Unsere Maggy im Glück
Unsere Maggy im Glück wurde erstellt von Lumpi
27 Dez. 2013 17:45
Hallo zusammen,
dies ist unser erster Beitrag in diesem Forum. Wir haben seit einer Woche (19.12.) unser neues Familienmitglied Maggy bei uns zu Hause. Familie Bode hat sich als Pflegefamilie seit Ende Oktober ganz prima um Maggy gekümmert und nun durften wir sie mit zu uns in die Nähe von Darmstadt holen.
Die Autofahrt war ganz problemlos. Sie hat sich gleich neben mich auf die Rückbank gelegt und geschlafen. Zu Hause angekommen (ca 4h später) waren ihr unsere Treppen am Eingang nicht ganz geheuer. Markus hat sie dann rein getragen. Unser Sofa hat sie schnell erobert und dort Schutz gesucht. Noch war ja alles aufregend und neu ...
Am ersten Tag wollte Maggy noch nicht zu ihrem Napf gehen und saufen. Wenn wir ihn ihr aber vor die Nase gestellt haben, hat sie vorsichtig getrunken. Futter hat sie hingegen gleich aus ihrem Napf gefressen
Gassi gehen war erst mal seeehr aufregend und schwierig. Maggy war ängstlich, unruhig und unsicher. Sie ist nicht weiter als 1m von uns weg gelaufen und hat nirgends geschnüffelt.
Um ihr die erste Nacht ganz bequem zu machen und nicht noch mehr neue Eindrücke auf sie einprasseln zu lassen, haben wir zusammen mit ihr auf dem Sofa geschlafen. Das fand Maggy toll. Nach wenigen Stunden ist sie vom Fußende immer höher gerutscht und lag irgendwann neben meinem Bauch und hat ihren Kopf darauf gelegt :kiss:
In den nächsten Tagen gab es ein paar "Unfälle" - Maggy hat im Schlafzimmer gepieselt und ein Häufchen gemacht (sie war nur kurz unbeobachtet ...). Und ein mal hat sie im Wohnzimmer zum Pipi angesetzt, dabei haben wir sie aber erwischt und sind direkt mit ihr raus gegangen. Jetzt klappt es schon prima. Wir gehen regelmäßig raus und dabei erledigt Maggy alles!
Dabei haben wir nur ein kleines Problem: Maggy erleichtert sich nur auf Gras! Da wir im Garten keine Grasfläche haben, müssen wir immer beim Gassi gehen nach Gras suchen und da macht Maggy dann ihr Geschäft
Uns wäre lieber, wenn sie überall pieseln würde, aber das kommt vielleicht noch.
Nachts sollte Maggy bei uns dann im Schlafzimmer schlafen, aber eben in ihrem Körbchen und nicht bei uns im Bett. Das kam für sie nicht in die Tüte. Sie ist ganz selbstverständlich ins Bett gehüpft und hat sich sofort hin gelegt. Da Markus sowieso lieber mit Hund im Bett liegt, war unser Durchsetzungsvermögen nicht stark genug und Maggy schläft seither bei uns im Bett. Nachts bekommt sie "Schmuse-Attacken"; dann werden wir geweckt, abgeleckt und geräuschvoll zum Kuscheln aufgefordert
Das ist zwar mega süß, aber wenn man schlafen will ist es auch ganz schön doof :sick:
Unsere Familie hat Maggy nun auch kennen gelernt. Alle finden sie zuckersüß!! Maggy ist sogar gar nicht so ängstlich bei Fremden, wenn wir in der Nähe sind. Weihnachten hat sie im Kreis der Familie verbracht und sich von ihrer besten Seite gezeigt! Sogar unsere 3-jährige Nichte durfte sie streicheln und Maggy ist Schwanz-wedelnd umher gelaufen!
Jetzt haben wir noch eine große Baustelle vor uns: Maggy mag überhaupt nicht allein bleiben. Wenn ich nur den Raum verlasse, um auf die Toilette zu gehen, "verfolgt" sie mich schon! Wenn ich die Tür dann beim raus gehen schließe und sie im Wohnzimmer bleiben soll, kratzt sie wild an der Tür und winselt auch schon mal.
