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Die meisten Tierschutzvereine arbeiten mit Pflegestellen. Und die meisten Tierschutzvereine stellen an ihre Pflegestellen die gleichen Ansprüche, die sie auch an eine Endstelle stellen würden.

Wir tun das auch, und da Pflegestellen naturgemäß im Laufe der Zeit einem gewissen „Schwund“ unterliegen, suchen wir gerade wieder welche. Interessieren Sie sich für Laborbeagle? Haben Sie nicht Lust, uns als Pflegestelle zu helfen? Nähere Auskünfte dazu geben wir gerne, bitte melden Sie sich einfach bei Gabi Suhr oder einem Teammitglied ihrer Wahl.

Weil die Vorfreude auf die Pflegies so schön und „Pflegestelle sein“ so erhebend sein kann, möchten wir Ihre Leidenschaft mit dem brandneuen Text eines erfahrenen ....

 

....Pflegefrauchens wecken

(in voller Länge zu finden im Forum, bitte diskutieren Sie doch gern mit!):

 

"Ist sie schon da??

 Wie ist sie denn??

 Gefällt es ihr bei uns???

 Fragen über Fragen schwirren uns durch den Kopf.

 Und es herrscht so eine positive, innerliche Aufregung.

 Das ist fast so ein Gefühl, als würde, immer mal wieder, ein Welpe einziehen. Genauso fühlt es sich jedenfalls an. So schön ist auch die Vorbereitungszeit.

 Ja...da erwacht der Mutterinstinkt!

 Putzen, waschen und auf alle Fälle Einkaufen gehen, damit man alles im Haus hat, wenn das „Baby“ kommt. Na ja, auch wenn das Baby schon neun Jahre alt ist - „völlig egal“ ... sagt das Bauchgefühl. Futter, Spielsachen und Kauartikel müssen her…

Genau so lange, bis meine bessere Hälfte mich wieder auf den Boden zurück bringt, also spätestens wenn er dann den finalen Spruch bringt:

 „Jetzt hör´aber auf, sonst schießt dir noch die Milch ein!“

 Er hat ja Recht, aber es ist halt so schön. Ruhe kommt erst rein, wenn der Pflegie da ist. In dem Moment ist vieles vergessen und man konzentriert sich nur noch auf das auf Zeit anvertraute Bündel Leben.

 

Ich kann wirklich nicht verstehen, warum es so wenige Pflegestellen gibt.

 Ach Leute, ich würde so gern diese Gefühle mit euch teilen. Gerade jetzt, einen Tag vor Ankunft.

 Es ist so eine Erfüllung, einem Labor- oder Tierschutzhund ein paar Wochen Starthilfe zu geben. Die Arbeit besteht doch lediglich im Bereitstellen eines stabilen, fürsorglichen Umfeldes und der jeweiligen, individuellen Pflege, die dazu gehört.

 

Das kann wirklich jeder, der einigermaßen Sachkunde, die Zeit, etwas Platz und Empathie für diese tollen Geschöpfe hat. Sie verlangen so wenig!

 Es wird nicht erwartet, dass wir Pflegestellen riesige Einfamilienhäuser, große Gärten und Luxusfutter präsentieren. Blödsinn, Aberglaube! Es muss nur irgendwie zum Wohle der Hunde passen.

 Ich wünsche mir, dass mehr Menschen sich dieses Abenteuer gönnen. Ich würde gerne das Gefühl mit vielen teilen, wenn es wieder heißt:

„Dein Pflegehund ist vermittelt; wir haben eine gute Familie gefunden!“  Ja,sicher zieht dann etwas Wehmut ein, aber auch aus diesem Grund wird es nie langweilig. Wir halten in den meisten Fällen lange weiter Kontakt und sehen, wie sich das Schätzchen entwickelt.

 Und das Abenteuer geht weiter! Denn: nach dem Pflegie istvor dem Pflegie!

 

 Also, liebe Leser, überlegt doch noch einmal: IST DA NOCH IRGENDWO EIN PLÄTZCHEN FREI?

 Ich beruhige jetzt die Nachbarshündin am Zaun und sage ihr, dass Eadie, heiß erwartet, erst übermorgen kommt. So lange heißt es noch für alle: „bitte warten...."

 

 Liebe Grüße aus dem Haus mit dem Beaglesofa!

 Birgit, Meggy, Lotte und Tante Ida"

 

 Tja, liebe Interessenten: traut euch, meldet euch, bewerbt euch! Wir wären glücklich, noch zehn weitere Familien in petto zu haben, denen wir eine frisch entlassenen Laborhund, einen Hund aus dem Ausland oder auch einen plötzlich unpassend gewordenen Notfall anvertrauen können – über ganz Deutschland verteilt.

Wenn Sie ohnehin mit dem Gedanken spielen, einem Laborbeagle ein festes Zuhause zu geben: werden Sie Pflegestelle mit Übernahme-Option!

Was wir allerdings nicht machen, ist „Probewohnen“, um mal zu gucken, wie das so ist, mit so einem Laborbeagle. Das wäre unfair gegenüber dem Hund.

 

Wir geben Ihnen sehr gern Auskunft, deshalb heißt es nun an dieser Stelle statt „bitte warten“ lieber: „bitte melden!“

 

* Haben Sie selbst kein Körbchen frei, können Sie gerne dieses Suchplakat im gewünschten Format ausdrucken um es, z.B. bei Ihrem Tierarzt oder an weiteren hierfür geeigneten Stellen, auszuhängen. Bereits gedruckte Suchplakate können wir Ihnen im DIN A5, DIN A4, und im DIN A3 Format zusenden.