Hadschi ist da
Hadschi antwortete auf Hadschi ist da
09 Aug. 2017 12:13
Der Alltag hält Einkehr
Hadschi ist nun 3 Monate bei uns und es ist, als wäre es nie anders gewesen. Im LBH-Buch stehen die vielen tollen Erlebnisse. Unter andern geht es auch uns so mit Hadschi , als ob Rossi ihn uns geschickt hat. Öfter sagen wir und auch unsere Kinder: „Wie Rossi!“ Die Trauer um ihn war auch nach 2 Jahren noch sehr groß.
„Hey Leute, da habt ihr einen neuen Mitbewohner! Er ist nicht so chaotisch wie ich, aber in einigen Sachen mir doch sehr ähnlich.“ Rossi kostete die ersten 2 Jahre die wir ihn hatten viele Nerven, Tränen, am Rande der Verzweiflung, bis wir endlich verstanden, er ist wie er ist. Wir haben einiges mit ihm zusammen durchgestanden. Er war ein wundervoller Beagle. Er war davon überzeugt ein Löwe zu sein, schon alleine der behäbige schaukelnde Gang. Letztendlich hatte er keine „9 Leben wie eine Katze.“ Die Trauer um ihn ist noch da, der Schmerz, dank Hadschi, nicht mehr ganz so groß.
Einen Magendarminfekt hat Hadschi sich eingefangen, zum Glück mehr nur Durchfall und nach ein paar Tagen mit Behandlung gut überstanden. :sick:
Hadschi hat wie schon erwähnt Angst bei Gewitter, verkrümelt sich auf die Kellertreppe, ist mit Käseleckerli nach oben zu locken, geht dann aber wieder runter. Ein Häufchen Elend. Durch Wind zuschlagende Türen, oh je, oh je. Gestern (07.08.)war er am „jaulfiepen“, er lag auf einem Hocker nahe beim Telefon, als dieses Klingelte. War uns vorher noch nicht aufgefallen, lag wohl an dieser besonderen Situation.
Wir waren beim Tierdoc, eine Nachimpfe und Labor auf diverse Krankheiten und wie nicht anders zu erwarten, zum Glück alles in Ordnung.
Hadschi wird forscher. Neulich hörte ich etwas klappern, dachte noch Frank räumt rum, dann stimmte die Richtung nicht mehr und siehe da, Hadschi! Hat der Schlingel doch den Mülleimer aus dem Badezimmer in den Garten geschleppt. Guckt mich triumphierend und gleichzeitig schuldbewusst an. Was muss man sich doch zusammenreißen um nicht los zu prusten und ihm ein bestimmendes Nein zu geben.
Tja, sein Geschrei in der freien Wildbahn . . . Wir werden immer bekannter. Man sagt schon: „Wenn sie DAS hören, wir sinds!“ (Wie bei Clyde.) :lol:
Bei einer Hundebegnung blieb ein Päärchen 100 Meter oberhalb an der Weggabelung stehen und fragte, ob wir Hilfe bräuchten. Als ich dann in die Richtung weiter ging, standen sie in der Nähe, wollten wohl kein Gespräch, hatten selber einen Hund dabei, jetzt auf dem Arm und legten ihm ein T-Shirt über den Kopf. Was soll man davon halten??? Ich bedankte mich für die tolle Reaktion und die Nachfrage. Ob die nun wirklich eingeschritten wären, hätte ich dem Beagle Böses antun wollen lassen wir so hingestellt.
Bei einer anderen Hundebegegnung (die Dame bleibt selber gerne auf Abstand, weil ihre Hündin dazu neigt, andere Hunde anzuspringen, wie mein Mann mir später erzählte) kam eine Frau am Waldrand aus ihrem Garten und bot Hilfe an.
Dann eine Begegnung mit einer tiefentspannten Maine-Coon-Katze. Ich quatsche mit ihrem Herrchen, sie kam dazu und das Geschrei, die Kapelle im vollen Gange. Wir hatten wieder die Aufmerksamkeit einer Anwohnerin, die beherzt nachfragte und dreier Bauarbeite, die sicheren Abstand hielten.
Es wird bestimmt nie langweilig, nervt manchmal sehr, aber im Großen und Ganzen wundere ich mich über meine Gelassenheit .
