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OP-Versicherung 24 Feb 2019 21:54 #1

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Hallo zusammen,

das Thema OP-Versicherung für den Hund ist ja immer mal Thema in den Beiträgen.
Ich möchte jedem Beaglehalter empfehlen mal darüber nachzudenken sich eine solche zuzulegen, falls nicht bereits getan.
Für Camilla und Mogli habe ich noch mit 7 Jahren eine solche Versicherung für die Übernahme von 100% des 2-fachen GOT-Satzes bei der Uelzener abgeschlossen. Das sind für jeden ca. 220 EUR im Jahr.

Warum schreibe ich das hier?

Weil ich nach dem Tod meines Paulinchens mal hochgerechnet in 8 Jahren (Paulinchen war 3,5 Jahre, als sie aus dem Labor kam und 11,5 Jahre als sie an Krebs starb) ca. 10.000 EUR Tierarztkosten bezahlt habe. Davon allein vier Knie-OPs und diverse Zahnbehandlungen mit Zahnetraktion.
Knie-OP und Zähne schätze ich auf ca. 5.000 EUR Leistungen, die eine OP-Versicherung übernommen hätte.

Camilla hat im letzten halben Jahr eine Kreuzband-OP mit ca. 1900 EUR und vor zwei Wochen eine Zahnbehandlung mit 350 EUR bekommen.
Die Zahnbehandlung sollte eigentlch nur eine Zahnsanierung werden. Da aber ein paar Zähnchen locker waren, mussten diese gezogen werden.
Die Zahnsanierung sollte 250 EUR kosten. Durch die Zahnextraktion wurde daraus eine OP und die Ülzener hat 275 EUR von den 350 EUR bezahlt. Rausgerechnet wurde lediglich die Zahnsanierung.
Jeder kann sich also ausrechnen, dass sich Camillas OP-Versicherung - realistisch betrachtet - schon mehr als bezahlt gemacht hat.

Das klingt jetzt aller sehr kühl und berechnend, ist aber realistisch.
Ich liebe unsere Hunde und würde mein letztes Hemd für sie geben.
Aber ich denke mal, dass die wenigsten von uns zu viel Geld haben (wenn doch, gerne Info per PN an mich :laugh: ) und Paulinchens Behandlungen haben mich damals einmal finanziell ziemlich in die Bredouille gebracht.

Es gibt auch kostspielige Diagnoseverfahren, die nicht von einer OP-Versicherung abdeckt werden. Ein Ganzkörper-CT kostet gerne mal ab 500-600 EUR aufwärts. Die sind dann immer noch teuer genug.

Ob sich eine OP- und Krankenversicherung lohnt, muss jeder für sich entschieden. Ich habe für mich entschieden, dass mir eine OP-Versicherung ausreicht.

Ausser der Uelzener gibt es natürlich noch viele andere Versicherungsgesellschaften. Ich bin nun mal dort und sehr zufrieden.

Liebe Grüße, Michael
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OP-Versicherung 25 Feb 2019 05:29 #2

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Lieber Michael,

ich finde es überhaupt nicht kühl, was du schreibst.

Fakt ist doch, dass man erst über eine Versicherung nachdenkt, wenn eine OP oder eine größere Untersuchung für ein Tier ansteht und man dann die hohe Rechnung begleichen muss. Es kommt ja meistens so ein Brocken dazu, wenn es finanziell gerade eher nicht passt. Seit unser erster Hund das erste Mal in eine Tierklinik musste, haben wir erst einmal geschluckt, als sich die Kosten summierten. Aber trotzdem würden wir immer, wenn es irgendwie sinnvoll ist, alles für den Hund tun. Unsere Tochter steckte damals noch im Studium und wir haben als Familie zusammengelegt.

Das Forum ist meiner Meinung ja gerade dazu da, Erfahrungen, ob positiv oder negativ, miteinander auszutauschen.

Aylin hat auch eine Versicherung abgeschlossen. Wo und bei wem, weiß ich gar nicht und auch die Summe des Beitrages nicht.

