Einige der zu vermittelnden Hunde sind aus unterschiedlichen Gründen zunächst in Pflegestellen untergebracht. Das hat den Vorteil, dass wir mehr über sie erfahren können. Die Pflegestellen erzählen hier.
Duschka
- herbert
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Am Samstag kam Duschka über eine befreundete Tierschutzorganisation von einem Hundevermehrer zu uns. Sie war sehr scheu und hatte sich in der hintersten Ecke ihrer Box verkrochen. Zu diesem Zeitpunkt mußte ich noch einen Laborbeagle zu seiner neuen Familie bringen und bin erst um 22:00 Uhr wieder nach Hause gekommen.
Die Familie war im Bett und Duschka saß im Hundekorb und sah mich ängstlich an. Ich redete leise mit ihr und wollte sie am Hals und an der Brust kraulen aber Duschka war das nicht geheuer und sie wande sich ab. Da ich einen Zettel vorfand wo stand daß Duschka im Garten war und Pipi gemacht hat, ließ ich sie in Ruhe und ging zu Bett.
Am nächsten Morgen sollte Duschka mit unseren anderen Hunden in den Garten gehen aber sie blieb stur im Korb sitzen. Also haben wir sie in den Garten getragen und ins Gras gestellt. Nach ein paar Minuten hat sie dann ganz langsam und wie auf Stelzen gehend den Garten erkundet. Dabei hat sie auch ein Pipi gemacht. Als sie wieder ins Haus kam wollte ich sie loben aber sie wich vor mir zurück und hatte dauernd das linke hintere Bein gehoben. Ich dachte sie wäre in etwas hinein getreten und stellte entsetzt fest daß ihre Krallen im Halbkreis gewachsen sind und die innere und äußere Kralle im dreiviertelkreis gewachsen sind und von unten in die Ballen drücken. Die halbkreisförmigen Krallen hatte sie an allen Füßen und am rechten Hinterlauf war die äußere Kralle schon 2 mm in den Ballen eingewachsen. Ich habe die Krallen dann soweit gekappt daß sie keinen Kontakt mehr mit den Ballen hatten.
Heute waren wir dann mit Duschka beim Tierarzt. Sie wurde gewogen, das Herz abgehört und dann bekam sie eine Narkose. Die Zähne wurden saniert, der Zahnstein war schon sehr dunkel, alle Krallen wurden geschnitten, die Ohren wurden gereinigt und kontrolliert, ein Zuckertest wurde gemacht (ohne Befund) und ein großes Blutbild. In der linken Backentasche wurde ein Geschwulst entfernt und rechts am Brustkorb wurde auch ein 3 cm großes Geschwulst entfernt. Dann wurde sie noch geimpft und gechipt.
Wegen den trüben Augen werden wir diese Woche noch einen Augenspezialisten aufsuchen. Duschka scheint noch etwas zu sehen, nur wieviel wissen wir nicht.
Duschka ist eine ganz liebe Hündin, leider scheint sie streicheln und kraulen nicht zu kennen weil sie davor zurück weicht.
Vor einer halben Stunde habe ich etwas schönes erlebt. Duschka hat das erste mal den Kopf nicht zur Seite gedreht als ich sie an der Brust gekrault habe, sie hat sogar an meiner Hand geschnuppert.
Die ersten Schritte sind scheinbar gemacht.
Die Familie war im Bett und Duschka saß im Hundekorb und sah mich ängstlich an. Ich redete leise mit ihr und wollte sie am Hals und an der Brust kraulen aber Duschka war das nicht geheuer und sie wande sich ab. Da ich einen Zettel vorfand wo stand daß Duschka im Garten war und Pipi gemacht hat, ließ ich sie in Ruhe und ging zu Bett.
Am nächsten Morgen sollte Duschka mit unseren anderen Hunden in den Garten gehen aber sie blieb stur im Korb sitzen. Also haben wir sie in den Garten getragen und ins Gras gestellt. Nach ein paar Minuten hat sie dann ganz langsam und wie auf Stelzen gehend den Garten erkundet. Dabei hat sie auch ein Pipi gemacht. Als sie wieder ins Haus kam wollte ich sie loben aber sie wich vor mir zurück und hatte dauernd das linke hintere Bein gehoben. Ich dachte sie wäre in etwas hinein getreten und stellte entsetzt fest daß ihre Krallen im Halbkreis gewachsen sind und die innere und äußere Kralle im dreiviertelkreis gewachsen sind und von unten in die Ballen drücken. Die halbkreisförmigen Krallen hatte sie an allen Füßen und am rechten Hinterlauf war die äußere Kralle schon 2 mm in den Ballen eingewachsen. Ich habe die Krallen dann soweit gekappt daß sie keinen Kontakt mehr mit den Ballen hatten.
Heute waren wir dann mit Duschka beim Tierarzt. Sie wurde gewogen, das Herz abgehört und dann bekam sie eine Narkose. Die Zähne wurden saniert, der Zahnstein war schon sehr dunkel, alle Krallen wurden geschnitten, die Ohren wurden gereinigt und kontrolliert, ein Zuckertest wurde gemacht (ohne Befund) und ein großes Blutbild. In der linken Backentasche wurde ein Geschwulst entfernt und rechts am Brustkorb wurde auch ein 3 cm großes Geschwulst entfernt. Dann wurde sie noch geimpft und gechipt.