Bevor ich es vergesse, neulich hat Hadschi Geschrei gemacht , als ein energischen Schrittes männlicher Pilzsammler mit Messer :woohoo: in der Hand im Wald auf uns zukam . War wohl wieder diese besondere Situation, weil beim Zweibeiner hat er zuvor nie Kapelle gemacht.
Überhaupt haben wir bei Hadschi noch nie eine Bürste gesehen.
Anfangs in der Eingewöhnungszeit haben wir es mehr oder weniger dabei belassen, Versuche ihn zu beruhigen, chancenlos. Dann ein sanfter Schnauz griff . Hatte dann im Internet den Begriff „Schnauzgriff“ eingegeben und oh nein, zum Schrecken :woohoo: musste ich lesen, er ist verpöhnt, veraltet, außer bei Welpen. Natürlich ist er nützlich, wenn der Beagle etwas für ihn schädliches aufgenommen hat. Ich denke da noch an einen Pfirsichkern bei Rossi. Das Bangen ob er die OP schafft (Darmverschluss) und auch hinterher hat er lange gebraucht um sich wieder zu berappeln. Was hat man den Beagles nicht schon alles aus dem Maul geholt, wenn es bemerkt wurde. Da behalten wir den „Griff“ auf alle Fälle bei, aber zur Erziehung nicht, hat man tatsächlich ein schlechtes Gewissen, auch wenn nur behutsam zugefasst wurde.
Mittlerweile benutzen wir draußen die Langlauflein und es hat den Anschein, das Geschrei ist nicht mehr ganz so extrem, ebbt schneller ab. Wir bleiben dran.
Hadschi ist nun 3 Monate bei uns und es ist, als wäre es nie anders gewesen. Im LBH-Buch stehen die vielen tollen Erlebnisse. Unter andern geht es auch uns so mit Hadschi , als ob Rossi ihn uns geschickt hat. Öfter sagen wir und auch unsere Kinder: „Wie Rossi!“ Die Trauer um ihn war auch nach 2 Jahren noch sehr groß.
Einen Magendarminfekt hat Hadschi sich eingefangen, zum Glück mehr nur Durchfall und nach ein paar Tagen mit Behandlung gut überstanden. :sick:
Hadschi hat wie schon erwähnt Angst bei Gewitter, verkrümelt sich auf die Kellertreppe, ist mit Käseleckerli nach oben zu locken, geht dann aber wieder runter. Ein Häufchen Elend. Durch Wind zuschlagende Türen, oh je, oh je. Gestern (07.08.)war er am „jaulfiepen“, er lag auf einem Hocker nahe beim Telefon, als dieses Klingelte. War uns vorher noch nicht aufgefallen, lag wohl an dieser besonderen Situation.
Wir waren beim Tierdoc, eine Nachimpfe und Labor auf diverse Krankheiten und wie nicht anders zu erwarten, zum Glück alles in Ordnung.
Hadschi wird forscher. Neulich hörte ich etwas klappern, dachte noch Frank räumt rum, dann stimmte die Richtung nicht mehr und siehe da, Hadschi! Hat der Schlingel doch den Mülleimer aus dem Badezimmer in den Garten geschleppt. Guckt mich triumphierend und gleichzeitig schuldbewusst an. Was muss man sich doch zusammenreißen um nicht los zu prusten und ihm ein bestimmendes Nein zu geben.
Tja, sein Geschrei in der freien Wildbahn . . . Wir werden immer bekannter. Man sagt schon: „Wenn sie DAS hören, wir sinds!“ (Wie bei Clyde.) :lol:
Bei einer Hundebegnung blieb ein Päärchen 100 Meter oberhalb an der Weggabelung stehen und fragte, ob wir Hilfe bräuchten. Als ich dann in die Richtung weiter ging, standen sie in der Nähe, wollten wohl kein Gespräch, hatten selber einen Hund dabei, jetzt auf dem Arm und legten ihm ein T-Shirt über den Kopf. Was soll man davon halten??? Ich bedankte mich für die tolle Reaktion und die Nachfrage. Ob die nun wirklich eingeschritten wären, hätte ich dem Beagle Böses antun wollen lassen wir so hingestellt.
