Häufig gestellte Fragen

Hier haben wir einige Fragen aufgelistet, die uns in den Vermittlungsgesprächen immer wieder begegnen. Selbstverständlich ersetzt die kurze Liste kein persönliches Gespräch, gibt Ihnen aber vielleicht im Vorfeld einen groben Überblick.

01 - Sind die Hunde gesund?

Die Hunde, die wir übernehmen, werden noch im Labor untersucht und für gesund befunden. Wie gründlich diese Untersuchungen sind, können wir nicht beurteilen. Wenn Erkrankungen bekannt sind, werden wir darüber informiert. Hunde, von denen wir wissen, dass sie nicht gesund sind, werden zunächst in Pflegestellen untergebracht und behandelt, bis sie wieder gesund sind. Erst dann werden sie vermittelt.

Der Zustand der Zähne ist bei vielen Laborhunden nicht optimal. Sie sollten sich darauf einstellen, früher oder später eine Zahnsteinbehandlung durchführen zu müssen.

Einige der Hunde haben Einzeller-Parasiten, Giardien. Diese können zu Durchfallerkrankungen führen und müssen behandelt werden. Sollte ihr Hund Durchfall bekommen, lassen Sie bitte eine Kotprobe auf Giardien untersuchen. Rechtzeitg behandelt, ist der Hund bald wieder fit.

02 - Sind die Hunde geimpft?

Ja, die Hunde sind geimpft und in der Regel auch gechipt. Allerdings bekommen wir von den Laboren nur in Ausnahmefällen gültige  EU-Impfausweise; meistens sind es Impfbescheinigungen.

Ihr Tierarzt wird Ihnen bei der nächsten turnusmäßigen Impfung einen gültigen Ausweis ausstellen. Er darf dies nicht auf der Grundlage der Bescheinigung. Sollten Sie also kurz nach der Übernahme eine Reise ins Ausland mit Ihrem Hund planen, müssen Sie ggf. nachimpfen.

03 - Sind die Hunde verträglich?

In aller Regel ja! Weil die Hunde im Labor in Gruppen gehalten werden, kommen sie gut mit anderen Hunden zurecht. Auch mit Katzen gibt es selten Probleme.

Etwas anders verhält es sich mit Kleintieren. Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster müssen ggf. vor dem Hund geschützt werden. Lassen Sie die Tiere niemals unbeaufsichtigt zusammen.

04 - Sind die Hunde stubenrein?

Nein, Laborhunde sind nicht stubenrein, werden es aber normalerweise in kurzer Zeit. Wichtig ist, die Hunde anfangs sehr oft rauszubringen. Loben Sie den Hund euphorisch, wenn er seine Geschäfte im Freien erledigt und belohnen sie ihn mit einem Leckerchen.

Wenn er dennoch ab und zu ins Haus macht, schimpfen sie nicht mit ihm. Wischen Sie es kommentarlos weg.

Wir können Ihnen keine zuverlässige Prognose darüber geben, wie lang der Weg zur Stubenreinheit sein wird und bitten Sie um Geduld.

05 - Passt ein Laborbeagle zu mir?

Beagle werden stets als nette Familienhunde beschrieben. Das sind sie auch. Noch wichtiger aber ist, sich darüber im Klaren zu sein, dass sie Jagdhunde sind. Das hat Konsequenzen für die Übernehmer.

Manche Beagle können trotz intensivem Training lebenslang nicht abgeleint werden. Bitte überlegen Sie genau, ob Sie damit umgehen können. Entspannte Plaudereien mit Hundefreunden auf gemeinsamen Spaziergängen, während die Hunde Ihnen zuverlässig folgen, können Sie mit einem Beagle vergessen!

Ein (Labor-)Beagle passt zu Ihnen, wenn Sie viel Zeit haben und Lust, sich mit ihm zu beschäftigen und ihn artgerecht auszulasten.

06 - Kann ich den Hund vorher kennen lernen?

In der Regel nicht. Wir holen die Hunde im Labor ab und bringen sie auf direktem Weg zu ihrer neuen Familie. Zum Zeitpunkt der Übernahme wissen wir von den Hunden kaum mehr als das Alter und das Geschlecht.

Das bedeutet für die Übernehmer ein hohes Maß an Offenheit. Gerne berücksichtigen wir Ihre Wünsche, was das Alter und das Geschlecht des Hundes betrifft, zu seinem Wesen können wir nicht viel sagen.

Ausnahmen sind die Hunde, die vorübergehend in Pflegestellen untergebracht sind. Bei ihnen besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, den Hund vorher kennen zu lernen.

Wir bemühen uns darum, zumindest ein Foto der zu vermittelden Hunde bereitzustellen.

07 - Was passiert, wenn ich den Hund nicht behalten kann?

In iesem Fall geht der Hund zurück an den Verein und wir suchen eine neue Familie für ihn. Hunde, die wir vermittelt haben, dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden und nicht in Tierheime gebracht werden.

Dies ist Bestanteil des Schutzvertrages, Ein Muster des Vertrags finden sie unter Download.

08 - Was kosten die Hunde?

Unsere Hunde werden gegen Schutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt, die nach Alter des Hundes gestaffelt ist. Die Schutzgebühr ist nicht verhandelbar. Bitte bedenken Sie, dass die Kosten, die im Laufe eines Hundelebens anfallen werden, nicht unerheblich sind. Die Schutzgebühr ist nur ein sehr geringer Teil davon.

Die Schutzgebühren betragen für Hunde

 

  • bis 6 Monate: 300 EUR
  • von 6 Monte - 3 Jahre: 250 EUR
  • von 3 - 6 Jahre: 200 EUR
  • von 6 - 8 Jahre: 150 EUR
  • ab 8 Jahre: 100 EUR

Kastrierte Hunde kosten generell 50,-Euro zusätzlich.

In den Schutzgebühren sind die Transportkosten und die Erstausstattung der Hunde mit Halsband, Geschirr und Leine enthalten.

Wir wissen, dass es Menschen gibt, die tierlieb sind, denen aber die finanziellen Mittel fehlen. Manche Hunde, die z. B. aufgrund ihres Alters schwer vermittelbar sind, bringen wir auf Kosten des Vereins in Dauerpflegestellen unter.

Kontakt

Laborbeaglehilfe e.V.

Geschäftsstelle
Gabriele Suhr
Uhlandstraße 4
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