Bisher können wir sie nicht länger als 5-10 min alleine lassen und haben zum Schutz der Tür eine Folie darüber geklebt. In der ganzen Zeit steht Maggy an der Tür und kratzt, winselt oder läuft unruhig hin und her.
Das macht uns das Herz schwer! Wir wollen sie ja nicht ewig allein lassen, aber man muss doch mal einkaufen gehen können! Und ab 7.1. müssen wir wieder arbeiten gehen. Dann ist Maggy 4-5h alleine. Hoffentlich klappt es bis dahin!
Hat jemand vielleicht einen Tip für uns, wie wir Maggy das alleine sein besser antrainieren können?
Unser anderes Sorgenkind ist, dass Maggy mittags dann mit meiner Mutter gassi gehen muss. Ich komme erst am Nachmittag von der Arbeit und kann mit ihr raus gehen. Leider mag Maggy meine Mama scheinbar nicht. Heute wollten wir mal probieren, dass sie ihr das Geschirr anzieht und Maggy hat sich das nicht gefallen lassen. Sie hat sogar geknurrt und die Lefzen hoch gezogen. Das ist natürlich eine Angst-Reaktion denke ich, aber trotzdem problematisch.
Mama kann hier bei uns mit Maggy auf dem Sofa sitzen und sie streicheln etc., aber sobald sie alleine sind, geht es nicht mehr so gut ...
Es ist verrückt, wie schnell Maggy sich auf Markus und mich fixiert hat!
Wir werden auf jeden Fall versuchen, ab Januar in die Hundeschule zu gehen. Dann hat Maggy auch andere Hunde zum Spielen und wir können ihr bestimmt einiges beibringen!
Auf jeden Fall sind wir sehr glücklich über unseren Familienzuwachs und werden hier gerne regelmäßig über unserer Fortschritte berichten!
Viele Grüße,
Markus&Anne mit Maggy
dies ist unser erster Beitrag in diesem Forum. Wir haben seit einer Woche (19.12.) unser neues Familienmitglied Maggy bei uns zu Hause. Familie Bode hat sich als Pflegefamilie seit Ende Oktober ganz prima um Maggy gekümmert und nun durften wir sie mit zu uns in die Nähe von Darmstadt holen.
Die Autofahrt war ganz problemlos. Sie hat sich gleich neben mich auf die Rückbank gelegt und geschlafen. Zu Hause angekommen (ca 4h später) waren ihr unsere Treppen am Eingang nicht ganz geheuer. Markus hat sie dann rein getragen. Unser Sofa hat sie schnell erobert und dort Schutz gesucht. Noch war ja alles aufregend und neu ...
Am ersten Tag wollte Maggy noch nicht zu ihrem Napf gehen und saufen. Wenn wir ihn ihr aber vor die Nase gestellt haben, hat sie vorsichtig getrunken. Futter hat sie hingegen gleich aus ihrem Napf gefressen
Gassi gehen war erst mal seeehr aufregend und schwierig. Maggy war ängstlich, unruhig und unsicher. Sie ist nicht weiter als 1m von uns weg gelaufen und hat nirgends geschnüffelt.
Um ihr die erste Nacht ganz bequem zu machen und nicht noch mehr neue Eindrücke auf sie einprasseln zu lassen, haben wir zusammen mit ihr auf dem Sofa geschlafen. Das fand Maggy toll. Nach wenigen Stunden ist sie vom Fußende immer höher gerutscht und lag irgendwann neben meinem Bauch und hat ihren Kopf darauf gelegt :kiss:
In den nächsten Tagen gab es ein paar "Unfälle" - Maggy hat im Schlafzimmer gepieselt und ein Häufchen gemacht (sie war nur kurz unbeobachtet ...). Und ein mal hat sie im Wohnzimmer zum Pipi angesetzt, dabei haben wir sie aber erwischt und sind direkt mit ihr raus gegangen. Jetzt klappt es schon prima. Wir gehen regelmäßig raus und dabei erledigt Maggy alles!