Bei einer anderen Hundebegegnung (die Dame bleibt selber gerne auf Abstand, weil ihre Hündin dazu neigt, andere Hunde anzuspringen, wie mein Mann mir später erzählte) kam eine Frau am Waldrand aus ihrem Garten und bot Hilfe an.
Dann eine Begegnung mit einer tiefentspannten Maine-Coon-Katze. Ich quatsche mit ihrem Herrchen, sie kam dazu und das Geschrei, die Kapelle im vollen Gange. Wir hatten wieder die Aufmerksamkeit einer Anwohnerin, die beherzt nachfragte und dreier Bauarbeite, die sicheren Abstand hielten.
Es wird bestimmt nie langweilig, nervt manchmal sehr, aber im Großen und Ganzen wundere ich mich über meine Gelassenheit .
Bevor ich es vergesse, neulich hat Hadschi Geschrei gemacht , als ein energischen Schrittes männlicher Pilzsammler mit Messer :woohoo: in der Hand im Wald auf uns zukam . War wohl wieder diese besondere Situation, weil beim Zweibeiner hat er zuvor nie Kapelle gemacht.
Überhaupt haben wir bei Hadschi noch nie eine Bürste gesehen.
Anfangs in der Eingewöhnungszeit haben wir es mehr oder weniger dabei belassen, Versuche ihn zu beruhigen, chancenlos. Dann ein sanfter Schnauz griff . Hatte dann im Internet den Begriff „Schnauzgriff“ eingegeben und oh nein, zum Schrecken :woohoo: musste ich lesen, er ist verpöhnt, veraltet, außer bei Welpen. Natürlich ist er nützlich, wenn der Beagle etwas für ihn schädliches aufgenommen hat. Ich denke da noch an einen Pfirsichkern bei Rossi. Das Bangen ob er die OP schafft (Darmverschluss) und auch hinterher hat er lange gebraucht um sich wieder zu berappeln. Was hat man den Beagles nicht schon alles aus dem Maul geholt, wenn es bemerkt wurde. Da behalten wir den „Griff“ auf alle Fälle bei, aber zur Erziehung nicht, hat man tatsächlich ein schlechtes Gewissen, auch wenn nur behutsam zugefasst wurde.
Mittlerweile benutzen wir draußen die Langlauflein und es hat den Anschein, das Geschrei ist nicht mehr ganz so extrem, ebbt schneller ab. Wir bleiben dran.
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hundeknochen antwortete auf Hadschi ist da
09 Aug. 2017 18:38
:laugh: :laugh: da hat sich der Hadschi ja gut eingelebt und seine Familie richtig mit besonderem Charme eingelullt.
Ich muss immer lachen, wenn ich seine Geschichte lese weil mir Clyde's Spurlaute noch in den Ohren klingeln :laugh:
Bei späten Hundegängen im Dunkeln war ich oft froh, dass es dunkel war - obwohl es gab keinen anderen Hund mit diesem Ton :whistle:
" Und ist der Ruf erst ruimiert dann lebt es sich ganz ungeniert "
dann hab ich mich beömmelt wegen seiner Rufe und später haben sie mir so gefehlt :whistle:
Beim stillen Murphy warte ich sehnsüchtig auf den ersten Ton.
Habt viel Spass zusammen
liebe Grüße
vom Murphy und seiner Marliese
Ich muss immer lachen, wenn ich seine Geschichte lese weil mir Clyde's Spurlaute noch in den Ohren klingeln :laugh:
Bei späten Hundegängen im Dunkeln war ich oft froh, dass es dunkel war - obwohl es gab keinen anderen Hund mit diesem Ton :whistle:
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Percy antwortete auf Hadschi ist da
09 Aug. 2017 19:16
Ja Ulrike, dass der vorige Hund immer noch da ist und schmerzlich vermisst wird, kann ich nur bestätigen! Und bei uns ist es nun schon etwas über 3 Jahre her! 
Aber wie nun bei Eurem Hatschi, sagen wir auch ganz oft, dass unser Henry von oben Instruktionen an Percy gibt! :woohoo:
Und somit müssen wir auch ganz oft lachen! :laugh: Sie haben so vieles gemeinsam und sind doch ganz unterschiedlich! :dry:
Rossi wird auch bei Euch nie ganz gehen, dass muss auch so sein! :kiss: Und dennoch ist genügend Platz im Herzen für den süßen Hadschi!
