Happy End für
Motte
Es hat lange gedauert und dem
ein oder anderen sind unterwegs ernsthafte Zweifel
an den Erfolgsaussichten gekommen, aber es ist vollbracht:
Motte konnte eingefangen werden. Heute morgen saß
sie in der Falle, die Herr
Weißkirchen vor 10 Tagen für sie aufgestellt
hatte und um die sie seitdem einen großen Bogen
machte.
Motte ist in einem erstaunlich
guten physischen und psychischen Zustand.
Familie Heimberger, die uns
vor Ort unermüdlich unterstützt hat, hat
Motte mit nach Hause genommen. Dort entstanden diese
Bilder:

Wir sind dabei, das Drama um
Motte, das bei den Beaglefriends
inzwischen 80 Forums-seiten füllt, chronologisch
aufzuarbeiten. Dann können Sie die ganze Geschichte
hier nachlesen.
Bis dahin bedanken wir uns
bei allen, die uns mit Gedanken, Worten und Taten
unterstützt haben und bis zum guten Schluss die
Hoffnung nicht aufgegeben haben.
MOTTES LETZE TAGE UNTERWEGS
Die Anspannung wurde fast unerträglich, denn
Motte ließ weiterhin auf sich warten.
Wir hatten in den vergangenen Tagen keine Sichtmeldungen
mehr erhalten, und an der Lebendfalle gab es auch
keinen Hinweis darüber, ob sie sich hier schon
mal umgeschaut hatte, köstlichste Leckereien
blieben unangerührt. Mit der lieben Frau, die
Motte in der letzten Woche angefiept hatte, hatte
ich über die Feiertage keinen Kontakt. Ich wollte
sie nicht stören, wir hatten aber vereinbart,
wenn es etwas über Motte zu berichten gäbe,
würden wir uns gegenseitig melden. So verging
Weihnachten. Helmut ist weiterhin morgens und abends
zur Falle gefahren, um zu kontrollieren, ob sich vielleicht
ein anderes Tier oder Motte darin befand. Leider hat
Motte uns weiterhin zappeln lassen.
Was wir nicht wussten war, dass die liebe Frau xxx
Motte weiterhin mit Trockenfutter versorgte. Dieses
nahm Motte gern an. Täglich hat sie dass Futter
näher an die Falle herangebracht, vorgestern
hat sie es vor die Falle gestreut. Ja gestreut, damit
Motte sich vor der Falle bewegen muss, und merkt,
dass die Falle stehen bleibt und ihr nichts tut. Nachdem
gestern Abend dann dass Futter weg war, hat Frau xxx
das Futter in die Falle geworfen, so dass es wieder
nicht auf einer Stelle lag. Motte konnte wohl nicht
widerstehen.
Als Helmut heute Morgen genauso wie an allen anderen
Tage die Falle kontrollierte, sah er von weitem, dass
sein angebrachter Zettel, - auf dem Motte als vermisst
gemeldet wurde - von weitem nicht zu sehen war. Die
Falle hatte ausgelöst.
Naja, es war gestern windig, und Helmut hatte genau
das ja schon einmal erleben müssen, dass die
Falle zu, aber niemand drin war.
Also ging er hin, und sah, dass sich unser kleines
„Beaglephantom“ Motte darin befand. Motte
fand den spontanen Besuch weniger erfreulich, sie
knurrte Helmut aufs übelste und böse an.
Helmut gelang es Motte am Halsband zu packen, mit
der Leine zu sichern. Seine 3 Hunde im Kofferraum,
Motte im Fussraum seines Autos, mit der Leine am Schalthebel
verknotet, fuhr er Heim. Zuhause kam ein Freudenschrei,
und Gerdi wusste sofort Bescheid.
Motte kam ins Haus, alle Hunde begrüßten
sich, und alles läuft klasse. Leckerlis nehmen
alle 4 (inkl. Motte) in einer Reihe sitzend an. Motte
spuckt sie zwar anschliessend wieder aus, nimmt sie
aber. Sie lässt sich streicheln, genießt
und schläft völlig entspannt, entweder auf
Helmuts oder Gerdis Schoß.
Ich habe Bilder davon, sitze hier Stundenlang fasziniert
davor. Beim Mittagessen, lag Motte Beagletypisch unter
dem Tisch. Relaxed natürlich =)
Alles in allem sind wir überglücklich,
vergessen die Zeit des Bangens, Zitterns, Hoffens,
sie ist heimgekehrt….
Rebecca Schütt