Dabei haben wir nur ein kleines Problem: Maggy erleichtert sich nur auf Gras! Da wir im Garten keine Grasfläche haben, müssen wir immer beim Gassi gehen nach Gras suchen und da macht Maggy dann ihr Geschäft
Nachts sollte Maggy bei uns dann im Schlafzimmer schlafen, aber eben in ihrem Körbchen und nicht bei uns im Bett. Das kam für sie nicht in die Tüte. Sie ist ganz selbstverständlich ins Bett gehüpft und hat sich sofort hin gelegt. Da Markus sowieso lieber mit Hund im Bett liegt, war unser Durchsetzungsvermögen nicht stark genug und Maggy schläft seither bei uns im Bett. Nachts bekommt sie "Schmuse-Attacken"; dann werden wir geweckt, abgeleckt und geräuschvoll zum Kuscheln aufgefordert
Unsere Familie hat Maggy nun auch kennen gelernt. Alle finden sie zuckersüß!! Maggy ist sogar gar nicht so ängstlich bei Fremden, wenn wir in der Nähe sind. Weihnachten hat sie im Kreis der Familie verbracht und sich von ihrer besten Seite gezeigt! Sogar unsere 3-jährige Nichte durfte sie streicheln und Maggy ist Schwanz-wedelnd umher gelaufen!
Jetzt haben wir noch eine große Baustelle vor uns: Maggy mag überhaupt nicht allein bleiben. Wenn ich nur den Raum verlasse, um auf die Toilette zu gehen, "verfolgt" sie mich schon! Wenn ich die Tür dann beim raus gehen schließe und sie im Wohnzimmer bleiben soll, kratzt sie wild an der Tür und winselt auch schon mal.
Bisher können wir sie nicht länger als 5-10 min alleine lassen und haben zum Schutz der Tür eine Folie darüber geklebt. In der ganzen Zeit steht Maggy an der Tür und kratzt, winselt oder läuft unruhig hin und her.
Das macht uns das Herz schwer! Wir wollen sie ja nicht ewig allein lassen, aber man muss doch mal einkaufen gehen können! Und ab 7.1. müssen wir wieder arbeiten gehen. Dann ist Maggy 4-5h alleine. Hoffentlich klappt es bis dahin!
Hat jemand vielleicht einen Tip für uns, wie wir Maggy das alleine sein besser antrainieren können?
Unser anderes Sorgenkind ist, dass Maggy mittags dann mit meiner Mutter gassi gehen muss. Ich komme erst am Nachmittag von der Arbeit und kann mit ihr raus gehen. Leider mag Maggy meine Mama scheinbar nicht. Heute wollten wir mal probieren, dass sie ihr das Geschirr anzieht und Maggy hat sich das nicht gefallen lassen. Sie hat sogar geknurrt und die Lefzen hoch gezogen. Das ist natürlich eine Angst-Reaktion denke ich, aber trotzdem problematisch.
Mama kann hier bei uns mit Maggy auf dem Sofa sitzen und sie streicheln etc., aber sobald sie alleine sind, geht es nicht mehr so gut ...
Es ist verrückt, wie schnell Maggy sich auf Markus und mich fixiert hat!
Wir werden auf jeden Fall versuchen, ab Januar in die Hundeschule zu gehen. Dann hat Maggy auch andere Hunde zum Spielen und wir können ihr bestimmt einiges beibringen!
Auf jeden Fall sind wir sehr glücklich über unseren Familienzuwachs und werden hier gerne regelmäßig über unserer Fortschritte berichten!