Und auch bei ihm werdet ihr irgendwann sagen: Er ist wie er ist! Und so lieben wir ihn!
Genauso war es bei uns! Heute sind wir überglücklich mit unserem kleinen "Teufelchen" Percy, auch, wenn es immer noch wieder neue Überraschungen gibt! :silly:
Und Hadschi meldet Euch unterwegs halt überall schon einmal an! :laugh: Nimm es locker wie Marliese!
Ist der Ruf erst ruiniert ......... ! :whistle:
Weiterhin viel Erfolg!
Aber wie nun bei Eurem Hatschi, sagen wir auch ganz oft, dass unser Henry von oben Instruktionen an Percy gibt! :woohoo:
Und somit müssen wir auch ganz oft lachen! :laugh: Sie haben so vieles gemeinsam und sind doch ganz unterschiedlich! :dry:
Rossi wird auch bei Euch nie ganz gehen, dass muss auch so sein! :kiss: Und dennoch ist genügend Platz im Herzen für den süßen Hadschi!
Und auch bei ihm werdet ihr irgendwann sagen: Er ist wie er ist! Und so lieben wir ihn!
Genauso war es bei uns! Heute sind wir überglücklich mit unserem kleinen "Teufelchen" Percy, auch, wenn es immer noch wieder neue Überraschungen gibt! :silly:
Und Hadschi meldet Euch unterwegs halt überall schon einmal an! :laugh: Nimm es locker wie Marliese!
Ist der Ruf erst ruiniert ......... ! :whistle:
Weiterhin viel Erfolg!
Liebe Grüße von
Sabine mit Percy und im ❤️ Seelenhund Henry 🐾🐾
Man kann leider nicht alle Hunde auf der ganzen Welt retten, aber die ganze Welt eines Hundes! ☀️🍀
Sabine mit Percy und im ❤️ Seelenhund Henry 🐾🐾
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Hadschi antwortete auf Hadschi ist da
01 Nov. 2017 16:02
Hallo,
wieder sind ein paar Tage ins Land gegangen und nach wie vor, ein Leben ohne Hadschi, unvorstellbar. :lol:
Er ist voll integriert, durchlebt alle Höhen und Tiefen mit uns, die die Zeit so mit sich bringt, der Alltag, Ausflüge, Urlaub und auch Trauer.
Unser Ben, der immer reservierter wurde, uns, auch Hadschi gegenüber und anderen Artgenossen , ist Anfang Oktober von uns gegangen.
13 1/2 ist der alte Geselle geworden. Es kam unerwartet und trotzdem hat man gespürt, da stimmt was nicht, dass die Zeit mit ihm nur noch begrenzt ist. Labor und Ultraschall haben das Unglück bestätigt.
Schweren Herzens haben wir ihn gehen lassen und dort wo er jetzt ist, geht es ihm besser, hat keine Schmerzen mehr(Leberkrebs).
Im Nachhinein haben sich einige Sachen/Veränderungen an ihm wie ein Puzzle zusammengesetzt und man ist nur all zu leicht bereit gewesen, zu denken , was ist der Ben alt geworden.
Was schreibe ich, diesen schmerzhaften Weg haben wir alle schon durchgemacht und hinterlässt unendliche Trauer. Es ist nun mal in den seltensten Fällen so, das der treue Gefährte fiedlich einschläft und du ihn so auf seinem Lager vorfindest.
Hadschi hat sich auf seine Weise von ihm verabschiedet, ihn beschnüffelt und gefiept und die Tage danach Ben gesucht.
Als er das erste mal alleine bleiben musste, es war für eine 3/4 Stunde, muss das der pure Stress für ihn gewesen sein. Ich kam nach Hause, Hadschi toal durchgeschwitzt, aufgeregt,die Gardine war abgerissen, die Fensterbank abgeräumt, zum Glück gab es keine Scherben, dass er sich noch verletzt hätte.
Zweimal hat er noch "aufgeräumt", war aber nicht mehr so aufgelöst und mitlerweile hat sich diese Situation entspannt, wenn er denn alleine bleiben muss.
