Unsere Maggy im Glück

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*Anja* antwortete auf Unsere Maggy im Glück

31 Jan. 2014 13:11
#25
Danke, dass Ihr so offen mit Euren Problemen mit Maggy umgeht. Bereits als Ihr gechrieben hattet, dass sie auf das Sofa gepieselt hatte, hatte ich ein mulmiges Gefühl aber von der Ferne aus, kann man die Situationen nicht wirklich gut bewerten.
Ressourcenverteidigung ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Hund erst so kurz in der Familie ist und je nach Leckerschmecker ist das auch unterscheidlich ausgestaltet. Da kann so ein doofes Trockenfutter geren vom Halter genommen werden, ein leckerer Fleischknochen ist da schon etwas anderes.
Ihr schreibt, dass Maggy "Terror" ohne Ende macht. Wie äussert sich dass? Bellt sie dauerhaft in kurzen Lauten oder winselt sie zwischendurch? Gab es in der vergangenen Woche eine Situation, die neu war und aus ihrer Sicht bedrohlich für sie?
Grundsätzlich ist es für einen Hund "lebensbedrohlich" wenn sich die Meute und vor allem der Meutenchef entfernt. Wenn sie zusehen konnte, wie ihr geht, z.B. aus dem Erker heraus, kann sie natürlich erneut enorme Verlustängste entwickelt haben. Eventuell hat sie auch nicht die Konsequenz in ihrem Leben, die sie als Halt braucht, um sicher zu sein. Hier gitb es viele wenns und abers. Dass Ihr einen Trainer einschaltet möchtet, finde ich sehr gut und hoffe, dass Ihr hier weiter berichten werdet, was sich verändert. Ich drücke Euch die Daumen.

Liebe Grüße,
Anja

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Lumpi antwortete auf Unsere Maggy im Glück

31 Jan. 2014 14:00
#26
Danke für eure Antworten!
Anders war auf jeden Fall am Mittwoch und Donnerstag, dass ich nicht vor Markus das Haus verlassen habe, sondern wir beide zusammen. Normalerweise bringen mich beide zusammen zum Bus und laufen dann weiter ihre gemeinsame große (!) Runde, damit Maggy so richtig müde ist. Maggy sieht mich ja dann in den großen, unheimlichen Bus einsteigen bzw. Markus läuft weiter und ich bleibe an der Haltestelle stehen. Wenn Markus sie dann danach füttert, legt Maggy sich hin und schläft- logisch ;) Markus ist Mi und Do zwar auch lange gelaufen, wir sind dann aber gleichzeitig gegangen. Erfahrungsgemäß macht es Maggy leider mehr aus, wenn ich das Haus verlasse und daher war es an den beiden Tagen vermutlich besonders schlimm für sie.
Wenn ich morgens vor Markus aufstehe (Normalfall), schleiche ich mich immer leise aus dem Bett und gehe ins Bad- in der Hoffnung, dass Maggy weiter schläft und liegen bleibt. In der Regel klappt es nicht. Lasse ich sie dann aber im Schlafzimmer, macht sie dort die gleichen Sachen wie im Wohnzimmer. Das hat nur leider zur Folge, dass Markus nicht weiter schlafen kann und oft genervt "aufgibt" und Maggy die Tür öffnet. Dann kommt sie runter zu mir ins Bad und alles ist gut für sie :blink: Eigentlich wollen wir ihr das gar nicht erst angewöhnen, aber ich kann schon verstehen, dass Markus nur zu gerne in Ruhe weiter schlafen möchte. Leider lässt Maggy sich da aber auch von ihm nicht beruhigen...
Es ist auch im Alltag so, dass ich nur zur Toilette gehe und Maggy dann aus dem Schlaf aufwacht, vom Sofa hüpft und an der Tür wartet, bis ich wieder komme und gegebenenfalls kratzt / jault.
Wenn ich "Terror" schreibe, meine ich: Maggy kratzt wie wild an der Tür, zerbeißt das Holz bis Spähne fliegen, bellt schon mal (aber nur vereinzelt) und irgendwann fängt sie an zu winseln. Als meine Mutter zum Hundesitten bei ihr geblieben ist, während ich weg gegangen bin, ließ Maggy sich auch nicht beruhigen. Sie hat alles gemacht wie oben beschrieben, obwohl sie ja nicht alleine war!
Ich laufe extra immer an keinem Fenster mehr vorbei wenn ich gehe, damit Maggy mich nicht sieht. Das kann also auch nicht die Ursache sein.
Die Idee mit dem Füttern aus der Hand ist super, das probieren wir auf jeden Fall aus! Meine Mutter soll ab sofort zumindest die Fütterung am Abend aus der Hand übernehmen!
Heute Mittag war dann meine Schwester mit Maggy draussen und da hat das Anleinen super geklappt. Maggy wollte aber nicht laufen und hat sich ständig umgedreht. Warum auch immer akzeptiert sie meine Schwester mehr als meine Mutter. Mit ihr schmust sie auch richtig (Maggy "grunzt" ja gerne, wenn es ihr gefällt :P ), obwohl Mama sie jetzt auch problemlos steicheln kann und Maggy ihr auch schon durchs Gesicht geleckt hat!
Wir haben große Hoffnung, dass uns die Trainerin helfen kann. Ich habe gestern 45 min mit ihr telefoniert und alles erzählt. Sie meinte, alles klingt erst mal danach, dass Maggy zu viel Aufmerksamkeit bekommt und sich daher ranghöher sieht, als sie ist. Wir sollen sie nun ignorieren, wenn sie uns zum Streicheln etc auffordert- einfach wegdrehen und sie nicht anschauen. Und nur auf unsere Initiative wird geschmust und das Ganze wieder beendet. Das leuchtet mir ein. Maggy fordert nämlich viel Aufmerksamkeit ein. Sie knabbert schon mal in die Wade oder in den Arm und zieht an der Kleidung, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken!

