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Alles rund um den Laborbeagle
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Wäre es ratsam? 23 Jan 2020 22:52 #1

  • Sabrina
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Hallo ihr alle,
Ich bin Sabrina, Mama von 2Töchtern (9 u. 7 Jahren) und habe vor knapp einem jahr meinen 19jahre alten mischling einschläfern lassen müssen. Zuvor haben wir schon eine spanische strassenhündin bei uns in der Familie aufgenommenen. Auserdem lebt auch eine katze mit uns. Wir leben in einer Vorstadt mit feldern und wäldern, haus und garten. Besonders durch aktuelle themen in den Medien bin ich darauf aufmerksamer geworden das man Laborbeagels aufnehmen kann. Unserem leben fehlt ganz klar ein hund !! Ich würde so gerne helfen, hab mich nun auch schon einige Zeit in dieses Thema eingearbeitet. Aber bevor ich mich jetzt zu sehr versteife brauche ich bitte eure Hilfe und ehrliche meinungen... Bei uns geht es mit den kindern, freunden... doch auch schon manchmal etwas turbulenter zu. Dafür habe ich aber auch viel zeit und viel liebe. Würde ein laborbeagel bei uns klarkommen und alle beteiligten glücklich werden, oder wäre es eher ratsam noch ein paar jahre ins land ziehen zu lassen bis die kinder größer sind und es bei uns ruhiger wird? Mir fällt es schwer das ganze abzuschätzen und ich muss gestehen das ich wohl nicht sicher weiss was mit einem laborbeagel auf uns zukommen würde.
Danke schonmal für eure hilfe!
Viele Grüße Sabrina
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Wäre es ratsam? 24 Jan 2020 06:12 #2

  • Weezy
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Liebe Sabrina,

toll, dass ihr darüber nachdenkt einem Labori ein zu Hause zu bieten. Fast jeder hier hatte diese Überlegungen beim ersten Beagle. Es ist toll, dass ihr euch solche Gedanken macht. Man muss ja auf alle Für- und Wieder eingestellt sein.
Manch ein Interessent möchte einfach nur sofort einen Hund und ist nicht vorbereitet. Er ist dann verwundert, wenn der Beagle z.B.Jagdverhalten (muss aber nicht sein) zeigt usw.

Ich finde, dass man es so pauschal daher nicht sagen kann.

Es kommt darauf an, ob die Kinder, gerade in der Anfangszeit, auch auf den Hund eingehen können und sich entsprechend verhalten. Beagle lieben Kinder, aber jeder Hund braucht auch Zeit anzukommen. Für ihn ist es eine Welt, die er nicht kennt.
Hat der Hund dann die Sicherheit, die er braucht, ist es einfach nur schön, ihn zu haben.

Dazu kommen viele andere Faktoren. Ist euer Grundstück (falls ihr eines habt) beaglesicher umzäunt? Macht es euch etwas aus, wenn der Hund beagletypisch auf die Couch möchte? Habt ihr genug Zeit? Seht ihr manches nicht zu eng? Gerade am Anfang gehen die Geschäfte fast immer daneben. Bleibt ihr ruhig und macht es bis zur Stubenreinheit kommentarlos weg?

Du hast dich anscheinend auch schon infomiert. Ich würde dir empfehlen, einfach mit einer Vermittlerin der LBH Kontakt aufzunehmen und persönlich alles abzuklären. Sie stehen mit Kontaktdaten bei jedem zu vermittelnden Hund.

Es wäre schön, wenn alles passen würde und man weiterhin von dir, deiner Familie und einem neuen Familienmitglied lesen würde.
Liebe Grüße von
Weezy's Menschen
(die diesen kleinen Kerl unendlich vermissen und immer im Herzen tragen werden)
❤️❤️❤️

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
fühlen Tiere, dass Menschen nicht denken.
(Noka)
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Letzte Änderung: von Weezy.

Wäre es ratsam? 24 Jan 2020 07:11 #3

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Hallo Sabrina,

herzlich Willkommen im Forum!

