Mal wieder etwas von Gismo aus Hessen

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moromaxe antwortete auf Aw: Mal wieder etwas von Gismo aus Hessen

31 Aug. 2011 18:25
#25
Keaty schrieb:

Ich glaubs ja nicht, ist das wirklich normal, daß ein Fremder den Hund regelrecht bedroht und der darf nicht reagieren????
Dazu fehlt mir irgendwas ... scheinbar hab ich grad ne Blockierung im Kopf ... :ohmy:



Geht mir ganz genauso! :S :S das bedeutet doch eigentlich, dass alle Wach- und Schutzhunde - einschließlich der Polizeihunde - den Wesenstest gar nicht bestehen können.

Aber das GIZMO den test besteht, war doch klar :laugh: :laugh: und trotzdem freuen wir uns wie Bolle und gratulieren

Edward & Roswitha

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  • Nikita
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Nikita antwortete auf Aw: Mal wieder etwas von Gismo aus Hessen

01 Sep. 2011 00:03
#26
moromaxe schrieb:

Keaty schrieb:

Ich glaubs ja nicht, ist das wirklich normal, daß ein Fremder den Hund regelrecht bedroht und der darf nicht reagieren????
Dazu fehlt mir irgendwas ... scheinbar hab ich grad ne Blockierung im Kopf ... :ohmy:



Geht mir ganz genauso! :S :S


Jawohl!

Nachdem ich von dem Vorfall gelesen habe, war ich erstens verwirrt, zweitens leicht wütend, drittens verunsichert und viertens irritiert.

Wieso wird ein Vorfall nicht erstmal individuell beurteilt, anstatt jedem einen Wesenstest aufzubrummen?
Warum kann mich überhaupt jeder x-beliebige anzeigen, der vorher ungefragt meinen Privatbesitz betreten hat?
Was mache ich, wenn mir jemand was Böses will und einfach mal was behauptet oder
mein Hund aus gegebenem Anlass reagiert?
Warum wird in einer Angelegenheit, in der es um einen Hund geht, nicht hundegerecht gehandelt?

Wenn jeder so reagieren würde und nicht mal nachdenken würde, ob er sich vielleicht dem Hund gegenüber ungünstig verhalten hat, würden unsere Gemeinden mit solchen Anzeigen überschwemmt und wären überfordert.
Ich hab das jetzt jedenfalls nicht so verstanden, als wären große Verletzungen entstanden, da muss man natürlich unterscheiden.

Es freut mich für euch, dass der Wesenstest gut ausgefallen ist. :whistle: :silly:
Müsst ihr jetzt mehr Hundesteuer zahlen oder sonstige Auflagen erfüllen, oder ist damit nun alles vorbei?

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gismo antwortete auf Aw: Mal wieder etwas von Gismo aus Hessen

01 Sep. 2011 12:05 - 01 Sep. 2011 12:08
#27
Hallo Nikita,

jede Art der Belässtigung durch einen Hund kann Folgen haben.

In unserem Fall war es sogar so, dass dieser Mann bei der Anzeige behauptet hat, Gismo hätte während der FLUCHT 4 mal NACHGEBISSEN.

Diesem Sachverhalt mußte natürlich die Gemeinde nachgehen.

Am Tag der Prüfung sagte uns der Gutachter sogar, dass dieser Mann uns eigentlich ein zweitesmal Anzeigen wollte aber dies ging nicht.
Die zweite Aussage war dann widersprüchlich, da die Verletzung dann doch nur klein war.

Bei so einem Vorfall geht es nur um eins,
GGGGEEEEEEELLLLLLLLDDDDDDDD schließlich muß bei Körperverletzung Schmerzensgeld bezahlt werden.

Egal wir habens bestanden, Gismo darf bei uns bleiben müssen ihn nicht abgeben oder sonstiges.

Es nutzt nicht darüber zu Disskutieren es gibt schönere Themen mit denen man sich befassen kann.

Nein wir müssen keine erhöhte Steuer bezahlen unsere Gemeinde macht da keinen unterschied, trotzdem müssen wir in 2 bis 4 Jahren den Wesentest und die Sachkunde nachweisen.
Wir bekommen jetz Ausweise die wir mitführen müssen die Kosten zwischen 100 bis 200 € wir haben jetzt auch keinen Leinezwang mehr.
Letzte Änderung: 01 Sep. 2011 12:08 von gismo. Begründung: ergänzung

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BeagleNico antwortete auf Aw: Mal wieder etwas von Gismo aus Hessen

01 Sep. 2011 12:32
#28
Hi,
zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich froh bin, dass es für den Hund so gut ausgegangen ist. Und für die Besitzer, natürlich.

