Dieser Tage wurden uns drei Mongrels und ein Beagle angekündigt. Raten Sie mal, welcher Hund zuerst vermittelt sein wird :-) Wir sind uns schon ziemlich sicher, lassen uns aber gern eines Besseren belehren!

In den Laboren Deutschlands gibt es viele, viele Beagles. Solche in normaler Größe, und die kleineren, zierlicheren Marshalls, wobei der Trend eindeutig zu Marshalls geht (klein=weniger Futter, weniger Medikamente, etc.pp.). Außerdem arbeiten einige Institute mit den langbeinigen FBI's. Nee, das hat jetzt nur bedingt mit Amerika und Krimi zu tun, diese Hunde sind eine soezielle Züchtung, ein Foxhound-Mix. Ein paar Labradore gibt es auch noch. 

Mongrels sind Mischlinge. Der etwas sperrige Begriff aus dem amerikanischen Sprachgebrauch bezeichnet Hunde, die explizit für Labore gezüchtet werden, denn man kann offenbar nicht...

...für alles einen reinrassigen Hund verwenden. Mongrels werden in Deutschland nur in wenigen Instituten gehalten, es gibt viel weniger als Beagle, und nur sehr selten werden welche entlassen. In der Vermittlung sind Mongrels eher schwierig, weil ungerechtfertigte Vorbehalte gegen diese Hunde bestehen. Mongels sind weder verunglückte Züchtungen noch genetische Fehlgriffe. Mongrels sind keineswegs Promenadenmischungen oder VoAWaDRis, im Gegenteil. Ihre Zucht geschieht bewusst, Rassekomponenten werden sorgsam ausgewählt. Man hat uns aber leider nicht verraten, was genau nun die Genmischung enthält, aber mutzumaßen ist, dass sowohl Beagle als auch Labrador enthalten ist. Es handelt sich um schlanke, hochbeinige Hunde in einer Gewichtsklasse von etwa 18-22 kg. Sie sind größer als Beagle, aber nicht so groß wie Labradore, haben ein freundliches Wesen und sehen toll aus, oder etwa nicht?

Mongrels werden noch seltener entlassen als Beagles, deshalb ist es immer etwas besonderes, wenn welche kommen dürfen. Wir haben einen Teil der schönen Großen bei einem Besuch im Institut kennenlernen dürfen, und sie haben uns schwer beeindruckt. Es sind keine Schlaftabletten, also nein, das kann man wirklich nicht behaupten. Mongrels sind aktiv und bewegungsfreudig, sie sind gelehrig und intelligent,  dem Menschen zugewandt und unternehmungsfreudig. Sie sind aber nicht immer ganz leicht zu führen, aber das sind Beagle auch nicht. 

Dass dem Instutut an den Hunden gelegen ist, sieht man daran, dass mit ihren trainiert wird, um sie zu beschäftigen und vermittelbar zu machen. Auch die Fotos sprechen für sich, nicht wahr?  Wir hoffen sehr, für unsere drei Neuzugänge Betty, Xisko und Xanti ein tolles Zuhause finden zu können. Betty ist übrigens die Mama der Wurfgeschwister Xisko und Xanti, die, vor allem altersbedingt, noch ziemlich hibbelig sind und nicht in jede Familie passen. Gezüchtet werden darf, wie mit allen Laborhunden, nicht. Nicht nur aus naheliegenden Gründen, sondern auch, weil die amerikanische Firma, die sie züchtet, Markenrechte hat. 

Wenn Sie gern einen ganz besonderen, temperamentvollen Mischling mit langen Beinen und ein Zuhause geben möchten, melden Sie sich bitte bei uns.

Herzliche Grüße :-)

Ihr LBH-Team