Michaela (Weezy) hat schon viele Themen genannt, die man tatsächlich gut durchdenken sollte.

Vor allem im Hinblick auf die aktuellen Ereignissen rund um LPT finde ich persönlich es klasse, dass du dich ersteinmal gründlich informieren möchtest und nicht einfach "blind" einen "armen Laborbeagle retten" willst.

Pauschalisieren kann man da leider wirklich so gut wie gar nichts - bis auf die Sache mit der Stubenreinheit z. B.. Das werden wohl die allermeisten frisch entlassenen Laborhunde ersteinmal lernen müssen. Im Grunde ist es ähnlich, wie wenn ein Welpe einzieht. Man muss die Hunde gut beobachten, Routinen entwickeln und vor allen Dingen Geduld haben.

Was die Kinder anbelangt, so ist es auch sehr unterschiedlich. Wenn ihr bis vor einem Jahr einen betagten Hund in der Familie hattet, sind die Kinder wahrscheinlich mit ihm aufgewachsen. Können Sie Hunde "lesen"?

Dass es bei euch manchmal turbulenter zugeht ist - denke ich - kein grundsätzliches Problem. Aber es muss dann auch ein passender Hund für eure Lebenssituation gefunden werden. Ein sehr zurückhaltender, oder sogar ängstlicher Hund, den mal etwas laut spielende Kinder total aus der Bahn werfen würden, wäre wohl eher die falsche Wahl. Es gibt aber freilich auch Beagle, die z.B. jung und lebhaft sind, die etwas erleben wollen, die gerne spielen und toben, die sich über Besuch freuen, etc....

Da ist es es absolut ratsam Kontakt mit einer Vermittlerin der Laborbeaglehilfe aufzunehmen und sich gut beraten zu lassen.

Was ich persönlich immer empfehlen würde ist, sich die Hunde anzusehen, die aktuell in Pflegestellen sind.
Wenn du Lust hast, kannst du ja durch die aktuellen Pflegestellentagebücher stöbern, da erhältst du bereits wunderbare Einblicke, wie der einzelne Hund tickt und welches Temperament er hat. So muss man sich nicht nur auf die oftmals sehr knapp gehaltene Charakterisierung aus dem Institut verlassen, sondern kann direkt "miterleben", wie sich der Hund im "echten" Leben verhält, wie er mit unbekannten Situationen umgeht usw. So bekommt ihr ein besseres Gefühl für den jeweiligen Hund.

Und zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich dein Argument "viel Zeit und viel Liebe" ganz toll finde ;)
Denn genau das ist die absolut erste Voraussetzung für jeden glücklichen Hund - egal ob aus dem Labor oder aus dem (Auslands-)Tierschutz.

Zu allerletzt möchte ich noch unbedingt sagen, dass du bei der Laborbeaglehilfe stets auf Unterstützung von sehr erfahrenen Menschen zählen kannst. Man wird nie allein gelassen und das ist - gerade in Situationen, die man eben so noch nie hatte und die vielleicht gerade mit einem Laborbeagle besonders sein können - sehr beruhigend.

Ganz liebe Grüße

Irina
Wenn ein Hund nur darf, wenn er soll,
aber nie kann, wenn er will,
dann mag er auch nicht, wenn er muss.

Wenn er aber darf, wenn er will,
dann mag er auch, wenn er soll,
und dann kann er auch, wenn er muss.

Denn schließlich:
Hunde, die können sollen,
müssen auch wollen dürfen... 💚
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Letzte Änderung: von Irina.

Wäre es ratsam? 24 Jan 2020 10:19 #4

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Hallo Sabrina

der Start ist ja schon genau richtig :) du nimmst es nicht auf die leichte Schulter sondern machst dir Gedanken was denn da auf euch zukommen könnte und ob es in eure Lebenssituation passt.