Er wird zu seinem Platz gebracht, die blöde Scheibengardine bleibt ab, die Fensterbank leer, ein Hocker vorm Fenster ermöglicht ihm rauszuschauen und Ablenkung hat er mit einem leckeren Kauknochen. Wenn wir jetzt nach Hause kommen liegt er auf seinem Lager und schläft und oder begrüßt uns locker, freudig. Keine Spur mehr von Stress. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unproblematisch Hadschi ist. Du denkst, da kommt großes auf uns zu und er belehrt uns immer wieder eines Besseren.
Auch in der freien Wildbahn, ja, wir sind bekannt, aber es schrecken nicht mehr so viele vor uns zurück und es wird sich begrüßt und sein Geschrei ist schon um einiges ruhiger geworden und kürzer.
Neulich kam er wieder in den Genuß von Sauerkraut, dummerweise hatte ich einen Spielknochen liegen gelassen, den er völlig langweilig fand, konnte auch mehrmals nicht damit zum Spielen animiert werden.
Vielleicht war es aber auch Taktik von ihm :laugh: "Reingelegt!"
Im Dezember ziehen unsere Tochter und "Schwiegersohn" mit ins Haus ein. Noch mehr Action für Hadschi und wir sind schon alle gespannt wie er im März auf den neuen Familienzuwachs reagiert. Bei der Lütten von meinem Neffen gibt es keine Probleme.
Fellnasigen Zuwachs bei uns, gerne, aber Frank braucht noch Zeit.
wieder sind ein paar Tage ins Land gegangen und nach wie vor, ein Leben ohne Hadschi, unvorstellbar. :lol:
Er ist voll integriert, durchlebt alle Höhen und Tiefen mit uns, die die Zeit so mit sich bringt, der Alltag, Ausflüge, Urlaub und auch Trauer.
Unser Ben, der immer reservierter wurde, uns, auch Hadschi gegenüber und anderen Artgenossen , ist Anfang Oktober von uns gegangen.
13 1/2 ist der alte Geselle geworden. Es kam unerwartet und trotzdem hat man gespürt, da stimmt was nicht, dass die Zeit mit ihm nur noch begrenzt ist. Labor und Ultraschall haben das Unglück bestätigt.
Schweren Herzens haben wir ihn gehen lassen und dort wo er jetzt ist, geht es ihm besser, hat keine Schmerzen mehr(Leberkrebs).
Im Nachhinein haben sich einige Sachen/Veränderungen an ihm wie ein Puzzle zusammengesetzt und man ist nur all zu leicht bereit gewesen, zu denken , was ist der Ben alt geworden.
Was schreibe ich, diesen schmerzhaften Weg haben wir alle schon durchgemacht und hinterlässt unendliche Trauer. Es ist nun mal in den seltensten Fällen so, das der treue Gefährte fiedlich einschläft und du ihn so auf seinem Lager vorfindest.
Hadschi hat sich auf seine Weise von ihm verabschiedet, ihn beschnüffelt und gefiept und die Tage danach Ben gesucht.
Als er das erste mal alleine bleiben musste, es war für eine 3/4 Stunde, muss das der pure Stress für ihn gewesen sein. Ich kam nach Hause, Hadschi toal durchgeschwitzt, aufgeregt,die Gardine war abgerissen, die Fensterbank abgeräumt, zum Glück gab es keine Scherben, dass er sich noch verletzt hätte.
Zweimal hat er noch "aufgeräumt", war aber nicht mehr so aufgelöst und mitlerweile hat sich diese Situation entspannt, wenn er denn alleine bleiben muss.
Er wird zu seinem Platz gebracht, die blöde Scheibengardine bleibt ab, die Fensterbank leer, ein Hocker vorm Fenster ermöglicht ihm rauszuschauen und Ablenkung hat er mit einem leckeren Kauknochen. Wenn wir jetzt nach Hause kommen liegt er auf seinem Lager und schläft und oder begrüßt uns locker, freudig. Keine Spur mehr von Stress. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unproblematisch Hadschi ist. Du denkst, da kommt großes auf uns zu und er belehrt uns immer wieder eines Besseren.