Viele Grüße,
Markus&Anne mit Maggy
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- Merle
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- Offline
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- Beiträge: 1096
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Merle antwortete auf Unsere Maggy im Glück
28 Dez. 2013 13:13
Hallo Ihr beiden, herzlich willkommen hier im Forum. Wir freuen uns sehr etwas von Maggy zu hören, das die Maus sich so schnell eingelebt hat finden wir super. Hier hat sie zu allem eine Ewigkeit gebraucht aber wenn Maggy dann erst mal richtig Vertrauen gefunden hat wird sie ein Traum Beagle sein. Dass mit dem Allein bleiben hatten wir ja hier schon besprochen, Maggy war hier nie allein und von da her konnten wir auch nicht sagen wie sie sich verhalten wird. Bei Merle war es damals auch so sie hat gejammert geweint und die Tür fast zerlegt. Wie ich Euch schon gesagt hatte hatten wir das schnell im Griff in dem ich mehrmals am Tag immer wieder allein raus bin und Merle drin gelassen hatte nach 5 Minuten wieder rein und immer wieder von vorn das Ganze. Die Abstände habe ich immer etwas verlängert und wenn ich dann wieder rein kam und Merle nicht geweint und gejammert hatte hab ich sie gelobt gestreichelt und es gab Leckerchen das ganze hat so ca. 2 Wochen gedauert und nun ist es ganz problemlos. Hier ist es jetzt so das wir bevor wir mal ohne Hunde weg wollen dann geht es erst mal eine gr0ße Runde raus dann schlafen sie immer bis wir wieder kommen und dann steht das Empfangskomitee schon Schwanz wedelnd hinter der Tür. Ihr schafft das schon und Maggy ist auch sehr lernfähig wir drücken Euch die Daumen. Das mit dem Pipi machen nur im Gras war hier nicht so, Maggy hat schon immer lange die passende Stelle gesucht meistens ist sie da hin wo schon ein anderer zuvor Pippi gemacht hatte. Für Maggy ist eben alles Neuland hier hat sie sich mit Sicherheit mehr an den anderen drei Fellnasen orientiert.
Liebe Grüße Birgit und knuddelt Maggy mal von uns.
Liebe Grüße Birgit und knuddelt Maggy mal von uns.
„Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“
Franz von Assisi
Franz von Assisi
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Binebear antwortete auf Unsere Maggy im Glück
28 Dez. 2013 21:38
Erstmal herzlich Willkommen im Forum! Ich freue mich sehr, hier über Maggy in ihrem neuen Zuhause lesen zu dürfen 
Das hört sich ja schon nach einem super Start an bei euch. Und der Rest kommt auch noch. Das mit dem Alleine bleiben ist von Hund zu Hund wirklich ganz unterschiedlich. Ich kann mich Birgit nur anschließen, dass ihr das immer wieder in ganz kurzen Intervallen üben müsst. Ich drück euch die Daumen!
Da hat die süße Maggy ja schon ganze Arbeit geleistet, dass sie mit ins Bett darf
Gut gemacht, Maggymaus! :laugh: Aber was gibt es auch Schöneres als im warmen Bett mit seinen eigenen Zweibeinern zu kuscheln :blush:
Weiterhin viel Freude an Maggy!
Das hört sich ja schon nach einem super Start an bei euch. Und der Rest kommt auch noch. Das mit dem Alleine bleiben ist von Hund zu Hund wirklich ganz unterschiedlich. Ich kann mich Birgit nur anschließen, dass ihr das immer wieder in ganz kurzen Intervallen üben müsst. Ich drück euch die Daumen!
Da hat die süße Maggy ja schon ganze Arbeit geleistet, dass sie mit ins Bett darf
Weiterhin viel Freude an Maggy!
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Cassandra antwortete auf Unsere Maggy im Glück
29 Dez. 2013 16:16
Zum Geschirr anziehen würde ich der Mutter ein Leckerchen in die Hand geben, was sie vor das Geschirr hält. Dann wird Maggy das Leckerchen haben wollen und automatisch den Kopf durch das Geschirr stecken.
So verbindet sie schnell etwas positives mit dem Geschirr und auch mit der Person.
Es kommt auf einen Vesuch an.
Vielleicht hat Mama sich auch zu sehr über Maggy gebeugt? Wenn sie sich nicht so gut bücken kann, dann wirkt das vielleicht bedrohlich, wenn sie von oben kommt.
Zum Alleine bleiben schreibe ich dir noch was per pn.
Schau mal in dein Postfach.
Gruß Biggi mit Abby
So verbindet sie schnell etwas positives mit dem Geschirr und auch mit der Person.
Es kommt auf einen Vesuch an.
Vielleicht hat Mama sich auch zu sehr über Maggy gebeugt? Wenn sie sich nicht so gut bücken kann, dann wirkt das vielleicht bedrohlich, wenn sie von oben kommt.
Zum Alleine bleiben schreibe ich dir noch was per pn.
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Gruß Biggi mit Abby
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Moderatoren: Christiane
