstverständlich überall mit einbezogen. Nach einer Weile geht es dann. Bei Quitte macht es die Anzahl der Wiederholungen und die konsequente Durchführung. Irgendwann überwiegen die ungefährlichen Eindrücke und sie stellen sich ihren Ängsten. Das ist harte Arbeit für den Hund, wir können nur helfen und anfeuern.
Ich würde auch am liebsten den Zauberstab schwingen, aber das ist leider nicht möglich. Also muss ich sie immer wieder erleben und abspeichern lassen, dass Situationen nicht gefährlich sind und wenn sie diese ausgehalten hat, überschwenglich loben. Ich habe bei der kleinen Maus schon gute Fortschritte gemacht, aber sie gibt das Tempo vor... und ich muss die Zeit arbeiten lassen...
wir schaffen das schon... diese Hunde sind so neugierig und lernen so schnell... aber haben ihre Lebenszeit viele schlechte Erfahrungen gesammelt, die müssen erst einmal überdeckt werden... so normal, wie es der Pflegie erlaubt.
Mein Rat: ...lass es laufen... lass Loui erstmal zuschauen...zeig ihm das normale Leben...mit viel Humor und Anfeuerung..
LG Birgit (...schlaumeiert gerne...sorry), Meggy&Lotte und "Quitte-Supermaus"

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Tina_1989
  • Tina_1989s Avatar Autor
  • Neues Mitglied
  • Neues Mitglied
  • Dank erhalten: 0

Tina_1989 antwortete auf Louie - ein Angsthase entdeckt die Welt

28 Jan. 2015 21:05
#3
Hallo Birgit,

erst einmal vielen lieben Dank für deine Antwort und dafür, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst - es ist doch beruhigend, im Zweifel hier nachfragen zu können. Zwar hatte ich mit Sunny auch schon eine ängstliche Maus, aber im Vergleich zu Louie war das echt harmlos. Dennoch würde ich nie auf die Idee kommen, ihn wegzugeben, sondern möchte ihm zeigen, dass die Welt "hier draußen" gar nicht so furchtbar ist, wie er momentan noch glaubt - egal wie lange es dauert.

Ja, Quittes Tagebuch habe ich auch mit verfolgt und sehe da so einige Parallelen. ;)

Louie ist zwar erst ein paar Tage hier, aber es macht mir schon etwas Sorgen, dass er das Hundebettchen bisher noch gar nicht von alleine verlassen hat (bis auf letzte Nacht, da ist er kurz ein ganz klein wenig herumgetappelt). Sonst nehme ich ihn mehrmals am Tag aus dem Körbchen heraus (nachdem ich ihm Leine und Zwischenstück für die Sicherung angelegt habe) und trage ihn in den Garten.
Futter und Wasser steht vor dem Hundebett, und wir lassen ihn so gut es geht in Ruhe und setzen uns nur wenige Male am Tag zu ihm, damit er schnuppern kann. Ich darf ihn auch schon etwas streicheln, aber als ich ihm neulich die Pfoten saubermachen wollte, hat er richtig Panik bekommen, sich gegen das Regal gedrückt und mir dann den Rücken zugedreht. :( Es ist gar nicht so einfach, zu entscheiden, wie man am besten mit ihm umgehen soll. Wenn es draußen z. B. stürmt und er Angst hat, ist es dann ratsam, beruhigend auf ihn einzureden oder bestärkt es ihn eher in seiner Angst? Ich versuche, ihn zu ermutigen (nicht mit tiefer, ruhiger Stimme, sondern eben aufmunternd).

Derzeit steht sein Bettchen in unserem kleinen Arbeitsbereich - eigentlich stehen die Hundebetten bei uns neben der Couch, aber da er so eine unfassbare Angst vor Männern hat, haben wir ihm seinen "sicheren Platz" erst einmal dort zurechtgemacht. So kann er direkt auf unseren Wohnbereich schauen und sieht, was wir so machen. Wäre es besser, ihn neben die Couch zu stellen oder ist das erst mal gut so?

Und wegen dem Versperren von Fluchtwegen; das muss ich in der Wohnung ja nicht machen, da er sich keinen Zentimeter aus dem Bettchen bewegt, aber heißt das, ich soll, sobald er draußen in die Ecke rennen will, mit der Leine gegen halten, damit er bei mir bleibt?

Puh, Fragen über Fragen ... :ohmy: :blush:

Auf jeden Fall vielen Dank noch mal, es ist schon sehr beruhigend, dass ich mich hier an euch wenden kann, da einige von euch ja auch schon relativ viel Erfahrung mit sehr ängstlichen Hunden haben.