Ganz liebe Grüße an alle!
Liebe Grüße von
Weezy's Menschen
(die diesen kleinen Kerl unendlich vermissen und immer im Herzen tragen werden)
❤️❤️❤️

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
fühlen Tiere, dass Menschen nicht denken.
(Noka)
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OP-Versicherung 25 Feb 2019 06:12 #3

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Ihr Lieben,
jedem Tierhalter muss klar sein, dass er keinen Teddybär aus Plüsch hat
sondern ein lebendiges Wesen.
Damit ist auch Krankheit, Verletzung und Tod inbegriffen.
Wir Menschen haben eine Krankenversicherung für unsere Leiden.
Unsere Tiere kosten Geld sobald sie den Tierarzt nur sehen.
Das macht keine unüberwindliche Probleme so lange keine Operationen anstehen aber dann wirds richtig teuer !!
Wer denkt, er habe ja ein sehr junges Tier und das wird so schnell kein Geld kosten, der irrt.
Ein Lebewesen kann zu jedem Zeitpunkt seines Leben sehr krank werden oder verletzt.
Häufig landen Tiere bei bevorstehenden Kosten in Tierheimen oder ausgesetzt irgendwo...

Wir haben viele Jahre Hunde gehabt die glücklicherweise nicht ernsthaft krank wurden bis zum Tod.
Dann übernahmen wir eine junge Dogge und gerade als der Albert sich aklimatisiert hatte brach er in der Wirbelsäule ein ...
ein Tumor, der früher hätte operiert werden können ... der abgebenden Familie war das bekannt aber zu teuer und uns wurde es garnicht erst
gesagt. Die Untersuchungen unter OP-Bedingungen und die Euthanasie kosteten ca. 1000€.
Weil der Hund mit 2 Jahren schon einen grauen Star auf einem Auge hatte, hatte ich erstmals eine OP-Versicherung abgeschlossen.
Der Verlust des so jungen und sonst gesunden Hundes war hart genug und hat sauweh getan - wenigstens die Kosten wurden dann von der OP-Versicherung ( auch Ülzener ) getragen.
Seither sind meine Hunde versichert und der Tierarztbesuch für mich viel leichter.
Ich bin leider nicht so konsequent wie manch anderer, der regelmäßig monatlich Geld für Tierarztkosten auf die hohe Kante legt.
Mich entlastet die Versicherung für event. Operationen sehr.
Am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden
nur eines muss auch jedem klar sein:
ein Hund, auch ein Schmusebeagle, ist lebendig und kann also krank werden und dann auch viel Geld kosten
und weil es ein Lebewesen ist gibt es auch keine Garantie und Rückgaberechte.
Wir Menschen übernehmen mit dem Tier auch die Verantwortung für die schwierigen Zeiten !!!!

Liebe Grüße
Marliese
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OP-Versicherung 25 Feb 2019 10:03 #4

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faehrtensucher schrieb: Ausser der Uelzener gibt es natürlich noch viele andere Versicherungsgesellschaften. Ich bin nun mal dort und sehr zufrieden.

Hallo Michael ... kann ich alles genauso bestätigen !!!
Es gibt OP-Versicherungen und Krankenversicherungen ... letztere sind wesentlich teurer und m.E. nicht empfehlenswert.
Für alle meiner 4 Fressmonster habe ich eine OP-Versicherung.
Letztes Jahr hatte Lissi einen (gutartigen) Tumor am Bauch. Die Kosten von 280€ wurden komplett von der Uelzener übernommen.
Leila *16.7.2006-10.1.2020, Lissi *16.2.2009, Lore *28.09.2010 und Laura *16.3.2011 unsere QuadriLa
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OP-Versicherung 25 Feb 2019 20:43 #5

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Hallo,

als die Tierklinik, die bei uns Kunde ist, hörte, dass wir einen Beagle bekommen, war der erste Rat eine OP Versicherung, da so viele Beagle was fressen, was nicht einfach wieder raus kommt. Bei Emmi hatten wir nun ja Glück im Unglück mit einem verschluckten Socken...

Ich habe beruflich etwas mehr mit Versicherungen zu tun :blush:, verfolge das Thema daher schon länger intensiver. Die Uelzener hat eine relativ lange Ausschlussliste, dafür ist diese sehr klar definiert. Zahlen auch recht schnell. Gut ist bei einer reinen OP-Versicherumg auch die Agila. Wer eine richtige Krankenversicherung will, ist meist bei der Helvetia gut aufgehoben.

Liebe Grüße
Biene
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OP-Versicherung 25 Feb 2019 22:07 #6

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Wir haben bis jetzt ja nur Pflegies gehabt.
Aber das Thema hatten wir vor kurzem auch gehabt. Versicherungsmann war beruflich zu Besuch als Pflegie Lotta bei uns war. Sehr interessant was man alles bedenken sollte. :huh: Ich behalt mal alles im Auge ;) Kann ja sein dass wir beim nächsten Pflegie zum Versager werden. Und dann werden wir auch so was brauchen. Irgendwann wird ja bestimmt eine Schnüffelnase bei uns bleiben. :woohoo:
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