Laborbeagle – ein Überraschungsei?

Wenn die Institute uns Hunde zur Vermittlung ankündigen, erhalten wir nur statistische Informationen zum Geschlecht, Alter, Gewicht und ein Foto. Seltener gibt es kurze Hinweise zum Charakter. Wir wissen also nicht mehr von den Hunden, als die Informationen, die wir in der Rubrik „Hunde in der Vermittlung“ mitteilen. Wie bei Lebewesen üblich, gibt es mitunter große Unterschiede in der Entwicklung, dem Charakter und Verhalten.
Die Laborbeagle haben die Zeit im Institut in reizarmer Umgebung verbracht und das normale Leben in einerFamilie nicht kennen gelernt. Deshalb müssen sie behutsam an diese neue Situation herangeführt werden.

Wenn die Institute uns Hunde zur Vermittlung ankündigen, erhalten wir nur statistische Informationen zum Geschlecht, Alter, Gewicht und ein Foto. Seltener gibt es kurze Hinweise zum Charakter. Wir wissen also nicht mehr von den Hunden, als die Informationen, die wir in der Rubrik „Hunde in der Vermittlung“ mitteilen. Wie bei Lebewesen üblich, gibt es mitunter große Unterschiede in der Entwicklung, dem Charakter und Verhalten.

Die Laborbeagle haben die Zeit im Institut in reizarmer Umgebung verbracht und das normale Leben in einer Familie nicht kennen gelernt. Deshalb müssen sie behutsam an diese neue Situation herangeführt werden.

Mit Geduld, Einfühlungsvermögen und Zeit entwickeln sie sich jedoch – auch im höheren Alter – in relativ kurzer Zeit zu ganz normalen, fröhlichen Familienhunden. Dabei ist eine ruhige Umgebung und insbesondere ein vorhandener, souveräner Hund von Vorteil.

Stellen wir uns vor, wir hätten unser Leben lang das Haus/die Wohnung nicht verlassen. Dann würden auch wir eine gewisse Schreckhaftigkeit gegenüber Geräuschen, Wettereinflüssen und fremden Menschen zeigen. Mit liebevoller und behutsamer Begleitung würden wir Vertrauen aufbauen und uns an Vertrauenspersonen orientieren. So geht es auch dem Laborbeagle.

Andere Hunde sind dem Laborbeagle vertraut. Im Labor werden sie gewöhnlich in gleich­geschlechtlichen Gruppen gehalten. Auch Katzen oder anderen Kleintieren gegenüber zeigen sie sich meist sehr freundlich und verträglich.

Der für den Beagle typische Jagdtrieb ist bei vielen Laborbeagle weniger stark ausgeprägt.
So mancher Laborbeaglebesitzer hat vor Freude Wasser in den Augen stehen, wenn sein Labori zum ersten Mal fröhlich durch den Garten spring oder einem Spielzeug nachhüpft.

 

Unsere Aufgabe ...

Wir verstehen unsere Aufgabe darin, die richtigen Menschen für die uns anvertrauten Hunde zu finden. Für diese Menschen steht der feste Wille, einem Hund aus dem Tierschutz zu helfen, im Vordergrund. Diese Menschen möchten helfen und sind bereit, dem Hund die erforderliche Zeit und Geduld zu geben.
Dabei beraten wir Sie gerne und berücksichtigen - soweit möglich - Ihre Wünsche zu Alter und Geschlecht des Hundes.

Worauf muss sich der neue Halter einstellen?

Der Laborbeagle ...

  • ... ist nicht stubenrein.
  • ... muss anfangs häufig und in kurzen Abständen raus.
  • ... kennt es wahrscheinlich nicht, an der Leine zu gehen.
  • ... ist möglicherweise schreckhaft und ängstlich.
  • ... kann anfangs nicht alleine bleiben.
  • ... benötigt eine liebevolle aber konsequente Erziehung.
  • ... braucht einen zuverlässigen und berechenbaren Menschen an seiner Seite.

 
Selbstverständlich ist beim Laborbeagle - wie bei jedem anderen Hund - der Besuch einer Hunde­schule von großem Vorteil. Wir empfehlen dies auch, wenn Sie bereits über Hunde­erfahrung verfügen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Punkt „Verantwortung übernehmen“.


Autorin: Elke Reißmann