Ich möchte allerdings folgende Punkte anmerken:

1. Es geht aus dem ersten Beitrag nicht hervor, warum dieser Fremde das Zelt betreten wollte und welche Absichten er hatte.

2. Wenn mir jemand ins Territorium läuft, wäre das zumindest Hausfriedensbruch und könnte eine Anzeige nach sich ziehen. Warum ist das nicht geschehen?

3. Ich kann ja die vielen Aufschreie ja irgendwie verstehen, nach dem Motto: der ist ja selber Schuld, dass er gebissen wurde.
Aber: Ich muss doch meinen Hund so erziehen, dass er niemanden anfällt. Das gilt für alle Personen, die sich mir nähern, z.B. Postboten und dergl. Warum Gismo nun geschnappt hat, weiß wohl niemand.
Stellt euch mal vor, es wäre ein Kind gewesen, das einfach nur Hilfe oder Schutz hätte suchen wollen? Was dann? Heißt es dann auch: ist ja selber Schuld gewesen?
So einfach sollte man es sich nicht machen!

4. Da hier der Rütterfall angeführt wurde, wo ein Hund eine Frau angesprungen hat: Auch hier sollte man diesen Vorgang mal aus Sicht der Frau sehen. Wer möchte schon von irgendeinem Hund angesprungen werden. Ich würde mich da auch mehr als ärgern.
Ob man gleich eine Anzeige machen müsste, ist eine ganz andere Frage, die ich für mich ganz eindeutig mit nein beantworten könnte. Das hat etwas mit Verhältnismäßigkeit der Mittel zu tun.
Auch hier ein "Aber": Wenn ich weiß, dass mein Hund dazu neigt, andere anzuspringen, dann muss ich ihn eben an die Leine nehmen oder zumindest so abrufbar machen, dass er gehorcht. Dazu ist ein Hundehalter aus Rücksicht gegenüber Anderen verpflichtet.

5. Ich kenne leider nur allzuviele Vorfälle aus Berlin, wo wir vorher gewohnt haben, wo richtige Beißvorfälle mit teils schweren Verletzungen oder dem Tod eines Hundes kaum oder nicht geahndet wurden. Begründung: Aussage gegen Aussage. Diese gefährlichen Hunde liefen teilweise danach immer noch ohne Maulkorb oder Leine umher.


6. Jeder Tierhalter ist verpflichtet, eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen, die in solchen Fällen einspringt, wenn mal wirklich was passiert. Ich weiß nicht, ob in einem Fall wie diesem dem Fremden eine Mitschuld träfe oder wie das gehandhabt wird. Wäre jedenfalls mal interessant, das nachzuforschen.

Das waren meine Gedanken dazu. Ich habe zwei Beagles und auch, wenn ich heute sage, die würden niemals schnappen, so weiß ich doch, dass man in seine Hunde nicht hineinschauen kann. Wie heißt der schöne Spruch noch gleich? Richtig: Das hat er ja noch nie gemacht!

In diesem Sinne.

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  • Tanja
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Tanja antwortete auf Aw: Mal wieder etwas von Gismo aus Hessen

01 Sep. 2011 13:23
#29
BeagleNico schrieb:

4. Da hier der Rütterfall angeführt wurde, wo ein Hund eine Frau angesprungen hat: Auch hier sollte man diesen Vorgang mal aus Sicht der Frau sehen. Wer möchte schon von irgendeinem Hund angesprungen werden. Ich würde mich da auch mehr als ärgern.
Ob man gleich eine Anzeige machen müsste, ist eine ganz andere Frage, die ich für mich ganz eindeutig mit nein beantworten könnte. Das hat etwas mit Verhältnismäßigkeit der Mittel zu tun.
Auch hier ein "Aber": Wenn ich weiß, dass mein Hund dazu neigt, andere anzuspringen, dann muss ich ihn eben an die Leine nehmen oder zumindest so abrufbar machen, dass er gehorcht. Dazu ist ein Hundehalter aus Rücksicht gegenüber Anderen verpflichtet.