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und bin für alle Ratschläge dankbar!

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  • snoopyinaachen
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snoopyinaachen antwortete auf Unsere Maggy im Glück

31 Jan. 2014 15:23 - 31 Jan. 2014 15:24
#27
Finde auch, dass es sich so anhört das Maggy ihren Kopf durchsetzten will (oder denkt sie muss, weil keiner die Führung übernimmt).
Luna ist mir am Anfang auch überallhin gefolgt. Auch wenn es unangenehm ist habe ich diesen Martin Rütter Trick angewannt (zumindest habe ich das da mal in einer Folge gesehen) und bin mehr mals am Tag durch die Wohnung gelaufen und habe die Türen hinter mir zu gemacht :side: . Erst ist Luna noch hinterher und dann war es ihr irgendwann zu doof und sie ist liegen geblieben ;) .
In die Wade beißen/knabern geht gar nicht, da würde ich sie auf jeden Fall weg schicken (nicht unbedingt auf ihre Lieblingsdecke, weil das ja ein schöner Ort für sie ist und bleiben sollte) und dann gibts auch keine Leckerchen! Wofür denn auch? Hat ja nix positives gemacht. Wenn sie die Zähne immer auf dem Sofa gezeigt hat, dann würde ich sie auch nicht mehr aufs Sofa lassen, man kann ja zusammen auch auf dem Teppich schmusen. :lol:
Wir haben Luna am Anfang nur aus der Hand gefüttert, immer dann wenn sie was gut gemacht hat oder mit Suchspielen. Das hat auf jeden Fall geholfen eine Beziehung aufzubauen. Vielleicht sollten das auch immer die Personen machen bei denen sich Maggy unsicher fühlt.
Aber die Trainerin wird euch da bestimmt noch bessere Tips geben, vor Ort kann man solche Sachen einfach besser einschätzen.
Viel Erfolg euch dreieinhalb! Und immer schön die Ohren schlapp lassen! ;)
Letzte Änderung: 31 Jan. 2014 15:24 von snoopyinaachen.