Wegen den trüben Augen werden wir diese Woche noch einen Augenspezialisten aufsuchen. Duschka scheint noch etwas zu sehen, nur wieviel wissen wir nicht.
Duschka ist eine ganz liebe Hündin, leider scheint sie streicheln und kraulen nicht zu kennen weil sie davor zurück weicht.
Vor einer halben Stunde habe ich etwas schönes erlebt. Duschka hat das erste mal den Kopf nicht zur Seite gedreht als ich sie an der Brust gekrault habe, sie hat sogar an meiner Hand geschnuppert.
Die ersten Schritte sind scheinbar gemacht.
Liebe Grüße
Herbert
Herbert
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maya antwortete auf Aw: Duschka
26 Okt. 2010 11:58
Herbert, wenn ich das alles lese, könnte ich nur noch heulen.
Was hat man dieser und anderen Hündinnen und auch den Decküden nur angetan
und tut es noch. Und so etwas nennt sich Krone der Schöpfung...
Wie gut, daß Duschka und auch Frizi bei Dir und Gabi gelandet sind und
erst einmal erfahren, was Menschen auch noch bewirken können, soviel Gutes
und Angenehmes (wobei TA-Besuche erstmal nicht so wahrgenommen werden, aber
unumgänglich sind).
Bitte, laßt uns auch um diese Hunde kümmern, sie brauchen unsere Hilfe ebenso!!!!
LG Maya
Was hat man dieser und anderen Hündinnen und auch den Decküden nur angetan
und tut es noch. Und so etwas nennt sich Krone der Schöpfung...
Wie gut, daß Duschka und auch Frizi bei Dir und Gabi gelandet sind und
erst einmal erfahren, was Menschen auch noch bewirken können, soviel Gutes
und Angenehmes (wobei TA-Besuche erstmal nicht so wahrgenommen werden, aber
unumgänglich sind).
Bitte, laßt uns auch um diese Hunde kümmern, sie brauchen unsere Hilfe ebenso!!!!
LG Maya
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- herbert
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herbert antwortete auf Aw: Duschka
26 Okt. 2010 12:00
Duschka hat die Nacht gut auf Zelda´s Luftbett verbracht. Sie ist noch sehr scheu, zeigt aber schon Anzeichen von Neugierde.
Sie läuft auch schon viel besser und schneller. Das schneiden der Krallen muß eine Wohltat für sie gewesen sein.
Nächste Woche, Donnerstag den 04.November, haben wir einen Termin beim Augenspezialisten. Hoffentlich kann ihre Sehkraft wieder hergestellt werden oder zumindest der jetzige Zustand erhalten bleiben.
Sie läuft auch schon viel besser und schneller. Das schneiden der Krallen muß eine Wohltat für sie gewesen sein.
Nächste Woche, Donnerstag den 04.November, haben wir einen Termin beim Augenspezialisten. Hoffentlich kann ihre Sehkraft wieder hergestellt werden oder zumindest der jetzige Zustand erhalten bleiben.
Liebe Grüße
Herbert
Herbert
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Emil antwortete auf Aw: Duschka
26 Okt. 2010 12:46
Ich drücke Duschka für nächsten Donnerstag die Daumen.
Das kann doch alles nicht wahr sein. :
Zu was manche Menschen fähig sind.Ich kann es gar nicht fassen.
Dir und Gabi ein riesiges Dankeschön von ganzen Herzen
LG Petra u.Meute
Das kann doch alles nicht wahr sein. :
Zu was manche Menschen fähig sind.Ich kann es gar nicht fassen.
Dir und Gabi ein riesiges Dankeschön von ganzen Herzen
LG Petra u.Meute
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ina antwortete auf Aw: Duschka
26 Okt. 2010 12:52
Herbert, wie lieb du über Duschka schreibst!
Wahrscheinlich hat sie in ihrem gesamten bisherigen Leben nicht soviel liebevolle Zuwendung erlebt wie in den Stunden bei euch.
Wahrscheinlich hat sie in ihrem gesamten bisherigen Leben nicht soviel liebevolle Zuwendung erlebt wie in den Stunden bei euch.
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- Gabi
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Gabi antwortete auf Aw: Duschka
26 Okt. 2010 18:28
Etwas besseres hätten wir nicht tun können als Duschka und Fritzi zu übernehmen!
Wir haben inzwischen schon an einiges gesehen und erlebt aber immer wieder treibt es einem Tränen in den Augen wenn man solch arme Söckchen in Obhut nimmt.
Der Zorn und Wut ist grenzenlos gegen den Unbekannten der Hunde so vernachlässigt und leiden lässt.
LG Gabi
Wir haben inzwischen schon an einiges gesehen und erlebt aber immer wieder treibt es einem Tränen in den Augen wenn man solch arme Söckchen in Obhut nimmt.
Der Zorn und Wut ist grenzenlos gegen den Unbekannten der Hunde so vernachlässigt und leiden lässt.
LG Gabi
Jeder Mensch sollte mit seinem Leben
die Welt ein kleines bisschen
besser machen.
"Frances Hodgson Burnett"
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