Liebe Grüße

Tina, Martin und Louie (der mittlerweile so sehr muss, dass er einen richtig dicken Bauch hat, obwohl er eigentlich viel, viel zu dünn ist)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Bigs
  • Bigss Avatar
  • Neues Mitglied
  • Neues Mitglied
  • Dank erhalten: 0

Bigs antwortete auf Louie - ein Angsthase entdeckt die Welt

28 Jan. 2015 21:42
#4
Hallo Tina,
ja, diese Angstmäuse sind ganz schön anstrengend... aber auch totaaal liebenswert, das hört man bei dir auch.
Es wird uns sicher schwer fallen, Loui und Quitte abzugeben... da wette ich drauf.
Ich bin bestimmt kein Experte, denke aber nach kurzer Zeit dürfen wir die "Vermeidungstaktik" nicht mehr verstärken. Also rein ins Gewühl... mitten ins Leben, je schneller, desto besser. Schließlich ist es nur dein Wohnzimmer, da begreift der sensibelste Hund schnell, dass keine Gefahr droht. Auch Fernseher leise laufen lassen... wir arbeiten schließlich auf einen "Stadtspaziergang" hin, also ist die erste Gewöhnung ...NUR...zuhause....Alltagsgeräusche. Auch das Futter wird nicht lange hinterhergetragen, in der "normalen Welt" gibt es einen bestimmten Futterplatz, da sollte er im Laufe der Zeit hingehen. Quitte hat auch Tage gebraucht und ich habe das eingeweichte Futter über den Boden geschmiert, aber jetzt frisst sie das Trockenfutter in der Küche aus dem Napf. Denk dran... ein Beagle verhungert nicht... never!... Quitte frisst mir schon die Haare vom Kopf :lol: .
Das sind alles nur Ratschläge, du musst es vom Hund abhängig machen, aber du bist auf dem richtigen Weg. Anfeuern heißt oft die Devise. Ich habe Quitte heute zum ersten Mal ins Auto verfrachtet, war mir sehr unsicher, ob es richtig ist. Habe sie einfach mit Lotte ganz selbstverständlich reingehoben, bin vorsichtig losgefahren und habe dabei gesungen. Ganz cool beim Penny raus, einkaufen und wieder einsteigen, als wäre nichts gewesen. Zuhause großes Lob, Freudentänzchen und einen Zeigefinger Leberwurst für ihren Mut.
Wenn ich sie bedaure oder Vermeide, helfe ich ihr nicht in der Welt zurecht zu kommen. Besser wir härten die Mäuse vorsichtig ab, dann kommen sie in ihrer Enstelle gut zurecht. Ich glaube auch, Quitte ist mir nicht böse... im Gegenteil... halt durch...es lohnt sich... und kein Mitleid... das Leben ist nun mal so... und sie haben es schon bis zu uns geschafft...
LG Birgit&co

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Tina_1989
  • Tina_1989s Avatar Autor
  • Neues Mitglied
  • Neues Mitglied
  • Dank erhalten: 0

Tina_1989 antwortete auf Louie - ein Angsthase entdeckt die Welt

28 Jan. 2015 22:15
#5
Vielen lieben Dank, Birgit :blush: :) Ich muss jetzt leider dringend noch mal etwas arbeiten, aber schreibe morgen noch mal.

Wir waren nun noch mal draußen, und obwohl es hier ganz schön stürmt und wir eine halbe Stunde auf dem Stück Wiese gestanden haben, konnte ich Louie doch noch davon überzeugen, alle Geschäfte zu erledigen - endlich!! :whistle: :silly: Übrigens ist er nicht mein Pflegi, sondern seit Samstag ein fester Teil unserer Familie. :blush: :kiss:

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Elke
  • Elkes Avatar
  • Offline
  • Platinum Mitglied
  • Platinum Mitglied
  • Beiträge: 2562
  • Dank erhalten: 9289

Elke antwortete auf Louie - ein Angsthase entdeckt die Welt

28 Jan. 2015 22:22 - 28 Jan. 2015 22:23
#6
Hallo Tina,

behalte die Ruhe. Für Louis ist ja grad mal wieder eine Welt zusammen gebrochen. Er hatte eventuell schon etwas Vertrauen gefasst und musste schon wieder umziehen. Da ist es doch mehr als verständlich, dass er zutiefst verunsichert ist. Wenn er nicht aus dem Körbchen kommt, mach es ruhig wie bisher. Nimm ihn mal raus und geh mit ihm nach draußen. Er wird mit der Zeit merken dann ihm nichts passiert ist.

Hab Geduld. Wichtig ist, dass er am Tagesgeschehen teilnimmt, d. h. dass er dabei ist und sich nicht abgeschirmt in ein anderes Zimmer verziehen kann. So wird er nach und nach Sicherheit gewinnen. Der eine braucht länger, der andere nicht. So sind wir Menschen ja auch.

Klar, es tut uns in der Seele weh. Versuche aber, ihn anzulächeln und fröhlich zu sein. Gute Laune steckt an :-)

Vielleicht packst Du ihn auch mal ins Auto. Fahr mal eine Runde rum und geh wieder rein. Dann merkt er, dass er an den bekannten Ort zurück kommt.

Ich drücke Euch feste die Daumen.

LG Elke
LG Elke - mit Fiete und den Langnasen

Zu den schönsten Dingen in unserem Leben gehört es, an unsere Laborbeagle geraten zu sein :-)
Letzte Änderung: 28 Jan. 2015 22:23 von Elke.
Folgende Benutzer bedankten sich: Tina_1989

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Moderatoren: Christiane
Powered by Kunena Forum
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.