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Zu den Vorwürfen gegen die Vermittlungsvereine von Laborhunden 09 Dez 2019 13:54 #1

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Es gibt hier sicherlich Leute, die nicht mitbekommen haben, was auf Facebook gerade los ist. Seid ruhig froh drüber.:huh:

Beim Rundumschlag zweier Organisationen, deren aktuelles Ziel die Schließung vom LPT ist, sind Laborbeaglehilfe e.V. und alle anderen Vereine, die Labortiere vermitteln, in die Schussline geraten: Man wirft uns vor, mit unserer Vermittlungsarbeit Tierversuche nicht nur zu unterstützen, sondern überhaupt erst zu ermöglichen.

Die Ahnungslosigkeit dieser beiden Orgas, die wir bisher zum Teil ganz gut fanden, ist erschreckend und schadet durch die noch viel erschütterndere Ahnungslosigkeit der Kommentatoren unserer Arbeit erheblich.

Man muss nicht "pro Tierversuch" sein, um Laborhunden, die überleben können, ein Weiterleben zu ermöglichen. Tierversuche wird es auch in den nächsten Jahren noch geben. Auch das ist keine Aussage "pro Tierversuch", sondern ein Faktum, an welchem man nur durch sinnvolle Politik etwas ändern kann.
Einige hier im Team machen unseren Job schon seit zwanzig Jahren, denn es gab schon vor der LBH entsprechende Bestrebungen. Seit dieser Zeit hat sich in den weitaus meisten Instituten eine Menge geändert. Für die Tiere hat sich viel verbessert, vor allem, was die Betreuung und die Haltungsbedingungen anbelangt. Die Tierversuche im Handstreich abschaffen zu wollen, ist ein unrealistisches Ziel. Aber vielleicht lässt sich die Bevölkerung nach und nach zum Umdenken sensibilisieren.

Es ist richtig, Missstände anzuzeigen und zu verhindern. Aber nicht, indem man andere Orgas unangespitzt in den Boden tritt.
Wir haben uns daher entschlossen, auf Facebook nichts mehr zu veröffentichen, zumindest nicht für den Rest des Jahres.

Vieles, was speziell in den Gruppen verbreitet wird, ist absoluter Bullshit. Wir möchten euch bitten, euch mittels sachlicher Information ein eigenes Bild zu schaffen und bezüglich der Glaubwürdigkeit und Sinnhaftigkeit mancher Aktionen lieber zweimal hinzuschauen.

Vielen Dank.
Marion
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Zu den Vorwürfen gegen die Vermittlungsvereine von Laborhunden 09 Dez 2019 15:58 #2

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Liebe Marion

Die von dir erwähnten "Rundumschläge" der beiden Organisationen - und erst recht die meisten Kommentare dazu - haben mich in der Tat so fassungslos gemacht, dass mir erstmal die Worte fehlten.
Deine Stellungnahme dazu auf FB finde ich toll.

Was mir wieder etwas den Glauben an die Urteilskraft der Menschen zurückgegeben hat, sind die
inzwischen um die 250 Kommentare auf den gestrigen Versuch (der Orga mit der Maus im Logo), alles noch einmal zu erklären.
Fast nur Posts, die die Arbeit der LBH gut und richtig finden, z.T. mit Bildern der eigenen Laborbeagle, vor allem einige, die sich die Mühe machen, Punkt für Punkt die Behauptungen der Organisation auseinanderzunehmen.
Die Organisation hat im Laufe des Abends entnervt aufgegeben, sie hätten Klärung versucht, aber nun würden sie nicht mehr antworten .... (Wird ja auch schwer, wenn man nichts mehr zu sagen weiss).
Ich hoffe sehr, dass viele diesen zweiten Teil der Diskussion ebenfalls lesen und wieder etwas rationaler denken können.
Aus dem schönen Rheinland liebe Grüße von dem Beagletrio Charly & Snoopy & Jacko mit Frauchen Johanna

Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. (Afrikanisches Sprichwort)
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Zu den Vorwürfen gegen die Vermittlungsvereine von Laborhunden 09 Dez 2019 16:58 #3

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Ich weiss warum ich nicht in FB bin. :evil:
Hab viele Kommentare gelesen, da sie ja öffentlich zugängig sind. Dazu nur ein Kommentar von mir: Arme Menschheit! :(
Erst hab ich mich aufgeregt das ich Zeit verschwende um das auch noch zu lesen. Im Nachhinein hab ich mich aber doch gefreut. :cheer:
Nämlich über all die Laborbeagle-Besitzer die sich Luft gemacht haben in den Foren. Einige von uns hab ich erkannt. Daumen hoch für die Sachlichen Kommentare. Und über mich, weil ich Pflegies aufnehme und ihnen dadurch einen Start ins normale Leben ermögliche.
Und mich hat es gefreut dass ihr die LBH-FB Seite erst mal dicht gemacht habt. Der einzig richtige Weg.:cheer:
Marions Stellungsnahme hat mich auch gefreut. Alles richtig gemacht. :kiss:
Egal was da für ein Mist gelaufen ist. Wir werden weiter kämpfen um Versuche an Tiere zu beenden. Bis es soweit ist werden unsere Beagle Botschafter sein und wir werden all die Beagle nicht vergessen die nie eine Chance hatten raus zu kommen.
Und wie sagte schon Trapattoni: Habe fertig! B)
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Zu den Vorwürfen gegen die Vermittlungsvereine von Laborhunden 09 Dez 2019 19:35 #4

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Wir haben in Teil 1 der Posse mit Argumenten dagegen gehalten ( Soko-Seite). Argumentativ kam von Soko Tierschutz nichts Fundiertes. Lediglich überhebliche Aussagen ggü.den Andersdenkenden . Sinngemäß wurde allen Widersprüchlern fehlendes Wissen oder aber der fehlende Weitblick unterstellt. Die Antworten von Soko waren inhaltlich und z.T. grammatisch unterirdisch. Ich habe mich teilweise gefragt, wer sitzt am anderen Ende und schreibt dort.