Auch in der freien Wildbahn, ja, wir sind bekannt, aber es schrecken nicht mehr so viele vor uns zurück und es wird sich begrüßt und sein Geschrei ist schon um einiges ruhiger geworden und kürzer.
Neulich kam er wieder in den Genuß von Sauerkraut, dummerweise hatte ich einen Spielknochen liegen gelassen, den er völlig langweilig fand, konnte auch mehrmals nicht damit zum Spielen animiert werden.
Im Dezember ziehen unsere Tochter und "Schwiegersohn" mit ins Haus ein. Noch mehr Action für Hadschi und wir sind schon alle gespannt wie er im März auf den neuen Familienzuwachs reagiert. Bei der Lütten von meinem Neffen gibt es keine Probleme.
Fellnasigen Zuwachs bei uns, gerne, aber Frank braucht noch Zeit.
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Weezy antwortete auf Hadschi ist da
01 Nov. 2017 16:30
Hallo ihr Lieben,
ein Tier, und ganz besonders unsere geliebten Hunde, gehen nie ganz.
Man erinnert sich immer gerne an die Freude und die bedingungslose Liebe, die sie einem geschenkt haben.
Auch wir trauern nach wie vor immer noch sehr.. Aber es ist schön, dass ihr es auch so seht, Schmerzen und Leid erspart zu haben.
Schön, dass Hadschi sich auf die neue Situation eingestellt hat und euch so viel Freude macht
ein Tier, und ganz besonders unsere geliebten Hunde, gehen nie ganz.
Man erinnert sich immer gerne an die Freude und die bedingungslose Liebe, die sie einem geschenkt haben.
Auch wir trauern nach wie vor immer noch sehr.. Aber es ist schön, dass ihr es auch so seht, Schmerzen und Leid erspart zu haben.
Schön, dass Hadschi sich auf die neue Situation eingestellt hat und euch so viel Freude macht
Liebe Grüße von
Weezy's Menschen
(die diesen kleinen Kerl unendlich vermissen und immer im Herzen tragen werden)
❤️❤️❤️
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
fühlen Tiere, dass Menschen nicht denken.
(Noka)
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Percy antwortete auf Hadschi ist da
01 Nov. 2017 18:54 - 01 Nov. 2017 18:56
Hallo Ulrike,
schon wieder ein schmerzlicher Abschied!
Es tut uns leid, dass ihr Ben nun auch gehen lassen musstet. Umso schöner, dass Hadschi da ist und nach seiner Trauer mit der Situation nun offenbar gut zurecht kommt! 
Schön, wenn ihr über Fellnasen-Zuwachs nachdenkt, dennoch ist es wichtig, dass jeder dafür bereit ist. Wenn Frank noch Zeit braucht, soll er sich diese unbedingt nehmen! Ich weiß, wovon ich rede. :ohmy:
Um mehr Action im Haus und späteren Familiennachwuchs machst Du Dir vielleicht zuviele Gedanken! Hadschi hat Euch doch schon bewiesen wie anpassungsfähig er offensichtlich ist. Nach einer Gewöhnungsphase wird es sicher unproblematisch!
Viel Erfolg dabei und alles Gute. Es war schön mal wieder etwas von dem süßen Hadschi zu lesen!
schon wieder ein schmerzlicher Abschied!
Schön, wenn ihr über Fellnasen-Zuwachs nachdenkt, dennoch ist es wichtig, dass jeder dafür bereit ist. Wenn Frank noch Zeit braucht, soll er sich diese unbedingt nehmen! Ich weiß, wovon ich rede. :ohmy:
Um mehr Action im Haus und späteren Familiennachwuchs machst Du Dir vielleicht zuviele Gedanken! Hadschi hat Euch doch schon bewiesen wie anpassungsfähig er offensichtlich ist. Nach einer Gewöhnungsphase wird es sicher unproblematisch!
Viel Erfolg dabei und alles Gute. Es war schön mal wieder etwas von dem süßen Hadschi zu lesen!
Liebe Grüße von
Sabine mit Percy und im ❤️ Seelenhund Henry 🐾🐾
Man kann leider nicht alle Hunde auf der ganzen Welt retten, aber die ganze Welt eines Hundes! ☀️🍀
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Letzte Änderung: 01 Nov. 2017 18:56 von Percy.
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