Auch wenn das selbstverständlich sein sollte ist es nicht immer der Fall, dafür DANKE

Ich finde auch es ist ein Vorteil das die beiden Mädchen bereits das Leben mit Hunden kennen. Es gibt auch hier im Forum Berichte wo Kinder sich mit dem Thema Laborbeagle beschäftigen (ANKE hatte da einiges zu berichten). Es kann , Interesse vorausgesetzt, sicher auch für Kinder schön sein und es erleichtern den Beagle besser zu verstehen. . Ich denke eine gemeinsame Zeit der Vorbereitung, zusammen mit den Kindern, kann das Verständnis für die Besonderheiten und Bedürfnisse eines Laborbeagles verbessern.

Wir haben die Pflegestellentagebücher auch als sehr große Hilfe schätzen gelernt. Besonders bei Messi hat das Tagebuch von IRINA unsere Entscheidung nicht nur beeinflusst sondern erst reifen lassen. Wir haben lange gelesen und dann mit Irina telefoniert um einige Dinge abzuklären, insbesondere wie er sich ihrer Hündin gegenüber verhält da unsere Lotte sich nicht so zu wehren weiß. Zu euch passt sicher auch nicht jeder Beagle, aber der Beagle der das was ihr bieten könnt mag, der passt :)

Wie Irina schon sagte Liebe Zeit und Geduld sind unabdingbare Voraussetzungen um dem Laborbeagle ein guter Begleiter zu sein.

ABER DANN....JA DANN..... wird euch das Beagelchen vor Freude und Glück auffressen :woohoo:

Auch wenn es ab und an turbulenter zugeht, wenn alle bereit sind sich auf den neuen Mitbewohner einzulassen bleibt es eben mal ein paar Wochen etwas ruhiger in der Bude ;) bis Beagle signalisiert

,, Was ist los mit euch.......ich bin angekommen.....wo ist das LEBEN " :cheer:

Informationen gibt es hier im Forum ja genug zu allen Themen, lasst euch Zeit .

Das Team der Laborbeaglehilfe wird euch garantiert gut beraten bei eurer Entscheidung. Wir können nur Positives berichten :) :kiss:

Gruß
Olli
:-) BEAGLEfiziert :-)
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Wäre es ratsam? 24 Jan 2020 21:49 #5

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Hallo Sabrina, du hast ja jetzt schon einige Infos bekommen. Wir waren letztes Jahr in einer ähnlichen Situation wie ihr. Fast 3 Jahre waren wir ohne Hund und uns wurde klar, so kann es nicht bleiben. Wir hatten auch vorher schon Beagle, aber nicht aus dem Labor.
So wie ihr, haben wir uns viele Gedanken gemacht und uns informiert. Bei uns sollte es gern schon ein älterer Hund sein, da unsere Kinder schon lange aus dem Haus sind und es eher ruhiger bei uns ist (außer wenn die Enkel da sind). Auch wir haben uns überlegt, dass es das beste ist, einen Hund zu nehmen, der auf einer Pflegestelle ist. Man kann den Hund und ob er in die Familie passt viel besser einschätzen. Und das war genau richtig. So kam letzten Juni Ronaldo, von uns Naldo genannt, zu uns. Im Dezember wurde er 8. Von seiner Pflegestelle, bei Anke :kiss:, wurde er sehr gut vorbereitet und bekam schon viel für sein neues Leben mit. Davon haben wir und er profitiert. Er hat sich sehr schnell eingewöhnt und sich unserem Leben angepasst. Natürlich muss man es behutsam angehen lassen, aber es lohnt sich auf alle Fälle. Und wie die anderen ja schon geschrieben haben, hier stehen euch ganz viele Leute mit Rat und Tat zur Seite. Alles Gute
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Wäre es ratsam? 04 Feb 2020 19:37 #6

  • Sabrina
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Hallo ihr Lieben,
Ich hab es tatsächlich heute erst durchschaut wie ich hier Antwort kann, aber besser spät wie nie....
Danke für eure tollen Beiträge! Ihr habt mir damit sehr viel der Vorurteile genommen die man als 'anfänger' vielleicht im Kopf hat. Ihr habt mich ermutigt weiter zu rechachieren, mich schlau zu machen, mir gedanken zu machen....
MERCY!
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