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Lumpi antwortete auf Unsere Maggy im Glück

12 Feb. 2014 15:31
#28
Hallo, wir melden uns mal wieder, um von Neuigkeiten von Maggy zu berichten.

Nachdem Maggy am Samstag vor einer Woche wieder nach Markus geschnappt hat, als er sie abends zum gassi gehen von Sofa holen wollte bzw. ihr vor Ort das Geschirr anziehen wollte, haben wir spontan entschieden, dass sie ab sofort nicht mehr die Chance bekommen soll, das Sofa als ihr Revier zu betrachten. Daher darf Maggy seither nicht mehr auf das Sofa und auch nicht mehr ins Bett. Das Bett-Verbot klappt super. Manchmal versucht Maggy noch vereinzelt doch Einlass zu bekommen, aber dann wird sie sofort runter in ihr Körbchen vor dem Bett geschickt und das klappt! Wir vermissen sie zwar, aber da müssen wir alle durch.
Das Sofa-Verbot findet Maggy doofer! Sie versucht es regelmäßig noch und für uns bedeutet es echte Willenskraft, sie nicht doch zum Kuscheln zu uns zu holen. Wir empfinden es aber als deutliche Verbesserung zu vorher, weil sie eben nicht mehr den Anspruch hat, ihr "Revier" nicht zu verlassen und deshalb zu schnappen.
Leider mussten wir an diesem Wochenende dann noch ihren Sessel entfernen, weil sie dann anfing auch dort zu schnappen (ein mal bei meiner Mutter). Jetzt hat sie auch hier ein Körbchen am Boden. Das hat sie jetzt als ihren neuen Platz akzeptiert, aber ich glaube, sie sehnt sich nach einem erhöhten Sitz- und Liegeplatz. Anders werden wir es aber wohl nicht schaffen, ihr ihren Rangplatz im Rudel klar zu machen.
Seitdem gibt es jedenfalls keine Probleme mit Schnappen mehr. Teu teu teu, dass es so bleibt!

Letzten Freitag hatten wir dann eine Hundetrainerin zu Besuch, die mit uns trainiert hat. Hauptsächlich wurde das Verhalten von uns Menschen "korrigiert". Wir wollten als erstes das Problem angehen, dass Maggy sich von Mama nicht anleinen lässt und dann auch nur widerwillig mit ihr Spazieren geht. Das klappt jetzt schon besser, wir üben aber noch :-)
Dank des Tips, dass unser Mezger eine Hundewurst produziert, die Maggy wirklich liebt, macht Maggy nun auch meistens was Mama von ihr will (z.B. still halten beim Anleinen oder eben draussen laufen und nicht ständig umdrehen wollen).
Mit der Wurst übt Mama jetzt auch, dass Maggy ihren Kopf freiwillig durch das Geschirr steckt und gleichzeitig wird sie auf das Wort "Geschirr" konditioniert. Das klappt bisher gut, aber die beiden Schnallen werden noch nicht geschlossen. Das sind die nächsten Schritte...
Außerdem hat uns die Trainerin eine 1m-Leine verordnet, um Maggy ganz dicht bei uns zu führen. Das soll ihr Sicherheit geben und die Bindung verbessern.

Das alleine sein findet Maggy nach wie vor doof. Aber auch hier haben wir einen guten Ratschlag bekommen: das Zimmer-wechsel-Spiel ohne Anschauen! Maggy ist nach ca 40x Raum wechseln und davor warten müssen genervt gewesen und zurück ins Wohnzimmer gedackelt. Seither trainieren wir das- allerdings geht das Training eben nicht ganz so schnell, wenn man arbeiten geht und nur am Nachmittag/Abend üben kann.

Zwei neue Phänomene sind nun aber aufgetaucht:
- Maggy versucht, Markus zu "rammeln". Das ist wohl auch ein Versuch, ihn zu unterwerfen. Oder liege ich da falsch?
- Und Maggy pieselt nun nicht mehr beim gassi gehen, sondern direkt wenn wir vom Spaziergang Heim kommen in den Garten :S
Was soll denn das? Unterwegs suchen wir extra ihre Lieblingswiesen auf, aber da entleert sie sich nicht mehr...