Im Nachgang kam mir sogar der Gedanke, dass deren Seite gehackt wurde um Zwietracht zu streuen. Ist aber mit dem Nachtreten von Pro Lobby wohl nicht so.

Pro Lobby schreibt ja auch, oder versucht zu vermitteln, dass sogar Ärzte gegen Tierversuche gegen Vermittlungsvereine sind.
Ich habe heute ÄgT angeschrieben und Rückmeldung erhalten. Dem ist nicht so !!!
Die Ärztin teilte mir sogar mit, dass sie bereits den dritten Laborbeagle hat.

Schlimm finde ich, dass viele Unwissende ihren SEnf dazugeben und den Namen Friedrich kann ich im Moment auch nicht mehr hören....

Ihr leistet tolle Arbeit.........
....auch Hunde können Lachen

Das gefährliche Ende eines Hundes ist immer hinten....pfffft
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Zu den Vorwürfen gegen die Vermittlungsvereine von Laborhunden 09 Dez 2019 22:23 #5

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Ich kann mich nur anschließen.
Ihr macht eine tolle Arbeit :) und wir freuen uns total, dass wir dank eurer Hilfe unseren Kuno bekommen haben.
Wir sind beide gegen Tierversuche, verstehen allerdings nicht warum wir einen armen Hund welcher für uns Menschen leiden musste nicht noch eine schöne Zeit ermöglichen sollten. Wie schon geschrieben wurde, fängt der Kampf gegen Tierversuche nicht bei den von euch vermittelten Hunden an sondern bei der Einstellung der Menschen. Jeder Mensch kann sich heute über Tierversuche informieren. Jeder Mensch kann sich über Konzerne und deren Einstellung zu Tierversuche informieren. Jeder Mensch kann für sich selbst entscheiden welche Konzerne er durch den Kauf ihrer Produkte unterstützt. Und jeder kann seine eigene Meinung zu Tierversuchen verbreiten.
Klar ist jeder Einzelne nur ein Tropfen auf den heißen Stein aber aus einem Tropfen können viele werden und nur so wird sich irgendwann etwas ändern.
Und bis dahin... macht bitte so weiter. Unsere Unterstützung ist euch sicher.

Liebe Grüße
Moni und Andi mit Kuno
Liebe Grüße
Moni und Andi mit Chiaro im Herzen und Kuno an der Seite
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Zu den Vorwürfen gegen die Vermittlungsvereine von Laborhunden 10 Dez 2019 00:01 #6

  • Vicky
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Vielen Dank euch allen, das tut sehr gut. Im Moment ist es so, dass wir komplett fassungslos sind. Wir beantworten brav jede -anständige - Anfrage, kriegen aber zig Nachrichten mit Texten wie "euer dummdreistes Gelaber kann ich nicht mehr hören..." Ich möchte echt nicht wissen, was diese Menschen für Post an die ganzen Unternehmen und Behörden da schicken.
Ich versuche, das bei FB alles mitzulesen (auch wenn es ECHT weh tut). Es gibt ganz viele ganz tolle Leute, die da richtig gegenhalten, und andere tolle Leute, die uns auf besonders fiese Sachen hinweisen.

Wir freuen uns unendlich über den ganzen Zuspruch (auf FB und hier) und die Mühe, die sich viele mit dem Versuch der Aufklärung machen. Ich fürchte nur, das hat keinen Sinn: die Leute haben sich entschieden und glauben, was sie wollen.

Ehrlich: wir wundern uns nicht, dass die Firmen mauern. Gibt ja diesen Spruch vom Wald, in den man reinruft...
Was uns traurig stimmt, ist vor allem auch, dass sich wirklich niemand von den beiden Clubs mit uns in Verbindung gesetzt hat - seit dem Aufkommen der ersten Meldungen im Oktober nicht, und es jetzt natürlich völlig aussichtslos ist.
Im Tierschutz könnte eine Menge mehr erreicht werden, wenn die Menschen sich zusammentun würden, statt sich gegenseitig an die virtuelle Kehle zu springen.

Egal. Wir hoffen, dass der Schaden sich begrenzen lässt. Allerdings schreibt der unbekannte Admin der einen Seite, dass wir (also, alle Vereine, die Labortiere vermitteln) für sie "Tierversuchstierhändler" (!) sind und man sich beim Veterinäramt über uns erkundigen wird. Das schreckt uns nicht, da hier alles mit rechten Dingen zugeht, aber warum erkundigt man sich denn bitte nicht einfach erst bei uns? Vielleicht hätte so der eine oder andere Irrtum gleich behoben werden können.

Liebe Grüße, dankeschön, dass ihr da seid, und knuddelt eure Ex-Laboris von uns :-)
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