Ja natürlich sollte die Rücksichtsnahme immer so gross sein. Aber es kann um himmelswillen noch mal passieren und macht aus einem Hund keinen gefährlichen Hund mit X Auflagen. So ein Vorfall rechtfertigt eine dicke Entschuldigung, eine neue Hose und noch ne Schachtel Pralinen, that's it. Man stelle sich nur mal vor, jeder Mensch, der mich versehentlich anrempelt oder ein Getränk über schüttet, mir seinen "to go" Snack an die Jacke schmiert etc. pp. wäre ein "gefährlicher" Mensch, der dann erstmal unter Generalverdacht gestellt wird.

5. Ich kenne leider nur allzuviele Vorfälle aus Berlin, wo wir vorher gewohnt haben, wo richtige Beißvorfälle mit teils schweren Verletzungen oder dem Tod eines Hundes kaum oder nicht geahndet wurden. Begründung: Aussage gegen Aussage. Diese gefährlichen Hunde liefen teilweise danach immer noch ohne Maulkorb oder Leine umher.[/size]
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Aber weil hier jahrelang versäumt wurde zu handeln, rechtfertigt das nun keine Generalhysterie.

6. Jeder Tierhalter ist verpflichtet, eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen, die in solchen Fällen einspringt, wenn mal wirklich was passiert. Ich weiß nicht, ob in einem Fall wie diesem dem Fremden eine Mitschuld träfe oder wie das gehandhabt wird. Wäre jedenfalls mal interessant, das nachzuforschen.


Geld hin oder her - entscheidend ist doch das, was nachkommt. Ein "gefährlicher" Hund, darf z.B. immer nur alleine Gassi geführt werden, nur von Leuten mit einem entsprechenden Nachweis - den Hund mal schnell in eine Pension oder zu Freunden geben, scheidet also kategorisch aus, genauso wie die Mehrhundehaltung ungleich komplizierter wird.

Also man merkt es vielleicht, ich bin nicht nur gegen die pauschal eingesetzten Rasselisten, sondern auch gegen solche übertriebenen Massnahmen. Fehler können passieren, auch wenn sie nicht passieren sollten. Und ein Gutachter sollte mMn dazu in der Lage sein, zwischen normaler hündischer Reaktion (und ja, dazu gehören auch Bisse) und "reissender Bestie" bzw. völlig unfähigem Halter zu unterscheiden.
Trudelt das dritte oder viert Mal eine Anzeige beim Ordnungsamt ein, weil ein Hund permanent die Leute anspringt... tja, dann sollte man mit den Haltern ein ernsthaftes Wort reden.
Lassen Leute, die einen territorial veranlagten Hund haben, permanent ihr Hoftor offen, statt es abzuschliessen, dann ist das Versagen ganz klar auf Seiten der Halter und ihnen gehört entsprechend auf die Füsse getreten.
Geht ein Hund her und zerfleischt quasi andere Hunde, nur weil sie seine Luft mitatmen, dann gehört der Hund entsprechend gesichert.

Aber man muss halt differenzieren... und solange Hunde noch aus Fleisch und Blut sind, stehen wir alle (!) quasi schon mit einem Fuss in der "Halter gefährlicher Hunde"-Nische. Und das muss meiner Meinung nach nicht sein.

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BeagleNico antwortete auf Aw: Mal wieder etwas von Gismo aus Hessen

01 Sep. 2011 13:48
#30
Hi, Tanja,
ich stimme mit dir völlig überein. Vor allem, was den Umgang von Nichthundebesitzern mit Hundebesitzern betrifft. Auch ich finde die Anzeige und was danach kam, völlig überzogen. Tut mir leid, wenn ich das nicht rübergebracht habe.

Meine Anmerkungen gingen da ja auch eigentlich in eine andere Richtung (siehe Punkt 1). Warum kommt ein Fremder in mein Zelt und was hatte er vor? Daher meine Frage nach dem Mitverschulden. Ich finde, so etwas sollte bei einer Anzeige von den Behörden berücksichtigt werden.

Auch was den Rütterfall betrifft, finde ich die Anzeige - wenn man es genau nimmt - überflüssig.
Manchmal denke ich, dass Menschen Hundebesitzer als Rammbock hernehmen, um ihre Macht - vermeintliche! - zu zeigen.

Auch wir kennen die lieben Mitmenschen, die Hunde am liebsten alle in einen Sack stecken würden und ab in den Fluss. Leider.

Wir müssen mit solchen Menschen leben, auch wenn es schwerfällt.

Gruß Regina

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