Aber ihr seht, wir kommen grundsätzlich voran und sind guter Dinge!

Maggy entdeckt nun auch viel mehr ihr Spielzeug, das daheim so rumliegt und rennt mal nach einem Ball oder kaut auf ihrem Seil.
Leider kaut sie auch gerne unsere Hausschuhe an oder die Tischkante im Wohnzimmer :angry:
Zum Glück kann man der süßen Maus aber nicht lange böse sein :)

Viele Grüße und bis bald,
Anne

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Elke antwortete auf Unsere Maggy im Glück

14 Feb. 2014 12:52
#29
Die gute Hundewurst ist auch bei uns der Hit. Dafür tun sie fast alles. Ich schneide sie auch in kleine Stücke und stopfe sie in den Kong. Damit können sich die Hunde lange beschäftigen und schmatzen genüsslich :-)

Gruß
Elke
LG Elke - mit Fiete und den Langnasen

Zu den schönsten Dingen in unserem Leben gehört es, an unsere Laborbeagle geraten zu sein :-)

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Nina antwortete auf Unsere Maggy im Glück

21 Feb. 2014 16:38
#30
Hallo Anne,

das Rammel-Phänomen wirft immer mal wieder Fragen auf - hier zum Beispiel. Und es gibt jede Menge Antworten darauf, wie dieser Artikel sehr schön erklärt (ist auch in dem Thread zitiert). Im Prinzip ist es müßig zu ergründen, warum Maggy das macht (ich tippe trotzdem auf Übersprungsverhalten aus Unsicherheit). Zeigt ihr einfach, dass Ihr das nicht wollt. Pflückt sie ab und geht weg. Ruhig, entschlossen, kommentarlos. Idealerweise lasst Ihr ihre Rammelversuche gleich ins Leere laufen (meistens sieht man ja schon, was kommt). Sofern Ihr noch kein Abbruchsignal aufgebaut habt (das muss hund lernen wie Sitz, Platz & Co.), solltet Ihr bei unerwünschtem Verhalten nicht mit ihr schimpfen, sondern wortlos die Situation beenden und weggehen. Denn auch Mecker ist Aufmerksamkeit (=Belohnung). Zwar nicht so nett wie liebe Worte und Streicheleinheiten, aber besser als nix (aus Hundesicht). Dasselbe Spiel, wenn sie Euch oder Eure Klamotten ankaut. Wenn Maggy merkt, dass sie mit ihrem Verhalten keinen Erfolg hat, wird sie es lassen. Andersherum solltet Ihr sie dolle loben, wenn sie Sachen macht, die Ihr gut findet. Zum Beispiel in der Küche mit allen vier Pfoten am Boden ruhig vor der Arbeitsplatte stehen. Oder vielleicht sogar sitzen. Dann findet Ihr sie ganz klasse. Maggy lernt: sitzen ist super und wird das in Zukunft öfter machen. Ihr habt mehr Grund zu loben usw. Je klarer Ihr dabei seid, desto einfacher ist es für Maggy. Timing ist dabei wichtig und die immer so gerne zitierte "Konsequenz" – im Sinne von eindeutig (immer gleich) und hartnäckig (immer einmal mehr als Maggy) ... in der Ruhe liegt die Kraft.

So. Genug doziert. Was mich noch interessieren würde, ist die Sache mit der 1-m-Leine. Wie setzt Ihr die ein? Auch auf dem Spaziergang? Vielleicht ist das Grund, dass Maggy sich nun wieder im Garten erleichtert ... auf vertrautem Terrain. Möglicherweise "kann" sie unterwegs nicht, wenn sowieso alles so aufregend ist und Ihr dann noch so dicht bei seid?

Weiterhin viel Erfolg und vor allem ganz viel Spaß mit Eurer Maggy :) und berichtet bitte weiter.

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